Ten Little Missions
Tipps zum Wochenende
Ten Little Missions
Marcel Winatschek  /  Freitag, 30. Dezember 2011

Willkommen zur finalen Ausgabe unserer kleinen Missionen-Hetzerei in diesem Jahr. 62 Ausgaben hat diese Rubrik nun bereits auf dem Buckel und wir möchten uns mal ganz höflich bei allen Lieblingsidioten bedanken, die die vorbeiziehenden Wochenenden damit verbringen, so viele Aufgaben wie möglich erfolgreich hinter sich zu bringen. Um ein besseres Leben mit ganz viel Spaß und zwischenmenschlichen Vereinigungen zu führen. Wir lieben euch. Und zur Feier des Tages gibt es hier noch einmal ein wahres Feuerwerk an “Ten Little Missions”. Hurra.

Eins. Verbringt Silvester damit, euch die 100 besten Tracks des Jahres anzuhören, die Sara euch mühsam zusammen gestellt hat. Stellt euch darauf ein, dass euer Computer explodiert. Zwei. Habt mal wieder gepflegten Cybersex mit wildfremden Leuten. Wundert euch allerdings nicht, wenn ihr gerade digitale Orgasmen an enge Familienmitglieder oder verhasste Mathe-Lehrer verschenkt. Drei. Werft eure Babys gefälligst nur in Müllcontainer, auf denen nicht explizit geschrieben steht, dass ihr keine Babys hinein werfen dürft. Vier. Lasst euch von Christine beibringen, wie man gekonnt zu elektronischer Musik tanzt. Verknallt euch währenddessen nicht in sie. Fünf. Wascht mal wieder eure Dildos.

Sechs. Lasst euch von der kleinen Riley erklären, wie sexistisch die Konsumgesellschaft wirklich ist. Kauft ab morgen nur noch Produkte in grünen Verpackungen. Sieben. Zieht euch gefälligst nur noch direkt vor eurem Fenster um. Damit die Nachbarn auch etwas davon haben. Acht. Tätschelt das Neugeborene eurer besten Freundin und sagt dann total putzig: “Hach, die Kleine wird so schnell erwachsen. Ehe du dich versiehst ist sie groß und lutscht Schwänze!” Neun. Hört noch einmal Adele, vorgetragen von diesem talentierten südkoreanischen Mädchen. Dann ist aber auch Schluss mit der Heulboje. Zehn. Verabschiedet das Jahr mit einer ganz besonderen Version der Nyan Cat.

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Über den Autor

Marcel Winatschek lebt in Berlin und ist Chefredakteur bei AMY&PINK. Seine meist etwas abstruse Persönlichkeit setzt sich in gleichen Teilen aus Charakteren in TV-Serien, Sprüchen ehemaliger Sportlehrer und Traumfantasien mit japanischen Karate-Kämpferinnen zusammen, dessen Summe er in einer einmaligen Art und Weise als selbstständigen Menschen ausgibt. Alle Artikel von Marcel lesen oder eMail schicken.

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