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Ein Tag in Hamburg: Shoppen, Schanze und St. Pauli

Berlin oder Hamburg, ich kann mich nie ganz entscheiden. Während die Hauptstadt „arm, aber sexy“ ist, bleibt Hamburg die Perle, edel und einzigartig in seiner Aura – egal bei welchem Wetter. Bevor es heute zur Fashion Week geht, habe ich am Wochenende noch einen Abstecher in die Hansestadt gemacht. Damit ihr mindestens genauso viel Spaß habt, wie ich dort hatte, möchte ich mit euch meine Favorites teilen. Für euren Hamburg-Trip empfehle ich euch als Bleibe die Superbude. Sauber, locker und styl…
Ein Tag in Hamburg: Shoppen, Schanze und St. Pauli
Ein Tag in Hamburg: Shoppen, Schanze und St. Pauli
Ein Tag in Hamburg
Shoppen, Schanze und St. Pauli
Text: Meltem Toprak  Fotografie: Michael Kucharski

Berlin oder Hamburg, ich kann mich nie ganz entscheiden. Während die Hauptstadt „arm, aber sexy“ ist, bleibt Hamburg die Perle, edel und einzigartig in seiner Aura – egal bei welchem Wetter. Bevor es heute zur Fashion Week geht, habe ich am Wochenende noch einen Abstecher in die Hansestadt gemacht. Damit ihr mindestens genauso viel Spaß habt, wie ich dort hatte, möchte ich mit euch meine Favorites teilen.

Für euren Hamburg-Trip empfehle ich euch als Bleibe die Superbude. Sauber, locker und stylish für einen fairen Preis. Das Hostel ist eine Haltestelle vom Hauptbahnhof entfernt und wenn ihr nicht gerade, wie etwa ich, zur selben Zeit des Schlagerfestivals kommt, könnt ihr auch im Foyer sicher Menschen mit ähnlichen Interessen kennenlernen. Doch wer billig, aber in einem belebten Bezirk zentraler hausen möchte, dem empfehle ich im hippen Viertel das Schanzenstern Hostel.

Beginnen wir mit dem Shoppen doch in der Mönckebergerstraße. Wenn ihr in der Innstadt seid, schaut natürlich bei Weekday und Monki vorbei. Gleich in der Nähe ist der riesige englische Secondhandladen Vintage & Rags, der euch beim Betreten erst einmal echt umhaut. Hier müsst ihr wirklich jede Menge Zeit mitbringen.

Wer sich lieber im Schanzenviertel umschauen möchte, muss und kann sich im Kauf dich glücklich in der Susannenstraße, wie der Name schon sagt, einfach nur glücklich kaufen. Der hat meiner Meinung nach nicht nur die tollsten Sachen in der Straße, sondern auch gerade Sale. Gleich in der Nähe könnt ihr den Kleidermarkt finden, in dem es tolle Vintage-Jacken, Schuhe und Taschen gibt. An Restaurants mangelt es keineswegs in der Schanze. Ich selbst war im Muraba, in dem die Pasta sehr gut und vor allem die Bedienung super freundlich und witzig war. Zum Cocktail trinken in gemütlicher Atmosphäre schicke ich euch in die Sofabar und in die Katze, die beide ziemlich belebt sind.

Nicht weit davon entfernt liegen die Trostbar und Luba Luft in St. Pauli. Feiern solltet ihr definitiv im Übel und Gefährlich, das sich zwischen den beiden Vierteln in der Feldstraße befindet. Im abgekommenen Bunker geht es im Riesenaufzug und aufheizender Musik in die verschiedenen Bereiche. Ob Oldschool Hip Hop oder Indie, dort ist für jeden etwas dabei. Wer es etwas ruhiger möchte, sollte in das Ottensen Viertel, welches frei von Touristen und szenischer Popkultur ist. Dort führen Dana und Christoph gemeinsam die Reh Bar, ein gemütliches Örtchen in neuzeitlichem Rustikalstil. Womöglich müsst ihr reservieren.

Lasst euch auf keinen Fall das Karoviertel entgehen. In der Marktstraße gibt es den tollen Laden Maison Suneve mit wunderhübschen costumized Teilen, der von dem symphatischen Franzosen Mathieu Voixiw Ancey geführt wird. Von Frankreich nach Italien geht es mit nur wenigen Schritten. Gleich nebenan gibt es gutes Essen beim Italiener CentoLire.

Nach der Straße, die voller besuchbaren Läden ist, könnt ihr euch ins Café Yoko Mono setzen. Mit der Mitbringsel ist das ja immer so ‘ne Sache. Die könnt ihr nur wenige Meter weiter in der Neuer Kamp Straße besorgen. Mit Musik und Krams ist die Hanseplatte anders als alle anderen Touri-Shops und verkauft viel Selbstgemachtes, die es sonst kaum in anderen Läden zu finden gibt. Also unbedingt vorbei schauen.

Des schlechten Wetters und Zeitmanagements wegen konnte ich mir leider kaum kulturelle Sehenswürdigkeiten oder Ausstellungen ansehen, doch rundum war es ein gutes Wochenende. Vielen Dank an dieser Stelle an die Vorschläge via Email und natürlich an meine Freundin Dana, die uns mit viel Geduld an die Hotspots Hamburgs führte. Leider bin ich nun pleite, aber erzählt, was haltet ihr von meinen Entdeckungen und Einkäufen? Euch wünsche ich bei eurem zukünftigen Trip jedenfalls richtig gutes Wetter und ‘ne Menge Spaß.

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