Der Endsieg der Doppelmoral
Zum Abgang von Kino.to
Der Endsieg der Doppelmoral
Marcel Winatschek  /  Mittwoch, 8. Juni 2011

Jahrelang war das illegale Filmportal Kino.to die beliebteste Anlaufstelle für Asoziale, die zwar zu dumm waren, um sich ein gescheites Torrent-Programm zuzulegen, aber dennoch eine solche kriminelle Gewogenheit an den Tag legten, um sich temporär weder für Kinobesuche noch für DVD-Boxen zu interessieren. Heute wurde die Seite und alles was dazu gehört von einem Sondereinsatzkommando der Polizei in die Luft gesprengt und ich frage mich: Wie schlimm ist das wirklich?

Zugegeben. Die Auswahl an kostenlosen Blockbustern, Serien und Dokumentationen war beeindruckend. Und selbst wir erwischten uns in der ein oder anderen durchzechten Nacht dabei, wie wir unter einem Kugelhagel aus zwielichtigen Pop-ups und penetranten Aufforderungen zur Installation des DivX-Players illegale Aktivitäten in Form von Gucken zelebrierten.

Aber ganz ehrlich: Drauf geschissen. Denn Kino.to war der Drogenpuff des Internets, eine widerliche Ansammlung an digitalen Junkies und vor Ekel bibbernden Typen in langen Mänteln, die allesamt nur eines wollten: Dass ihr auf so viele bescheuerte Links wie auch nur irgendwie möglich klickt. Wer diese Hölle aus komfortlosem Design und intuitiver Fahrlässigkeit überlebte und sich freiwillig wiederholt antat, dem gebührt mein vollster Respekt. Mir war das schon immer zu blöd.

Und anstatt den Kindern dieser Welt nach dem Ende des Krebsgeschwürs beizubringen, wie man den lässigen Weg zwischen Legalität und Grauzone mit Hilfe von Trackern, Seeds und Ports hinauf stolziert, verheddert sich die Blogosphäre mal wieder in den alten Leiern über polizeikonformes Verhalten und selbstkastrierte Rentnergedanken. Dass es Nutzerkontrollen braucht. Und härtere Gesetze. Und dass sich alle, die die legalen Distributionswege mit Füßen treten, gefälligst schamerfüllt in die Ecke stellen und dabei am besten gleich 110 anrufen sollen.

Aber sind wir doch mal ehrlich: Das ist doch Bullshit. Dieses ganze Schwarzweiß-Denken ist Bullshit. Und diese ewigen Standpauken sind erst recht Bullshit. Die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft gehören nämlich ganz allein einem Prinzip: Der Doppelmoral. Als Kinder überspielten wir die Radiocharts am Freitag Abend auf Kassette und kauften dennoch die CD-Regale im Supermarkt leer. Heute ziehen wir uns munter Filme und Serien aus dem Netz und gehen trotzdem ins Kino. Oder sehen fern. Oder bestellen uns ganze DVD-Boxen.

Und auch in Zukunft werden wir einen Teil unserer Software von irgendwelchen Freunden über die Dropbox beziehen – und dennoch das ein oder andere Code-Meisterwerk staatlich kontrolliert erwerben. Hoffen wir stark, dass es niemals nur die ein oder nur die andere Seite geben wird. Denn das wäre allenfalls mit Gesetzen möglich, die uns nicht einmal den Doggy-Style im Schlafzimmer erlauben.

Ohne illegale Downloads hätte ich so manche meiner Lieblingsserien niemals entdecken können. “Skins”? Keine Chance. “Misfits”? Nie im Leben. “Bored To Death?” Erst recht nicht. Doch deswegen wird mein Leben doch nicht von Gesetzwidrigkeiten bestimmt. Natürlich hole ich mir dann die Staffeln bei Media Markt oder Amazon – wenn mein Herz es mir befehlt. Natürlich arbeite ich lieber mit Hilfe von legitimer Software, weil es sich sicherer anfühlt. Und, oh mein Gott, natürlich lade ich Musik bei iTunes. Weil ich die Künstler liebe. Nicht alle, aber manche.

Selbst wenn der Abgang von Kino.to also bedeutet, dass es zehn neue Seiten dieser Art geben wird, ist das nicht weiter schlimm. Denn jeder von uns kann ständig selbst darüber entscheiden, wie oft, wie intensiv und wie alternativfrei er diese Angebote wahrnehmen wird. Sei es nun, weil man die Preise der Filmlobby nicht bezahlen kann oder will, weil man erst einmal “probieren” möchte oder weil das Produkt einfach noch nicht in Deutschland erschienen ist.

Strafbare Offerten in dieser Größenordnung gibt es schließlich nur aus einem einzigen Grund: Weil genügend Menschen sie gerne annehmen. Daran sollten Anbieter und Nutzer ansetzen. Zusammen, fair und für beide Positionen gewissenhaft. Erst dann wird die Doppelmoral so langsam zu einer gesamten Zufriedenheit vermengen. Und bis dahin springen wir luftig locker zwischen den beiden Welten der legalen und illegalen Downloads umher. Jedenfalls so lange, bis uns ein Sonderkommando der Polizei die Tür eintritt.

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Über den Autor

Marcel Winatschek lebt in Berlin und ist Chefredakteur bei AMY&PINK. Seine meist etwas abstruse Persönlichkeit setzt sich in gleichen Teilen aus Charakteren in TV-Serien, Sprüchen ehemaliger Sportlehrer und Traumfantasien mit japanischen Karate-Kämpferinnen zusammen, dessen Summe er in einer einmaligen Art und Weise als selbstständigen Menschen ausgibt. Alle Artikel von Marcel lesen oder eMail schicken.

39 Kommentare

  • Alexander Gölz sagt...

    also ich bitt euch. Asozial? nich gleich mit der Keule raus.

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  • Raphael Müller sagt...

    Jahrzehnte? :D
    Aber guter Text. :)

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  • Anni Mö sagt...

    Ach ja, und seit Jahrzehnten? Hm, auch nen bissl übertrieben, wa?

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  • Dany Skott sagt...

    scarlett?

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  • John sagt...

    Als mitlesendes “Organ der Rechtspflege” muss ich hier mal was deutlich machen: Marcel, du hast mal wieder den größten Scheiß verzapft!

    Während man das Streamen von kino.to wegen der rechtlichen Grauzone gerade nicht ganz sicher als legal oder illegal einstufen kann ist das von dir so propagierte Torrent-Sharing AUF JEDEN FALL STRAFBAR, denn du bist beim Torrent-Sharing auch Anbieter und verbreitest so die Kopien weiter.

    Der “lässige Weg” ist damit auch ein strafbarer Weg und kann direkt in den Knast führen!

    Falls du mal eine ruhige Minute hast, kannst du dir auch gerne mal den entsprechenden Paragraphen anschauen: http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__106.html

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    Marcel sagt...

    Kommt darauf an, was man sich da so zieht. Aber selbst illegale Torrents wären nicht so populär, wenn es denn nicht massenhaft Menschen nutzen würden. Also kann da doch irgendetwas nicht stimmen.

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  • Jule sagt...

    “Seit Jahrzehnten” ist aber etwas hochtrabend. “Seit Jahren” wäre richtiger…er…er.

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    Marcel sagt...

    Recht hast du.

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  • John sagt...

    Nachtrag: Dein Verglich mit der Kassette hinkt aber gewaltig – aber ich denke das weißt du selbst ;)

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    Marcel sagt...

    Hey das war mein Killerargument bei all den bisherigen Diskussionen zum Thema ;)

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  • dms sagt...

    Torrentbörsen als die lässige Alternative zu Streams und One-Click-Hostern? Oh mein Gott, Marcel, fast alle, die für Downloads angezeigt werden haben Torrents genutzt – und mittlerweile tun genau das fast nur noch Idioten, denn es dauert länger und ist unsicherer… Der Text ist lächerlich..

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  • dms sagt...

    Ich habe im übrigen kino.to nie genutzt, sondern immer brav über one-click-hoster geladen – also nein, ich bin kein beleidigtes kiddie, dass den text persönlich nimmt.

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  • also echt sagt...

    Puuuh, mach dich mal locker Marcel.
    Das mit den Popups zum Beispiel passiert auch nur asozialen Menschen wie dir, die ZU DUMM sind sich einen gescheiten Adblocker zuzulegen.

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    Marcel sagt...

    Zum Thema AdBlocker könnten wir aber auch jahrelang diskutieren…

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  • hellodolly sagt...

    wau, die kommentarwand hat mal ne fette ladung glücksbärchie therapie nötig! macht doch bitte nicht die art und weise eurer filmbeschaffung zur grundsatzdiskussion, freunde.
    der peter, der sich mal gepflegt ne folge buffy auf kino.to reingezogen hat, wenn die freundin nicht daheim war, und der tom, der sich die box bei amazon für 12,95€ bestellt hat, gehen beide am ende des tages kacken.

    we are the world, we are the people und so. <3

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    Caro sagt...

    Vollkommen richtiger Standpunkt und diese mal richtig geil verpackt ;-)

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  • Sofia sagt...

    Ich find den Text super und stimme dir zu.

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  • Hochitom sagt...

    eigentlich kann ich dir zu diesen aussagen nur zustimmen. ABER:
    kino.to war die einfachste Art für “normale” internetnutzer, filme oder serien zu sehen wann diese sie sehen wollten. ich sehe kino.to vielmehr als seite, welche sich frustrierte tv-seher aufgebaut haben um auch einen video-on-demand dienst a la netflix im deutschsprachigen raum zu haben. bei uns ist es leider einmal so, dass – warum auch immer – solche plattformen nicht verfügbar sind. darum muss man sich das eben selbst aufbauen auch wenn es nicht ganz legal ist.

    lange rede, kurzer sinn: kino.to brachte uns deutschsprachigen internetnutzern die filme und serien genau dann auf den bildschirm, wenn wir es wollten und das ganze noch relativ einfach. denn wenn ich einem durchschnitts internetnutzer etwas von torrents erzähle, versteht der gar nix.
    ich vermute auch, dass ca 80-90% der kino.to user für so ein angebot auch zahlen würden, dies aber aus mangel an angeboten nicht können.

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    Marcel sagt...

    Deinem Kommentar kann ich anstandslos und vollkommen zustimmen. Seien wir also gespannt darauf, was auf Kino.to folgen wird.

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  • Raphael Müller sagt...

    ja, wenn ich mich nicht irre ist das aus “Lost in Translation”

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  • Robert sagt...

    erstmal vorweg: ich bekomme irgendwann das kotzen bei diesen ganzen klugscheissern hier bei amy&pink. lasst doch einfach mal eure überflüssigen kommentare, die eh kein schwanz interessieren ausser eurem ego mit dem ihr euch so extrem aufgeilt, das ihr ach so toll mehr wisst als der publizierende journalist der den text hier verfasst hat. *wow war das ein satz gerade* o.O kommt mir nicht mit grammatik xD

    BTP: lächerlich die ganze aktion aber war ja klar, wem wird immer alles genommen, dem kleinen mann. so ist es und war es schon immer. aber die jenen die die macht schon haben und die ganze welt um milliarden $ bescheissen und dann auch noch über leichen gehen. ja genau die dürfen weiter machen und es interessiert niemanden.

    die welt ist ein haufen scheisse und ich wühle mich drin …

    nobel geht die welt zu grunde und damit bin ich raus, aus!

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  • jens hohmann sagt...

    das mit den torrents nich so helle, aber wunderbar geschrieben und durchaus zutreffend!

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  • Jannis K. sagt...

    Kino.to hat eigentlich, wie damals Napstar, eine Angebotslücke aufgezeigt und dabei geht es gar nicht um Bezahlen oder nicht, sondern es gibt einfach keinen anderen Dienst in Deutschland, der einem komfortabel alle Serien etc. zur Verfügung gestellt hat. UNd kino.to war die unkomfortabelste Seite der Welt! Dagegen waren die Facebook Privacy-Settings ein Usability Paradies!

    Wer sich für die Hintergründe interessiert, im netzfeuilleton gibt es ein Interview mit einem Uploader von kino.to, das einen kleinen Blick hinter die Kulissen erlaubt: http://netzfeuilleton.de/2011/06/kino-to-ist-noch-nicht-zu-ende-interview-mit-einem-uploader/

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  • ansgar sagt...

    text ist gut und ziemlich wahr

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  • Brotundspiele sagt...

    Ich fand kino.to immer zum kotzen, aber dein Artikel ist auf mehreren Ebenen Blödsinn. Ich gehe jetzt nur mal auf die asozialen Nutzer und den Torrent-Vergleich ein.

    Streaming funktioniert für sehr viele Menschen einfach am besten, denn es ist am ehesten vergleichbar mit dem alten Fernseh-Modus. Klicken, läuft. Torrents dauern und werden seit geraumer Zeit flächendeckend abgemahnt. Die Leute wollen nicht nach Torrent-Dateien suchen und sich nicht mit VPNs herumschlagen. Und das sollten sie auch nicht müssen, denn dsehr viele von Ihnen würden für ein Kino.to sofort auch Geld bezahlen und warten seit Jahren auf gute Angebote.

    Leider ist die Industrie anscheinend bis heute nicht In der Lage einen Streaming-Service zu etablieren. Und dabei hätten sie alle Möglichkeiten eine Seite mit fairen Flatrate-Tarifen, Inhalten in guter Qualität und mit guter Usability anzubieten. Die Unternehmen könnten verdammt viel Geld mit sowas machen. Das sie das nicht schaffen ist einfach lächerlich und es ist völlig klar, das sowas dann illegal passiert.

    Auf Kino und DVD als Alternativen zu verweisen ist, nunja, sehr kurz gedacht und fern jeder Realität.

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  • Hannah sagt...

    MIr scheint hier gibt es einige, die nur den ersten Satz gelesen haben.

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  • [...] an digitalen Junkies und vor Ekel bibbernden Typen in langen Mänteln” darstellte, wie mancher vermutet. Es war einer der ersten Ansätze für die Portierung des Fernsehens ins weltweite Netz, [...]

  • Max sagt...

    also ich finde das sidereel.com einen guten Zwischenweg geht, da kann man sich die Serien legal über amazon oder itunes streamen oder eben über Megavideo etc. und das Design ist im Gegensatz zu kino.to auch ganz gut..

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  • Robert sagt...

    *kooootz* jetzt ist passiert, hab mir voll auf die schuhe gekotzt. scheiss klugscheiss, scheisse man mit scheisse… -.-

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  • it.is.incomplete sagt...

    schöner Artikel, besonders der erste Absatz trifft es mehr als deutlich :)

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  • Pat sagt...

    kino.to weg?…

    …und alle so: “yeaahh” …

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  • borschti sagt...

    Ein Skins-Fan:) Bei welcher Staffel sind sie?

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  • hauk sagt...

    Wenn man kurzfristig am Abend einen Film sehen will und die Videothek geschlossen hat dann lade ich mir beim besten willen kein Film aus dem Torrent… Ja, wenn man vorher noch drei Stunden warten will in Ordnung. Auch ist es Vorteil des Streaming, dass es sich um eine rechtliche Grauzone handelt, da man genau genommen keine Raubkopie abspeichert.

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  • SAM sagt...

    zur John und Marcel-Diskussion
    § 106 Unerlaubte Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke.
    Darin ist die Verbreitung und zur “Verfügungstellung” genannt und nicht der “Konsum” ,
    der ist in Deutschland, wie auch in anderen StGB-Fällen straffrei.

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    SAM sagt...

    apropo,
    ich hab das ein paar mal angetestet, gute auswahl aber die Geschwindigkeit und Qualität waren ja meist
    unter meinen Ansprüchen für angenehmes sehen.
    Also nit so schlimm, das kino.to offline is

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  • heini sagt...

    Ich weiß nicht worüber ich mehr abkotzen möchte: Diesen “lässigen” Scheiß-Artikel oder die Kack-Kommentare

    Zu Besuch hier vorbei gestolpert… wiederkommen tu ich auf jeden Fall nicht!

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    ... sagt...

    meine meinung. vor allem die kommentare, die diesen artikel als einzig richtigen “wahren” standpunkt ansehen.
    zum artikel: das man nicht von allem ahnung hat, ist ja nicht schlimm, dass man seine unwissenheit dann aber als wertgrundlage sieht, um einen artikel zu schreiben und alles schlecht zu reden, ist nicht toll und so.

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  • Horst sagt...

    deutsches Fernsehen ist scheiße. Wenn ich in meinem Leben noch einen Film oder eine Folge mit deutscher Synchronisation anschauen muss, werde ich komplett ausrasten. The Sopranos auf deutsch?????? Geht’s noch?
    So… und trotzdem hab ich ja wohl Bock mir nach beim Essen abends mal eben was reinzuziehen… was mach ich also? Streamen. Zwar hab ich niemals kino.to wegen angesprochenem DIVX Nervzeugs benutzt, aber dafür die seit zwei Wochen auch leider geschasste Seite letmewatchthis.com. Da war einfach alles verfügbar. Ruckelfrei, nicht zu viel Werbung und streaming Anbieter die einem nicht nach 20 Minuten sagen, man hätte ja schon 45 geschaut und solle jetzt gefälligst 5 Jahre warten…
    Dazu kommt die viel zu späte VÖ von Serien in Deutschland (man muss ja alles erst noch mit der Synchronisation runinieren) oder sogar gänzlicher Unverfügbarkeit z.B. der besten Serie aller Zeiten “The Wire”.
    Oder was ist mit Mad Men und Boardwalk Empire? Ich warte doch nicht jetzt ein halbes Jahrzehnt bis das auf DVD in Deutschland erscheint.
    Meiner Meinung nach müsste sich die Film- und Musikindustrie einfach auch mal wie alle anderen an die Veränderungen die dieses “Internet” mit sich bringt anpassen anstatt immer wegen der Piraterie rumzuheulen.

    Aber wenn ich dann zur Beruhigung meines Gewissens mal ein Album bei iTunes erstehe um dann festzustellen, dass ich es mir nicht mal auf eine CD brennen kann (fürs Auto), dann bin ich wieder umso motivierter auf der Jagd nach Streaming Websites und Musikblogs mit filesonic, rapidshare und mediafire links. Amen

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  • [...] Ansammlung an digitalen Junkies und vor Ekel bibbernden Typen in langen Mänteln« darstellte, wie mancher vermutet. Es war einer der ersten Ansätze für die Portierung des Fernsehens ins weltweite Netz, [...]

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