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I Like Big Butts: Dicke Hintern sind pure Weiblichkeit

Da ich zum Team X-Chromosom gehöre, sehe ich die Sache relativ pragmatisch. Für uns Frauen sind Brüste selten mehr als Fettgewebe, umschlossen von Haut und nur dazu dienend, männliche Primaten außer Gefecht zu setzen. Auch wenn wir uns, noch grün hinter den Ohren, bereits mit allen Formen von Pus...
I Like Big Butts: Dicke Hintern sind pure Weiblichkeit

I Like Big Butts

Dicke Hintern sind
pure Weiblichkeit

Leni Garibov

Da ich zum Team X-Chromosom gehöre, sehe ich die Sache relativ pragmatisch. Für uns Frauen sind Brüste selten mehr als Fettgewebe, umschlossen von Haut und nur dazu dienend, männliche Primaten außer Gefecht zu setzen.

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Auch wenn wir uns, noch grün hinter den Ohren, bereits mit allen Formen von Push-Ups und Wonderbras beschäftigten, unsere Brüste heimlich mit denen der anderen Mädchen in der Umkleidekabine verglichen, bis heute daran herumdrücken, sie in Szene setzen und pflegen, sind sie im Grunde nur etwas, das wir nun einmal haben – und was seltsamerweise immer im Weg steht, wenn Männer uns wirklich, ehrlich und aufrichtig in die Augen schauen wollen.

Ich persönlich lege wesentlich mehr Wert auf die Hinteransicht. Die Empirie spricht für sich und bringt all die wunderbaren Frauen auf einen Booty-Nenner: Beyoncé, Nicki Minaj, selbst Michelle Obama oder meinetwegen auch Iggy Azalea – Talent und Hintern. Wollt ihr mir jetzt etwas von Zufällen erzählen? Und fangt ja nicht mit Kim Kardashian an, die hat von allem zu viel – und ist eh ein Alien.

Brüste sind zwar schön, keine Frage, aber sollten sie wirklich als Synonym für intelligente Stärke gelten? Wohl kaum. Ich meine, was können sie schon, als vor sich hinzuhängen und beim Sport zu stören? Schon mal versucht, damit zu twerken? Sie lasziv zu bewegen? Oder wenigstens darauf zu sitzen?

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Klar, die ein oder andere Dame kann mit ihrem Vorbau sogar Melonen zerschlagen oder zu guter Letzt ein Kind füttern, was mich zu der Theorie führt, die stereotypische männliche Vorlieben zumindest im Ansatz erklären würden: das Kind im Manne sehnt sich nach Boobies, damals in der Schule konnten die Jungs schließlich, zumindest theoretisch, auch nicht genug von davon bekommen – vielleicht auch deshalb, weil in der Bravo niemand von hinten abgelichtet wurde.

Echte Männer dagegen wissen den Wert schöner Hintern zu schätzen, und das nicht erst, seitdem J.Lo ihr Prachtstück salonfähig machte. Könnte auch daran liegen, dass man erst zum Mann wird, nachdem man etwas mehr Lebenserfahrung vorzuweisen hat, als auf der Gamescom gewesen zu sein.

Aber da sich reife Männer, abgesehen von Til Schweiger, vorwiegend mit Frauen und nicht jungen Mädchen paaren, erledigt sich die Tittenfrage oft von allein: das Bindegewebe macht ab Ende 20 nur noch selten mit und wer in der Pubertät euren persönlichen Kate-Upton-Traum vor sich hintrug, weint spätestens jetzt den Zeiten hinterher, als man den Begriff „Straff“ noch ungeniert mit dem Begriff „Brüste“ in einem Satz aussprechen konnte.

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Es tut mir wirklich leid, eure Doppel-D-Träume zu zerstören, aber diejenigen von uns, die nicht gerade mit Riesenhupen gesegnet wurden, sind auf lange Sicht einfach besser dran – wo nicht viel ist, kann auch nicht viel hängen! Einen straffen Hintern dagegen kann man sich auch noch mit über 50 erarbeiten. Also, wenn die Sache mit der Käsepizza nicht gerade im Weg stehen würde.

Doch wo wir gerade bei Illusionen wären: um euch nicht zu brutal von eurem Euphorietrip zu holen, rede ich ganz sanft und beruhigend auf euch ein, gebe zu, dass Brüste selbstverständlich wunderschön sind und sowohl große als auch kleine ihren Charme haben und jede Frau einzigartig machen.

Aber reißt euch verdammt nochmal zusammen und seht ein, dass selbst die Kate Uptons, Palina Rojinskis und Emily Ratajkowskis dieser Welt früher oder später zum Stütz-BH greifen müssen – während wir von der Bootylicious-Fraktion noch auf Squats vertrauen können. Und auf enge Pencilskirts, die verstrahlte Hupenprediger wie euch der natürlichen Selektion überlassen und echte Männer anerkennend nicken lassen.

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Doch bevor das Ganze wieder der politischen Korrektheit entgleist, jeder noch schnell anmerken muss, dass Frauen ja gar nicht dazu da sind, um es euch Männern recht zu machen, und Alice Schwarzer bereits an ihrem Schreibtisch zusammenbricht, muss ich der Vollständigkeit halber erwähnen, dass das Heißeste an einer Frau sowieso ihr Köpfchen ist – und damit meine ich nicht die Frisur. Aber das würdet ihr in eurem Titties-Paradies je eh nicht verstehen…

Die Fotografie stammt von Monika Kozub
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