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Renforshort: Die kreative Kanadierin

Wenn ihr Lauren Isenberg, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Renforshort, fragt, welche Art von Musik sie macht, könnte euch ihre Antwort überraschen. Geschmacklich seltsam, wird sie dann nämlich sagen. Und doch wäre kein akademischer Meister der Linguistik besser geeignet, um die persönlich...
Renforshort: Die kreative Kanadierin

Renforshort

Die kreative
Kanadierin

Annika Lorenz

Wenn ihr Lauren Isenberg, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Renforshort, fragt, welche Art von Musik sie macht, könnte euch ihre Antwort überraschen. „Geschmacklich seltsam“, wird sie dann nämlich sagen. Und doch wäre kein akademischer Meister der Linguistik besser geeignet, um die persönliche Marke des rätselhaften aufsteigenden Popstars zu charakterisieren, die zutiefst nachdenklich und doch unbestreitbar verwandt mit dem Alt-Pop links von der Mitte ist.

Die aus Toronto stammende, im geradezu makellos zutreffenden Sinne des Wortes wunderbare Sängerin und Musikerin war zum Popstar bestimmt, lange bevor sie ihren ersten Plattenvertrag in der Tasche hatte. Inspiriert von der Arbeit musikalischer Ikonen wie Bob Dylan, über den Renforshort sich weise wie folgt erinnert.

„Als ich aufwuchs, sagte mein Vater immer, er sei der beste Songschreiber der Welt“, und die im Jahr 2011 verstorbene Souldiva Amy Winehouse sowie von atmosphärischen und emotionalen Filmen wie Coraline und Call Me By Your Name, war ihre kreative Kindheit vollgepackt mit Klavier- und Gesangsunterricht, Musiktheater, Filmen und dem Schreiben von Geschichten – Aktivitäten, die von der künstlerisch veranlagten Familie der jungen Künstlerin vollends gefördert wurden.

Obwohl Renforshort sich schon immer für Gesang interessierte, war es während einer glücklichen Open-Mic-Nacht im Jahr 2016, als die 14-jährige Kanadierin erkannte, dass sie wirklich dazu bestimmt war, Musik zu machen. Anfang 2019, nur wenige Jahre nach ihrer Offenbarung am Mikrofon, veröffentlichte Renforshort ihre Debütsingle „Waves“, eine atmosphärische, wehmütige Ode an die aufkeimende Romantik.

Aber es dauerte nur ein paar Monate, bis sie in die oberen Ränge des digitalen Ruhmes katapultiert wurde, als ihre zweite Single, das verdrehte Liebeslied Mind Games, dank ihres unerwartet kantigen Tons, ihres sofort eingängigen Hooks und ihres unheimlichen, von Tim Burton inspirierten Musikvideos viral ging. Und nun warten wir eigentlich nur noch darauf, dass Lauren Isenberg ein Superstar wird. Genug Talent dafür hat sie auf jeden Fall.

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Der Text erschien in der Kategorie Musik mit den Themen Call Me By Your Name, Coraline, Frauen, Kanada, Mädchen, Musikvideos, Pop, Renforshort, Toronto und YouTube
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