Das Erste was der Sängerin Holly Miranda in ihrer Wahlheimat New York City und im zarten Alter von 16 Jahren über den Weg lief war die Mafia. “Wir wollen dich unter Vertrag nehmen.”, meinten die Typen im schwarzen Anzug, die da spät Abends vor ihrer Tür standen und dem verdutzten Teenager ein mehr als zweifelhaftes Stückchen Papier zum unterschreiben unter die Nase hielten. Zum Glück hielt sie ein ehrlicher Anwalt davon ab, sich in diese zweifelhaften Kreise zu begeben, ansonsten hätten wir die ehemalige Frontfrau der Jealous Girlfriends wohl in naher Zukunft mit Eisenschuhen an den Füßen im Hudson River wieder gefunden.
Denn obwohl die Kritiker alles liebten, was die Detroiterin und ihre Bandkollegen mit den zwei Alben da an Tönen und Texten in die Ohren ihrer Hörer schmetterten, blieb der Erfolg und der große Durchbruch leider bislang aus. Als die Band zu zerbrechen droht, trifft Holly auf den TV On The Radio-Frontmann Dave Sitek, der ihr mit warmen Worten zu einem Blitz im Kopf verhilft und sie dazu ermutigt, doch etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Gesagt getan.
Die Musikfrau schließt sich zu Hause ein und schreibt und feilt und bastelt Tag und Nacht an großartigen Songs, Stücken und Tracks, die wir ab jetzt auf ihrem ersten Soloalbum “The Magicians Private Library” bestaunen dürfen. Alles kleine, ruhige Werke, die ihren ganz eigenen Charme besitzen und perfekt für einen ruhigen Frühlingsabend mit einem Gläschen Wein und ein wenig Hasch sind. Momentan ist Holly Miranda noch mit Tegan And Sara auf Tour, am 21. April gibt die Sängerin aber ihren einzigen Deutschlandauftritt im Molotow in Hamburg. Zehn Euro, die sich wirklich lohnen.
[audio:forest.mp3]
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Danke! Das ist so wunderschön!!!
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freut mich das dieses album so gute kritiken bekommt. beim konzert von the xx hatte ich das gefühl, das ich der einzige bin der diese musik mag …
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@Jonathan: Freut uns, dass es dir gefällt.
@Michael: Es kommt vielleicht auch auf die Stimmung drauf an, ob es Menschen gefällt oder nicht. Aber Talent hat sie auf jeden Fall.
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sieht ein wenig nora tschirner ähnlich, oder nicht?
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[...] Verdammt, wie ich diese Momente liebe, in denen man weiß, dass man mal wieder etwas unbezahlbar Gutes gefunden hat. Musik. Gute Musik, gespielt von Holly Miranda gefunden bei Amy&Pink. [...]