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Vasta Canasta Pasta...?

Wartet, bevor ich zum eigentlichen Inhalt dieses Eintrags komme, ich bin grad so gut in Fahrt… Vasta, Canasta, Laster, Pasta, Raster, Pflaster, basta, Tasta… tur..? Ach egal, Hoecker, sie sind raus. Zuerst einmal möchte ich mich bei der zuständigen Ermittlungsbehörde dafür entschuldigen, dass ich Freitag Abend zu Hause hocke, aber ich bin einfach ein Loser und heute so dehydriert, dass ich glatt auf meiner schönen grünen Couch zerbröseln könnte.

Und was macht man so, wenn man doof alleine und verlassen und sowieso zu Hause sitzt, zur Farbe der Sitzgelegenheit passendes Beck’s in sich hinein schüttet und gleichzeitig seine Sims verhungern lässt, während draußen ein paar besoffene Friseurbesucher eine Party feiern? Na klar: Man guckt fern. Und mein Opfer zum Wohlfühlen ist in just diesem Augenblick eine gewisse Nadine Vasta, neues Gesicht auf meinem Lieblings-Vorassi-Sender VIVA.

Die druffe Sendeleitung hat sich mit “vasta.tv” wirklich etwas ganz Dolles einfallen lassen und ich möchte gar nicht wissen, wie oft der Begriff “Social Media” in diesen unglaublich kreativen Meetings gefallen ist: Wir schnappen uns einen Blog, transferieren den ins gute alte Fernsehen und besetzen die ganze Schose mit einer superniedlichen Nudel zum mal so richtig Gernhaben.

Und ich muss jetzt mal tief in mich gehen und so richtig ernst werden, weil ich möchte ja auch mal kreative Kritik üben: Gar nicht mal so ‘ne ganz beschissene Idee, aber Leute. Wenn ihr euch schon auf dem Sendeklo eine Line nach der anderen rein zieht und halbgare Gehirnwichse produziert, dann hättet ihr aus der Stunde so viel mehr raus holen können. Ihr versteht schon, mehr Substanz und so. Bescheuerte Gäste, abgespacte Aktionen, mehr Mut zur absoluten Peinlichkeit. Dafür weniger Bankwitze, dumm in der Hauptstadt Rumgelatsche und hämmernder Erwähnung des Blogs. Mein Gott, ich sollte für diese ubergeilen Tipps eigentlich schon wieder Geld verlangen.

Aber eigentlich bin ich sowieso nur randalemäßig eifersüchtig, weil AMY&PINK immer noch keine eigene Show hat und ich nicht so ein schniekes T-Shirt habe wie Fräulein Vasta Canasta. So, meine Sims sind nun elendig verhungert, ich rufe jetzt gleich beim Freien Sender Berlin an, fordere endlich unsere eigene Sendung und kann Herrn Pasta Laster nur zwei ultraweise Zukunftsmöglichkeiten mit auf den Weg geben: Entweder ausziehen oder besser werden. Beides ist auch möglich. So, und wer baut mir jetzt neue Sims..?

          
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Ich steh total auf Bloc Party. Wirklich. Ihre bisherigen drei Alben habe ich regelrecht verschlungen, geliebt, die Songs laufen ständig bei mir rauf und runter. “Two More Years“, “The Prayer” oder “Blue Light” – die Jungs haben’s mal richtig drauf. Und das will was heißen.

Am 10. August erscheint die Sommer-Single “One More Chance” der Londoner Stimmungskapelle und die ist wie unlängst gewohnt markant, geht sofort ins Ohr und hat diesen typischen britischen Touch. Das dazugehörige Musikvideo ist dieses Mal ein weniger sehr klatschig geraten und so recht kapier ich auch die Story nicht, aber mein Gott: scheiß drauf. Freut euch lieber über den neuen Stoff und am 18. Juli könnt ihr sie übrigens live auf dem Melt Festival sehen. Alle, die da hin pilgern: Viel Spaß!

                
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Daria Is Back

Als die beiden Chaoten Beavis and Butt-Head von Mike Judge vor ein paar Jahren ihr Comeback auf dem gerade rundum erneuerten MTV feierten, waren ihre Sprüche bei uns an der Schule schneller Kult als alle Pokémon- und Yu-Gi-Oh!-Karten zusammen. Bunghole.

Aber die viel bessere alternative Kultserie dazu war “Daria“, der Liebling aller grimmigen, menschenverachtenden und in der Schule gedissten Pseudonerds. DIe Zynikerin Daria Morgendorffer, ihre jüngere blonde Tussischwester Quinn und die künstlerisch begabte Jane. Ich liebte diese Show, kann mich aber im Grunde genommen gar nicht mehr so richtig an sie erinnern.

Wem es ähnlich geht, den dürfte es freuen, dass MTVs Darling im nächsten Jahr endlich auf DVD erscheint. Dann können wir endlich wieder in das Grungezeitalter eintauchen und in dem kleinen amerikanischen Vorort mit Daria und ihrem Hass auf alles drumherum mitfiebern. Ich glaube die hat mich damals sogar immer ein Stück an meine Mutter erinnert… ok jetzt wird’s psycho.

                    
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Hey, mein Name ist Alex...

…und ich ficke dich heute in den Arsch. Vergesst also hiermit die tollste Anmache aller Zeiten, die wir euch letztens präsentiert haben, denn die hier schlägt ja wohl alles und bringt euch schneller ans Ziel als Eisessen gehen, rote Rosen und ‘ne Brotbackmaschine zusammen. Vorausgesetzt ihr tauscht den Namen in euren eigenen aus. Oder heißt Alex.

Gehört haben wir diese extrem weisen Worte auf der Deutschlandpremiere von “9to5 – Days in Porn” vom Münchener Regisseur Jens Hoffmann, die wir gestern Abend im Central Kino am Hackeschen miterleben durften. Seine Kollegin und er sind eineinhalb Jahre im amerikanischen Porno-El-Dorado San Fernando Valley herum gerannt, haben Pornostars wie Sasha Grey bei ihrer harten Arbeit begleitet und daraus eine Dokumentation gemacht.

Meine Begleitung Mr. Basti fand ihn ziemlich langweilig, ohne Überraschungen und schon tausend Mal auf VOX gesehen. “Spiegel TV Reportage” oder so was. Ich wiederum fand ihn ganz schnieke, manchmal ziemlich lustig und hab mich glatt ein bisschen in Frau Grey verguckt, die übrigens ein Filmchen namens “Sasha Grey’s Anatomy” auf dem Markt hat. Ist bestimmt ein Spin-Off meiner Lieblingsserie. Wer auf “MTV True Life” und Pornos steht, dem kann ich das Ganze nur empfehlen. Fuck it, Baby.

          
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Scheiße, war ich mal süß

Ach kommt, wir wissen es doch eigentlich alle: Früher war sowieso alles besser. Wir trugen die geilsten Klamotten mit den krassesten Farben, Alyssa Milano war noch die kleine Süße in “Wer ist hier der Boss?” und mit den Mädels und Jungs aus der Nachbarschaft gab es Nachmittags die ersten Doktorspielchen mit Dummgucken und Anfassen. Aber wohl nicht die letzten.

Um diese Zeit wenigstens ein Stück weit wieder in unser Gedächtnis zurück zu rufen hat die söxy Krankenschwester des Verderbens Carö ein ultrasüßes altes Foto ohne Piercings, rotgefärbte Haare und glasigem Alkoholblick von sich raus gekramt und ruft nun unsereins auf es ihr gleich zu tun.

Also wühlt in euren alten Schuhkartons, blättert die längst vergilbten Familienalben durch, reißt eure Portraits von der Wand und postet eure Kinderpornofotos dann auf eurem Blog, haut sie in ihre Comments oder schickt sie per Brieftaube. Verlinkt gleichzeitig unbedingt auf den total geilen Blog von Til Schweigers Geliebten, weil wir diesen Blog wirklich lieben. Und ihr auch. Viel Spaß beim Surfen in der Vergangenheit!

          
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Happy Birthday Lindsay Lohan

Ach Lilo, erinnerst du dich noch daran, wie ich dich vor einigen Monaten vehement und so total romantisch verteidigt habe, als du in Skandalen nur so geschwommen bist, jeder dich für verrückt hielt und dich alle am liebsten in die nächste Rehab einweisen wollten? Ja? Nein?

Auf jeden Fall hast du dich seitdem wirklich gebessert. Keine Drogengeschichten mehr, verschwunden sind die Alkoholexzesse, vergessen die unappetitlichen, unterhosenfreien Farbfotos zum Dinner. Ich bin wirklich sehr stolz auf dich, kleine Lindsay, auch wenn du mir jetzt ehrlich gesagt schon wieder ein wenig zu langweilig wirst.

Wir alle in diesem Raum, deine wirklich allergrößten Fans, wünschen dir hiermit auf jeden Fall alles, alles Liebe zum 23. Geburtstag. Trink nicht zu viel, schnupf nicht zu dolle und vor allem: Immer schön untenrum nach dem rechten sehen. Dann klappt’s auch wieder mit dem Nachbarn nächsten, großen Film.

        
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Bettgeflüster

Zwischen meinen heiß geliebten Milka Schokoherzpralinen, der aktuellen Streetwear, Sleek und Qvest, bin ich auf der suche nach Marcels bald heiß geliebtem original japanischen Mangaporno. Irgendwie hab ich ihn wohl verlegt oder will ich das perverse Teil vielleicht doch einfach nur selber behalten und nicht der nach Sperma riechenden Stadt überlassen?!

Mittlerweile ist es Nacht, nach zwölf und ich hüpfe in einem meiner Lieblings-T-Shirts und Unterbuchse, schwitzend und suchend in meinem Zimmer umeinander und höre dabei wieder ein paar von meinen Lieblingsliedern. Und hier sind mal wieder die Kuriositäten meiner Playlist, welche mich in den Sommer und in den nächsten Tag begleiten, vielleicht auch noch in die Arme des verschollenen Pornos. Wer weiß, wer weiß…

Turn It Up” von Robots In Disguise, “The Kind Of Men” von The Heavy, “In The Morning” von Junior Boys, “Riot Radio” von The Dead 60s, “Powertrip” von Monster Magnet, “Las Cruces Jail” von Two Gallants, “Sex On Fire” von Kings Of Leon, “Joy Discovery Invention” von Biffy Clyro, “Man Behind The Curtain” von Valient Thorr, “Let’s Dance To Joy Division” von The Wombats und “Romantic Rights” von Death From Above 1979.

      
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Fuck Me I'm Famous

Es ist an der Zeit ein dunkles und peinliches Geheimnis meinerseits mit euch zu teilen. Denn während Montana auf verbrauchte Typen steht, denen sie die Klamotten klauen kann, habe ich neben meiner extrem coolen Liebe zu Nora Tschirner auch noch eine Schattenseite der Gefühle. Denn manchmal.. ja manchmal stehe ich auf Menschen wie.. jetzt haltet euch fest.. Collien Fernandes, Sandy Meyer-Wölden und ab und zu sogar Gülcan – solange sie nicht den Mund aufmacht.

Und für alle, die jetzt noch nicht Parolen brüllend mit Mistgabeln und Fackeln zu mir unterwegs sind, setze ich noch einen drauf: Wenn die Planeten eine Reihe bilden und es das Jahr des Schweins ist.. stehe ich sogar ein bisschen auf Giulia Siegel.

Hallo, ich kann nichts dafür. Ich meine, sie ist groß, blond, schlank, steht auf kaltes Bier, dunkle Schokolade und Ausflüge in den Dschungel, war nackisch im Playboy und arbeitet als supererfolgreiche DJane. Wer kann denn da bitte nein sagen?!

60 notgeile Typen (ich ausnahmsweise mal nicht inklusive) anscheinend nicht, denn die versuchen ab morgen um 20:15 Uhr in “Giulia In Love” die Tochter von Schlagermogul Ralph Siegel auf ProSieben zu besteigen. Da sinken natürlich meine Chancen enorm, aber dann bleibe ich halt bei Noralein. Den armen Säuen Kandidaten wünsch ich derweil Waidmanns Heil und schickt mir ‘ne Karte, sobald ihr oben seid.

                
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Ick lach mir 'n' Ast, und setz mir druff

Berlin ist großartig. Dreckig charmant und voller Arbeitsplätze mit unbegrenztem Potential – solange du nicht die Motz verkaufen musst. Hier kommen die Touristen von heute gerne her, können kaum glauben, dass hier mal irgendwelche Verrückten ‘ne ganze Mauer durchgezogen haben und strullern dann ins Jüdische Museum, spucken vom Fernsehturm und lassen sich von ihrem alternativen Fremdenführer in die vermeintlich untergründige Partyszene entführen, der das ganze Pack bequemerweise sowieso nur in die O’burger schleppt.

Doch damit ist jetzt (mal wieder) Schluss, denn die weise VICE hat die Zeichen der Zeit erkannt und bringt uns mitten in der totalen Krise eine Neuauflage ihres “Vice Guide To Berlin“, der total lüstig alles wirklich Wissenswerte über die ärmste Stadt der Republik gesammelt, zusammen gefasst und publiziert hat. Und weil sie wussten, dass wir Schweinchen sowieso stannimäßig kein Geld haben, ist das Ding vollkommen kostenlos! Der Wahnsinn. Gleich hier ziehen.

        
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In & Out

IN: Kings Of Leon, Vivienne Westwood, übergroße T-Shirts, Haarbänder, Christopher Street Day, Nora Tschirner, Tim Burtons “Alice in Wonderland”, Giveaways, Flyerverteiler, “Clueless“, Lack, Stammkunden, Bier, Larry Clark, Nitroverdünnung, “Sieben Leben” mit Will Smith, Festivals, Klamotten vom Freund klauen, Lego, Trampolin springen, Tacheles, verbrauchte Männer, Til Schweiger, Zelten, Suzuki Takayuki, Fotowände, Brüste, an alte Zeiten denken, Transen, Autofahren, Collagen, Kids, Liebesbeweise, Faust, Quietscheenten, ausschlafen.

OUT: Spermageruch, kaputte Duschen, Tittenbars, Dianetiktests, Probleme, Drogen und Alkohol, “Die Super-Lehrer”, Sushi, die Beste Freundin des Freundes, Ärzte, Wunden, K.I.Z., Hitze ohne Regen, überfahrene Tiere, Prüfungen, Der Film “Women”, Brummbärchi, Übermüdung, Patrick Mohr, Streit, Jamba, Nichtblinker, früh aufstehen, verdreckte Tankstellenschwämme, Schreibtischsitzer, Gelbstich im Haar, Der zweite Stock, Nachprüfung, Beck’s Chilled Orange.

    
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