Gefühlssache - Macht Platz für die Liebe!

Beziehungen, die weniger aus Liebe, mehr aus Respekt dem anderen gegenüber auseinander gehen, sind wohl niemals einfach. Man glaubt, die folgenden Tage nur im Vollsuff und mit einer ordentlichen Dröhnung…
Gefühlssache - Macht Platz für die Liebe!

Gefühlssache

Beziehungen, die weniger aus Liebe, mehr aus Respekt dem anderen gegenüber auseinander gehen, sind wohl niemals einfach. Man glaubt, die folgenden Tage nur im Vollsuff und mit einer ordentlichen Dröhnung Schlaftabletten überleben zu können, um überhaupt ein Auge zu zubekommen. Es ist nicht nur der Kummer, der einen wach hält, sondern vielmehr die Selbstzweifel, die einen fast zerstören. Deshalb werden Freunde als Biertrinkgesellschaft missbraucht, tagelange Telefongespräche zelebriert, neue Leute kennen gelernt und die Stadt nach neuen Kneipen und Clubs erkundet. Und je nach Laune und Besoffenheitsgrad, tanzt man sich dann die Seele aus dem Leib.

Gelingt ja auch super. Aber eben auch nur für wenige Wochen, denn es folgt der ständige Kater, die gefühlten fünf Kilo angefutterten Frustspeck und die Einsamkeit früh am Morgen. Lieblingsfotos und voll gekritzelte Papierschnipsel mit Liebesbotschaften werden konsequent aus den vier Wänden verbannt, um nicht schon vor dem Blick in den Kühlschrank daran erinnert zu werden. Doch die Gedanken an schöne und unvergessliche Zeiten und die quälenden Fragen ob richtig oder falsch bleiben.

War es gut, sich zu trennen? Ist man nun glücklicher und zufriedener als zuvor? Sicherlich ein Stück freier und unabhängiger. Doch wieso trennt man sich denn eigentlich wenn beide sich noch lieben?? Um zu testen, ob man doch noch in der großen weiten Welt beim anderen Geschlecht ankommt? Was „Besseres“ findet? Einmal noch das Singleleben auskosten? Oder sind beide einfach zu stolz, um aufeinander zu zugehen und etwas an der Beziehung zu ändern? Es wären doch meist nur wenige Worte, die einem genügen. Doch die Initiative ergreifen muss meist der weibliche Part. Das Ruder nochmals umreißen. Können denn nicht auch mal Männer ihren Arsch hoch kriegen?

Man kann nicht ohne den jemanden, anscheinend aber auch nicht mit ihm. Ein seltsames Phänomen. Schon allein beim Aussprechen des Wortes Exfreund fühlt man sich so, als hätte man sich selbst gerade die Todesstrafe überbracht. Wenn es denn überhaupt gelingt. Vielmehr passiert es, dass man mitten in einer Unterhaltung gedankenlos von „seinem Freund“ spricht und entsprechend verdutzte Blicke erntet. Besonders elegant, wenn das während des Gesprächs mit einem potentiellen männlichen Geschlechtspartner passiert. Doch der Ahnungslose zieht gegenüber der Person, die über ein halbes Jahrzehnt an seiner Seite war doch meist den Kürzeren, denn es werden Vergleiche gezogen und jegliche Art von emotionaler Annäherung meist abgeblockt.

Auch wenn es momentan noch so scheint, als fehle ein Teil von einem selbst, läuft das Leben einfach weiter. Es verändert sich im Laufe der Zeit, ob man will oder nicht. Und damit entwickelt sich auch jeder Einzelne weiter. Die Unvollständigkeit wird geringer werden. Und soll man dann wirklich noch an dem Gedanken festhalten irgendwann doch wieder zusammen zu sein?
Denn irgendwann ist auch die Trennungszeit schließlich überstanden.

Man lässt sich eventuell auf eine neue Liebe ein, die zukunftsweisend scheint und der Gedanke, mit dem Menschen, der einen in- und auswendig kennt, wieder zusammenzukommen, schwindet schneller als man es überhaupt zulassen will. Deshalb wäre es doch nur zu einfach über seinen Schatten zu springen, zu leben und zu lieben. Ohne dabei viel nachzudenken und rational abzuwägen, ob eine Beziehung in seinem momentanen Leben Platz hat.

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Fotografie von Element5 Digital
Der Text erschien in der Kategorie Liebe mit den Themen Beziehungen, Frauen, Jungs, Liebeskummer, Mädchen, Männer und One-Night-Stands
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