Der Kabarettist im Gespräch - Serdar Somuncu, was ist typisch Deutsch an dir?

Als ich das erste Mal eine Show von
Der Kabarettist im Gespräch - Serdar Somuncu, was ist typisch Deutsch an dir?

Der Kabarettist im Gespräch

Serdar Somuncu, was ist typisch Deutsch an dir?

Als ich das erste Mal eine Show von Serdar Somuncu betrat, wurde ich dreimal gefragt, ob ich wisse, worauf ich mich einlasse und ob ich ihn und seinen Humor kenne. Da bereits so einige schockiert sein Programm verlassen haben. Für mich war er schon immer großartig. Er ist einer der ehrlichsten und charmantesten „Promis“, den Deutschland zu bieten hat. Obwohl er als Kanake geboren wurde.

Serdar ist nicht nur unterhaltsam und spontan. Nein. Der selbsternannte Quotentürke macht jetzt auch noch Mucke. Kein „Şıkıdım“ oder „Wo bist du mein Sonnenlicht“, sondern Musik, die man nicht von ihm erwartet hätte. Sein Album „Dafür kommt man in den Knast“ ist bereits im Handel erhältlich.

Als ich gelesen habe, dass du jetzt auch eine Platte rausbringst, konnte ich schon die Leute sagen hören: „Boah, jetzt macht der Somuncu auch noch Musik… Kann der Typ nicht einfach die Fresse halten?“

Also ich habe ja schon immer Musik gemacht. Diese Theater-Comedygeschichte habe ich ja nur gemacht, um Kohle zu verdienen. Wenn du Musik machst, verdienst du halt kein Geld. Oder du hast irgendwann einen Durchburch und Glück und wirst ein Star, aber das war bei mir nicht so. Deswegen habe ich das erst einmal verschoben. Ich habe mir selbst gesagt, ich verdiene jetzt erst einmal Geld und wenn ich genug davon habe, dann mache ich ein Album. Zwar habe ich jetzt nicht so viel, aber ich kann es mir leisten, auch mal zwei Wochen nicht zu arbeiten. Und jetzt kommt das Album. Und das ist sehr gut geworden.

Ich denke mal, es ist kein Justin-Bieber-Style-Album, oder?

Doch, klar. Also nicht Justin Bieber, aber es ist sehr poppig. Ich wollte eben kein Comedy-Album machen. Die meisten Leute denken ja, sie müssten ihrem Genre treu bleiben und ich wollte das nicht. Wenn es gut ist, dann ist es gut, und wenn nicht, möchte ich auch nicht dafür, dass ich Comedian bin, Almosen bekommen. ?Naja, der ist ja lustig. Wir kaufen mal das Album.“ Das ist schon ein Risiko. Ich denke viele Leute werden überrascht sein, manche werden auch enttäuscht sein und vielleicht sind auch ein paar dabei, die begeistert sind. Ich stehe total dahinter und wir hatten auch ein riesigen Spaß, als wir die Platte gemacht haben, weil das einfach sehr lustige Lieder sind. Zum Teil.

Was beinhaltet „Dafür kommt man in den Knast“?

Es ist so eine Mischung aus ganz schrägen Liebesgeschichten. Ein Lied zum Beispiel heißt „Ich liebe das Mädchen mit den langen Haaren unter den Achseln“ (wir müssen beide kurz lachen) und es sind auch ganz ernste Lieder dabei. Und natürlich sind auch die Sachen dabei, die man erwartet. Ich habe zum Beispiel einen Rap mit drin, wo ich mit der ganzen Comedy-Szene abrechne und auch richtig auf die Kacke haue.

Wie so ein richtiger Rapper-Beaf, wo sich alle Rapper dissen. So machst du es mit der Comedy-Szene?

Genau. Das Lied heißt auch „Comedy“. „Wenn dicke Frauen auf Prinzessin machen, wenn Proleten über Proleten lachen und Clowns die Stadien füllen und uns mit ihren Pointen zumüllen? Also es ist schon relativ hart.

Hat es einer von den Betroffenen schon gehört und gefragt „Was haste dir denn dabei gedacht“?

Hoffentlich! Ach, ich habe eh nicht so viele Freunde (lacht). Ich disse ja auch auf der Bühne in der Rolle viele Leute.

Empfinde ich auch als absolut notwendig. Sehr gut. Du kriechst halt nicht in diverse Ärsche und kannst jeden Tag noch in den Spiegel schauen.

Ja, ich bin halt ehrlich. Wenn ich finde, dass jemand ein Arschloch ist, dann sage ich das auch.

Wer inspiriert dich musikalisch?

Das ist kompliziert. Ich habe ja Musik studiert. Deswegen ist mein Musikgeschmack sehr breit gefächert. Ich höre sehr viel Soul, R&B, aber auch sehr viel Klassik. Der Jazzmusiker Miles Davis hat mich allerdings am meisten inspiriert. Er war einfach ein sehr cooler Typ, der immer genau das gemacht hat, worauf er Bock hatte. Das ist übrigens auch eine Parallele zu mir.

Also ich vergleiche mich jetzt nicht mit Miles Davis, aber der hat sich ständig neu erfunden. Erst hat er Jazz gemacht und dann produziert er mit Hip Hoppern ein Album. Alle Leute haben ihm damals gesagt: „Boah scheiße, wie kannst du nur. Wieso machst du so was? Du bist doch Jazzer?“ Der war sich einfach nicht zu fein dazu und hat damit auch viele Leute beeinflusst.

Als ich gelesen habe, dass du Musik studiert hast, bin ich erst einmal vom Hocker gefallen.

Dachtest du „Boah, der Vollasi hat studiert?“ (Wir lachen beide.)

Nein, ich weiß doch, dass du gar nicht so Asi bist, wie du immer tust. Als ich dich das erste Mal live gesehen habe, hast du aus der BILD-Zeitung gelesen und ich dachte mir „Krass, der ist voll gebildet“!

Ahhh, du warst überrascht, dass ich so komplizierte Sätze bilden kann?

Ich war beeindruckt!

Ohhh, Dankeschön! Boah jetzt schleimen wir uns voll, ne (grinst)?

Jaaaa (beide lachen).

Kannst dich auch ruhig wieder anziehen (lacht wieder).

Hier deine zehn Euro (beide lachen und ich schmatze aus Versehen).

Boah, der Schmatzer war auch gut!

Ja, ich musste mir den Mund ein bisschen frei wischen. Deswegen.

Boah, ich hab mich grad voll in dich verliebt. Okay, weiter.

Ich würde jetzt gern ein paar deiner Songs durchgehen und dir sagen, was mir bei den Titeln spontan in den Sinn gekommen ist. Ohne sie vorher zu hören. „Pussy feat. Onkel Zwieback“. Ist jetzt ganz schlimm, sorry schon mal vorab. Analsex mit ’nem alten Mann.

Ne ne ne, gar nicht. Onkel Zwieback ist ein Rapper, der in Köln produziert und auch das Album mit produziert hat. Der hat auch früher mit DJ Tomekk zusammen gearbeitet. Außerdem ist er 30, also kein alter Opa und Pussy bezieht sich auf die Typen, die immer ’ne große Schnauze haben und dann aber ’nen Rückzieher machen, wenn’s drauf ankommt. Pussy wär auch nicht Analverkehr übrigens. Aber das ist ein anderes Thema.

„Dafür kommt man in den Knast“. Wofür sollte man in den Knast kommen, was momentan noch legitim ist?

Das ist ein guter Song, der genau diese Frage stellt. Es geht damit los, dass die Kleinen immer bestraft werden, aber die großen kommen davon. Falscher Doktortitel und so weiter. Aber wenn man selbst mal falsch parkt, bekommt man sofort einen auf den Deckel. Oder man gibt seine Steuererklärung ab und dann wird für jeden Scheiß nachgefragt. „Dieses Ticket hier. Wo sind Sie hingefahren? Hätten Sie nicht zu Fuß gehen können?“ Und der Staat verwechselt gerade mal Plus mit Minus und sagt: „Hey… 55 Milliarden, tut uns leid, wir haben einen Fehler gemacht…“ Stell‘ dir das mal vor. Und das ist eben in diesem Lied das Thema.

„Der Mann mit dem Bart“. Da ist mir spontan Osama eingefallen.

Ne, das ist der andere. Adolf Hitler. Und das ist ein Liebeslied von Adolf an einen jungen Nazi.

Ein Gaylord-Song?

Ja, genau.

„Supermann“. Da habe ich mal ganz romantisch an meinen Papa gedacht.

„Supermann“ ist total geil. Weil ich die ganzen R.-Kelly-Sachen wirklich total gerne höre. Solange sie auf Englisch sind. Ich habe einmal zu einem Freund gesagt: „Hey, wenn du die Scheiße übersetzt, die die da singen, dann kommt so ein Fuck dabei raus. Dicke Hose, ich bums‘ dich im Stehen und so.“ Und so einen Song wollte ich machen. „Ich bin dein Supermann, keiner macht es dir so gut wie ich!“

Meine Rede. Mir wird ja oft gesagt, dass ich als Mädchen nicht so reden darf, wie ich es manchmal mache.

Die Leute, die das sagen, sind selbst die perversesten Schweine.

Danke. Schöne Grüße an alle an dieser Stelle! So weiter… „Letztes Mal“. Wann hast du eine Sache definitiv das letzte Mal gemacht?

Bei einem Casting vor 20 Jahren… Ich finde das unmöglich. Das ist so eine Fleischbeschauung. Total erniedrigend. Du gehst dahin und dann sprichst du, in meinem Fall für eine türkische Rolle vor, und dann kommen 15 andere Türken, die komplett identisch sind. Da kommt man sich vor, wie auf einem Markt. Never again! Ich mache nie wieder ein Casting. Dabei bin ich geblieben.

Was war das für ein Casting?

Das war für irgendeine beschissene Fernsehsendung, die eh keiner geguckt hat. Ahhh… „Marienhof“! Pass auf, ich erzähl dir die Story. Ich komme also zum Casting und spreche vor und dann meinten die, dass alles gut ist, aber ich sollte doch bitte mit Akzent sprechen. So richtig… „Ja, isch kommen aus Däutschlant!“ Ey, das war mir echt zu blöd. Die haben von allen Türken aber keinen gefunden, der das gemacht hat und haben dann ’nen Italiener genommen, der einen Türken spielt (lacht).

Ach du Scheiße! Gute Überleitung, aber „Friss meine Scheiße“… für wie viel Geld…?

Nie, nie!

Würdest du die Scheiße von jemand anderem essen?

Never. Das ist ekelhaft (lacht!)

Ich finde das sehr interessant, weil ich glaube, dass jeder Mensch ab einer bestimmten Summe käuflich ist. Komm‘, 10 Millionen?

Never! Ich würde das nicht einmal riechen wollen! Baaaaaaah! Was für eine Frage (lacht)! Ich habe jetzt so ein ätzendes Bild im Kopf!

Ich hab extra nicht „MEINE Scheiße“ gesagt (lache laut)!

(Mit einem Essig-Gesicht) Wuuuuääääääh! Die will ich mir überhaupt nicht vorstellen!

„Wo willst du hin“… Erinnert mich an Xavier Naidoo.

Ja… Das ist auch ein sehr schönes Liebeslied. Mein Lieblingssong von der Platte.

„Kopftuchlady featuring Carolin Kebekus“. Seid ihr Sonny und Cher?

Neee, wir sind eher Pietro Lombardi und Sarah Engels (beide lachen). Nein, wir haben ja „Broken Comedy“ zusammen gemacht und ich bin auch auf ihrem Album drauf, also wollte ich sie auf meinem haben. Carolin ist meine Kopftuchlady, in die ich mich verliebe, allerdings nimmt das Ganze ein böses Ende, was ich nicht verraten möchte.

Was würdest du Lil Serdar vorsingen, wenn es soweit ist?

Mhhhm, „Beethovens Fünfte“ vielleicht.

Wenn du nur noch einen Song bis an dein Lebensende hören könntest, welcher wäre das?

Coole Frage. Ähhhhmmm, boaa, das ist echt schwer. Vielleicht so Country von Tim McGraw. Der macht so Musik, die sich total öffnet. Selbst nach 30 Mal hören entdeckst du noch mehr.

Spielst du ein Instrument, wenn ja: Welches?

Eigentlich alle bis auf eins.

Ja super Aussage (lacht).

Ich habe auch auf dem Album alle Instrumente selbst gespielt. Ich weiß halt relativ schnell wie das geht.

Welches Vokabular ist beim Singen eigentlich verboten?

Jesus und Hallelujah finde ich ganz schrecklich. Wenn das vorkommt, muss ich kotzen.

Wenn Michael Jackson noch leben würde. Was würdest du ihm sagen?

Gar nichts. Ich würde gar nicht mit dem reden wollen. Ich fand den als Musiker total gut, aber als Mensch war der ein totaler Freak. Und weil ich selbst einer bin, hab ich Angst vor so Leuten.

Der letzte gute Song, den du im Radio gehört hast?

Ich finde das neue Album von Jay-Z und Kanye West total gut. Da ist fast jeder Song total geil.

Wenn du jeweils ein Lied für Hitler, Mario Barth und Arielle die Meerjungfrau singen müsstest, welche würdest du wählen?

Also für Hitler und Mario Barth kann man ja denselben singen. Zum Beispiel von Heino „Schwarzbraun ist die Haselnuss“ (singt, beide lachen). Ja, die machen ja beide das Olympiastadion voll – mit Vollidioten! Und für Arielle… Irgendetwas Kitschiges von Rihanna. Die ist in dem einen Video voll geil, da rennt die nur mit so einer Unterhose rum.

Deine typisch türkische Seite an dir?

Ganz viel. Ist mir aber erst spät aufgefallen. Ich dachte immer ich bin komisch. Typisch türkisch ist zum Beispiel, dass man gefragt werden will, damit man nein sagen kann. Total Psycho! Zum Beispiel fragt dich jemand, ob du was trinken willst und du sagst: „Nein!“ Fragt der aber nicht, denkst du dir, dass der unhöflich ist, obwohl du nichts trinken willst.

Und was ist typisch Deutsch an dir?

Immer wenn man so etwas gefragt wird, neigt man dazu, dem Deutschen das Schlechte zuzuschreiben und das Türkische zu romantisieren. Das ist totaler Fuck! Eine coole deutsche Eigenschaft ist zum Beispiel, dass man nicht zweimal fragen muss. „Willst du was trinken? Nö, alles klar!“ Das überrascht übrigens viele Türken, die aus der Türkei kommen.

Die beste Seite daran ein Promi zu sein?

Ehrlich gesagt… fühle ich mich nicht wie ein Promi, aber ich hasse es mich wie ein Promi zu fühlen. Ich hasse es fotografiert zu werden. Das ist ein Albtraum für mich. Und dann kommen auch noch Leute mit ihren Wichs-Kameras kommen. „Öhh ‚tschuldigung, können wir Foto machen?!“, der macht das ja nicht für sich, sondern um es auf Facebook zu posten. Was haben Leute davon, dass sie meine Fresse auf Facebook haben? Wenn ich an rote Teppiche denke, muss ich kotzen! So etwas meide ich.

Ich freue mich jedes Mal über deine ehrliche Art. Die meisten Leute reden immer alles schön und geben einfach keine richtige Antwort. Raus, ehrlich, Punkt! Einen TV Auftritt, auf den du besonders stolz bist?

Da gibt es einige. Ich schlage mich immer ganz gut, da ich ja immer, wie du auch sagst, ehrlich bin. Mir ist es wichtig, dass ich am Ende raus gehe, ohne mich zu verleugnen. Das machen aber viele Leute. Die kommen dann vor der Sendung in deine Garderobe und reden total nett und interessiert mit dir und in der Sendung sind die dann total anders. Wie so aufgezogene Tierchen reden die genau die Texte, die sie reden müssen. Authentizität ist eh ein schwieriges Thema im Fernsehen. Aber bei Stefan Raab bin ich zum Beispiel super gerne. Stefan ist ein total netter Mensch. Wir haben tierischen Spaß miteinander.

Gibt es einen Intellektuellen, den du mal gerne hauen würdest?

Oh, da gibt es viele. Gerade wo wir beim Thema Fernsehen sind. Da gibt es so viele Dummschwätzer, die ich nicht sehen will. Ey, aber manche Leute reden so viel Scheiße, da kannste denen nur auf die Fresse hauen.

Wahrscheinlich darfst du keine Namen nennen, oder?

Pfff, klar kann ich das. Ich kann sogar Kollegen nennen, die ich nicht ab kann. Diese Comedy-Leute sind halt super belanglos. Die stellen sich auf die Bühne und erzählen so Witze, womit sie ihre Oma voll labern können. Rüdiger Hoffmann: Großes Arschloch der Szene! Mario Barth: Oberarschloch! Hella von Sinnen: Boah, das ist so eine unfreundliche Frau!

Die kackt Leute vor Publikum an, während einer Drehpause: „Ich will meine Coooooooooooola!“ Sie trinkt nämlich nur Cola light auf einem Eisbett mit Strohhalm, sonst trinkt sie das nicht. Kaya Yanar: Kein Maskenbildner will mehr mit ihm zusammen arbeiten. Ich wünschte die Leute könnten mal sehen, wie asozial viele Promis hinter den Kulissen sind. Bei mir ist das nicht so. Ich habe ja jetzt hier keinen Aufstand gemacht, weil ich einen ekelhaften Kaffe bekommen hab (lacht). So eine Plörre!

Ich habe auch vorher hinein gepisst.

Bäääääääh (beide lachen). Meine Güte, was ist los mit dir? Du bist fäkal… hahahaha!

Ich komme auch aus dem Pott. Da ist man fäkal.

Das ist eine Fäkal-Abladestelle (lacht laut).

Deutschland hat ja, wie du selber sagtest, viele beschissene Comedians…

Alle, fast.

Genau… Stehst du mehr auf die internationalen Künstler?

Nein, ich hasse Comedy. Ich finde Comedy super unlustig. Ich hasse auch den Job, den ich mache. Ich habe das wirklich nur gemacht, um Kohle zu verdienen. Ich sage das noch einmal ganz deutlich!

Achso, ich dachte es wäre ein Scherz gewesen.

Quatsch, ich habe mich prostituiert, weil ich wusste, dass man da am schnellsten Geld verdient. Das interessiert mich null. Weißte, ich stehe da als 43-jähriger Mann auf der Bühne und mache Witzchen. Da komme ich mir einfach nur lächerlich vor. Ich bin so froh, dass ich jetzt Musik machen kann.

Auch „Broken Comedy“?

Das ist etwas anderes. Carolin hat da ’ne sehr große Chance gehabt, weil der Sender ihr eine Sendung geschenkt hat, wo sie machen konnte, was sie wollte. Unsere Quoten waren am Ende sogar besser, als die von „Switch“. Trotzdem war es dem Sender letztendlich zu krass.

Gibt es eigentlich so einen typisch hässlichen Deutschen?

Ja, so Fussballer. Carsten Jancker zum Beispiel. Der sah aus wie ein Skinhead und der ist bekannt geworden. Die Geschichte wird dir jetzt sehr gefallen, weil einmal sein Pimmel aus der Hose hing. Der hatte ein Rieeeeesending. Voll rasiert. Da hat man Angst bekommen. Ihr Frauen bekommt ja bestimmt immer Angst vor so großen Schwänzen. Also das stellen wir Männer uns so vor, dabei ist euch das bestimmt total unangenehm (lacht). Komm‘, lass uns drüber reden.

Als Besitzerin des „Big Penis Books“, kann mich ein großer Penis nicht so schnell erschrecken.

Was für ein Buch? Ist das für Gays?

Nö.

Aber ich wär dann voll gay. Stell‘ dir mal vor, ich kaufe mir so ein Buch.

Frustriert trifft es eher. Aber das ist auch nicht mehr schön.

Eben, so eine abnormale Wucherung da unten. übrigens Horst Hrubesch ist auch so ein Fussballer, der voll die Hackfresse hat. Aber davon gibt es viele.

Stimmt. Wir müssen uns leider beeilen, deswegen meine letzte Frage.

Ohhh, schade.

Finde ich auch. Ist es eigentlich schwieriger Leute zum lachen oder zum weinen zu bringen?

Beides ist gleich schwer. Beides nahe beieinander zu machen ist extrem schwer. Das versuche ich auch in meinem Programm rüberzubringen. Das ist sehr, sehr schwer. Da muss man schon einige Zeit auf der Bühne verbracht haben.

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Die Fotografie stammt von Sebastian Igel
Der Text erschien in der Kategorie Kunst mit den Themen Deutschland, Interviews, Kabarett und Serdar Somuncu
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