Dickpic Deluxe - Das perfekte Penisfoto

Wer behauptet, er hätte noch nie Bilder von seinem Schwanz gemacht, lügt natürlich. Vorausgesetzt natürlich, man hat einen. Und wer sich nicht gerade erst seit gestern im Internet aufhält hat…
Dickpic Deluxe - Das perfekte Penisfoto

Dickpic Deluxe

Das perfekte
Penisfoto

Wer behauptet, er hätte noch nie Bilder von seinem Schwanz gemacht, lügt natürlich. Vorausgesetzt natürlich, man hat einen. Und wer sich nicht gerade erst seit gestern im Internet aufhält hat entweder unfreiwillig mal eins bekommen, freiwillig eins bekommen oder ist durch Zufall auf eins gestoßen.

Das große Problem dabei ist häufig, dass sie einfach richtig scheiße aussehen. Die Zahl der schönen Schwanzbilder auf die ich zufällig gestoßen bin oder von denen mir Freunde, die welche erhielten, erzählten geht gegen Null. Doch damit ist jetzt Schluss. Hier kommt der Guide für gute Schwanzbilder.

Konsens muss sein. Konsens ist das Wichtigste. Nicht nur bei Dickpics, sondern auch generell, aber hier ganz besonders. Leserinnen dürften nämlich das genaue Gegenteil von Konsens schonmal erlebt haben: Man bekommt einen Snap oder Nachricht von einer Person, die man gar nicht, flüchtig oder leider doch sehr gut kennt und — Zack — Pimmelbild.

Lasst mich euch eins mal sagen: Niemand will ungefragt euren Dödel sehen. Das Dickpic kann noch so gut sein. Selbst wenn Paul Ripke es geschossen hat, wird die andere Person davon nur abgeturnt. Deswegen: Bevor ihr überhaupt daran denkt ein Dickpic zu machen, überlegt euch sehr gut, ob die andere Person das wirklich will. Und wenn ihr denkt, dass sie es will, dann fragt trotzdem vorher nach!

Kein Blitz oder gar nicht. Jetzt kommen wir mal zu den kosmetischen Aspekten eines Dickpics. Ein ganz großes No-Go ist der Blitz. Wenn ihr nicht gerade eine Spiegelreflex mit externem Blitz, Beauty Dish und Softbox habt, wird das Bild garantiert scheiße aussehen. Das liegt vor allem daran, dass durch den Blitz der Hintergrund dunkel wird und so nur euer Gemächt zu sehen ist.

Ich werde später noch drauf eingehen, warum das problematisch ist. Dazu wirkt eure Haut einfach super bleich. Und das schlimmste am Foto mit Blitz: Haare. Jedes Härchen wird hervorgehoben, der Kontrast zwischen Haut und Haaren wird erhöht, am besten glänzen sie auch noch durch den Blitz. Ungeil, Leute.

Die Perspektive ist wichtig. Oft wählen Typen eine ungewöhnliche Perspektive. Bzw. die ungewöhnliche Perspektive: Mit der Selfiekamera wird in die eigene Richtung fotografiert und dabei wird der Penis direkt vor die Kamera gehalten. Das ist nicht ganz einfach zu erklären, was ich meine, aber stellt es auch so vor: Wenn man es von der Seite betrachtet ist der Penis zwischen Kopf und Kamera, sodass man quasi das Teil von unten fotografiert. Gruselige Perspektive, macht das nicht. Am besten sieht man dabei noch euer Gesicht, das nach unten sieht und ein Doppelkinn hervorruft. Es gibt noch viele weitere komische Perspektiven, aber das ist die Schlimmste. Behaltet hier einfach im Hinterkopf: Manchmal ist »einfach« besser.

Erektion ist ein Muss. Ich bin mir sicher, dass fast niemand von euch sowas machen wird, aber ich möchte es trotzdem mal erwähnt haben: Ein ganz großes No-Go ist es, das Teil in nicht-erigiertem Zustand zu fotografieren. Ich meine, wer will sowas schon sehen? Wenn man ein Dickpic haben möchte, dann doch wegen dem sexuellen Aspekt. Es soll geil sein und kein anatomisches Beispielbild aus dem Biologie-Buch der 8. Klasse sein. Euren labbrigen Dödel könnt ihr höchstens beim Arzt rausholen, wenn der etwas zu untersuchen hat, aber auf Dickpics hat er nichts zu suchen!

Sockenfreie Zone. Ein weiteres No-Go sind Socken — Ein absoluter Abturner. Das T-Shirt anzubehalten ist ja kein Problem, vor allem nicht, wenn man aus der Egoperspektive fotografiert und man es sowieso nicht sieht. Aber Socken! Einfach, nein. Es gibt nichts unästhetischeres als nackte Männer, die eben nicht ganz nackt sind, weil sie Socken tragen. Es ist sogar ein legitimer Grund Pornos abzubrechen, weil der männliche Darsteller denkt er könne die Socken anbehalten. Manche Leute haben ja einen Anti-Fußfetisch und finden Füße abtörnend, aber Nichts kann schlimmer als Socken sein.

Schöner Hintergrund. Dieses No-Go ist eher ein kleiner kosmetischer Aspekt, aber wenn man es beachtet, sehen die Bilder gleich besser aus. Nämlich: Räum verdammt nochmal auf. Wenigstens den Teil des Raumes, den man auf dem Foto sehen kann. Das Schwanzbild kann noch so gut geworden sein, wenn im Hintergrund sich der Müll und die dreckige Wäsche stapeln gibt das gleich Abzug in der B-Note. Mit einem Dickpic verhält es sich ja eigentlich wie mit jedem anderen Portraitfoto oder Selfie. Und das würdest du ja mit einem unaufgeräumten Zimmer im Hintergrund auch nicht machen, oder?

Schwarz-Weiß-Filter für Pros. Das war’s erstmal mit den No-Gos. Falls du diese vermeidest, ist dein Bild schon auf einem stabilen Niveau, das man sich gerne ansieht. Jetzt kommen aber die Tipps, um dein Bild in die Königsklasse zu befördern. Wenn du diese beachtest, wird dein Schwanz ernsthafte Chancen auf den Pulitzerpreis bekommen. Ihr habt euch doch sicher schon gefragt (oder auch nicht), wieso die ganzen Porn-Gifs auf Tumblr immer in Schwarz-Weiß sind. Ganz einfach: Ein Schwarz-Weiß-Filter macht alles besser. Damit bekommt alles einen edlen Touch und wirkt direkt erotischer. Probiert es aus!

Den Spiegel nutzen. Wer sagt eigentlich, dass auf Dickpics nur ein Penis drauf sein darf? Wenn man hier mal den Unterschied zwischen Aktfotografie und Pornografie macht wird schnell klar, was ich meine: Das Eine ist Erotik und das andere ist einfach nur zu Triebbefriedigung da. Das eine soll interessant und spannend sein und das andere soll einfach nur geil sein.

Ich meine das überhaupt nicht wertend, beides ist für bestimmte Situationen genau passend. Viele vergessen aber, dass bei Dickpics auch mehr als der Dödel auf dem Bild sein kann. Deshalb hier mein Tipp: Mach ein Ganzkörperbild vor dem Spiegel. Denn nicht nur ein Penis ist erotisch, sondern auch der Körper an dem er dran hängt.

Lass es dir machen. Der nächste Tipp hängt gleich mit dem vorherigen zusammen. Vor dem Spiegel sind Selfies nicht immer optimal und irgendwann hat man alle Perspektiven und Posen durch, in denen das Ganze noch annehmbar aussieht. Deswegen kann man noch eine Stufe weiter gehen und das Foto mit einem Stativ aufnehmen oder es von jemand anderem machen lassen. Natürlich vorausgesetzt, ihr seid mit der anderen Person intim genug. Falls ihr dafür niemanden habt tut es das gute, alte Stativ natürlich auch. Und falls ihr keins für euer Handy habt, dann baut einfach aus ein paar Büchern und einem Stuhl etwas. So viel Mühe kann man sich schon geben.

Die Körperhaltung ist das A und O. Der letzte Tipp ist ein ziemlich leicht umsetzbarer Tipp und gilt eigentlich nicht nur für Dickpics: Achtet auf eure Körperhaltung. Ein Bild, auf dem ihr eine gute Haltung an den Tag legt sieht gleich um einiges besser aus, als wenn ihr wie ein Schluck Wasser in der Kurve auf dem Bett gammelt, mit einem krummen Rücken und allem was dazugehört. Vor allem dann, wenn ihr ein Ganzkörperbild macht. Achtet darauf, dass euer Rücken einigermaßen gerade ist und eure Schultern nicht an die einer Hexe erinnern. Probiert es einfach mal aus, selbst wenn man nicht euren ganzen Körper sieht, wird man einen Unterschied bemerken können.

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Die Fotografie stammt von Scott Sanker
Der Text erschien in der Kategorie Sex mit den Themen Dickpics, Frauen, Internet, Jungs, Mädchen, Männer, Penisfotos, Penisse, Schwänze, Sexting, Tinder und WhatsApp
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