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Rosalía: Futuristischer Flamenco

Wenn ihr an spanische Musik denkt, dann denkt ihr an schreckliche Urlaubssongs von Bands, denen selbst vollkommen egal ist, was sie da von sich geben, Hauptsache es klingt exotisch genug, dass betrunkene Mallorca-Touristen dazu halbnackt ihre mehrstöckigen Rettungsringe schwingen.
Rosalía: Futuristischer Flamenco
Rosalía: Futuristischer Flamenco

Rosalía

Futuristischer
Flamenco

Annika Lorenz
Annika Lorenz

Wenn ihr an spanische Musik denkt, dann denkt ihr an schreckliche Urlaubssongs von Bands, denen selbst vollkommen egal ist, was sie da von sich geben, Hauptsache es klingt exotisch genug, dass betrunkene Mallorca-Touristen dazu halbnackt ihre mehrstöckigen Rettungsringe schwingen.

Doch Rosalía ist anders. Sie ist authentisch. Sie ist echt. Mit ihren Songs konnte sie rasant ein wachsendes Heer von globalen Fans gewinnen, die von ihrer einzigartigen Kombination von Flamenco, R&B und elektronischen Beats fasziniert sind, gepaart mit ihren Anspielungen auf die Bereiche der bildenden Kunst, Mode und Choreographie.

Das Lob der Musikkenner folgte nach den Vorabveröffentlichungen von Malamente und Pienso En Tu Mirá ziemlich schnell. Rosalía erhielt sechs Nominierungen für den Latin Grammy und nahm die Preise für den "Best Alternative Song" und die "Best Urban Fusion Performance" mit nach Hause.

Auch das kritische Lob am Ende des Jahres folgte, wobei die junge spanische Künstlerin mehrere Nummer-1-Auszeichnungen für das beste Album, Video, Song und New Artist des Jahres erhielt. Und auch danach ging Rosalías Weg weiterhin rasant nach oben, mit besonderen Features beim Rolling Stone und Billboard, einem gemeinsamen Duett auf James Blakes neuem Album und einem Auftritt bei den MTV Europe Music Awards.

Letztens hat Rosalía, die weithin als "Latin Music's Breakout Artist of the Year" gefeiert wird, hat das nächste visuelle Kapitel ihres wegweisenden Albums El Mal Querer mit der Musikvideo-Veröffentlichung von De Aquн No Sales enthüllt.

Das Video, unter der Regie von Diana Kunst und Mau Morgу, setzt Rosalías charakteristische Mischung aus traditioneller und spanischer Ikonographie der nächsten Generation fort - in diesem Fall die Kombination aus Location des Videodrehs, die Windmühlen Alcazar de San Juan von Don Quixote, und der Rückkehr der unverwechselbaren Motorradkultur, die erstmals bei Malamente zu sehen war. Rosalía ist die neue spanische Königin. Und ihr könnt nichts dagegen machen.

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Der Text wurde von Annika Lorenz geschrieben. Die Bilder stammen von Filip Custic. Der Artikel erschien in der Kategorie Musik mit den Themen Flamenco, Frauen, Jungs, Mädchen, Männer, MTV, Musikvideos, Pop, Rosalía, Spanien, Videos und YouTube. Wenn er euch gefällt, könnt ihr ihn auf Facebook, Twitter, WhatsApp, Pinterest und Tumblr oder per Email teilen. Ihr habt etwas zu sagen? Schickt uns einen Leserbrief!
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