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Prostitution in Japan: Gekaufte Schulmädchen

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Japan die sexistischste Nation aller modernen Industriestaaten ist. Und ebenso offen ist die Gier der einheimischen Männer nach jungen, in Schuluniformen gepressten Mädchen, die erst tanzen, singen und lachen und sich der Uniform am besten so schnell wie möglich wi...
Prostitution in Japan: Gekaufte Schulmädchen

Prostitution in Japan

Gekaufte
Schulmädchen

Marcel Winatschek

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Japan die sexistischste Nation aller modernen Industriestaaten ist. Und ebenso offen ist die Gier der einheimischen Männer nach jungen, in Schuluniformen gepressten Mädchen, die erst tanzen, singen und lachen und sich der Uniform am besten so schnell wie möglich wieder entledigen sollen. Joshi Kosei nennt sich dieser Massenfetisch, kurz JK.

In Tokios Stadtteil Akihabara stehen sie herum, die minderjährigen Mädchen, lächelnd, brav in ihren Uniformen, und verteilen Flyer, auf denen sie offen ihre Dienste anpreisen. Gespräche, Spaziergänge, Massagen. Für sechzig Euro pro Stunde. Dass es nicht dabei bleibt, ist wieder eines dieser offenen Geheimnisse, gegen die die Regierung nur sporadisch und äußerst lasch vorgeht.

Simon Ostrovsky ist für VICE News ins Land der aufgehenden Sonne gereist, um dort Mädchen in mehr als zwielichtigen Etablissements zu treffen, die so ziemlich alles machen, um in der teuren Stadt irgendwie über die Runden zu kommen. Und er lernt Menschen kennen, die sich dafür einsetzen, dass die Zukunft dieser Mädchen nicht im schambelasteten Selbstmord endet – wie bereits so viele andere.

Prostitution in Japan: Gekaufte Schulmädchen

Der Text wurde von Marcel Winatschek geschrieben
Die Fotografie stammt von Gaga
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