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Wie der Wind sich hebt: Hayao Miyazaki erzählt vom Krieg

Wer einmal ein Werk des japanischen Geschichtenerzählers Hayao Miyazaki erblicken durfte, der weiß, wie viel Magie, wie viel Tiefsinn und Seele darin stecken. Der Großmeister des Anime ist mittlerweile auch nicht mehr der Jüngste und hat ganze Generationen mit Klassikern wie Chihiros Reise ins Zauberland, Prinzessin Mononoke und Das wandelnde Schloss begeistert. Auf dem Toronto International Filmfestival feierte einer seiner persönlichen Herzensprojekte Premiere: Wie der Wind sich hebt.
Wie der Wind sich hebt: Hayao Miyazaki erzählt vom Krieg
Wie der Wind sich hebt: Hayao Miyazaki erzählt vom Krieg

Wie der Wind sich hebt

Hayao Miyazaki
erzählt vom Krieg

Marcel Winatschek
Marcel Winatschek

Wer einmal ein Werk des japanischen Geschichtenerzählers Hayao Miyazaki erblicken durfte, der weiß, wie viel Magie, wie viel Tiefsinn und Seele darin stecken. Der Großmeister des Anime ist mittlerweile auch nicht mehr der Jüngste und hat ganze Generationen mit Klassikern wie Chihiros Reise ins Zauberland, Prinzessin Mononoke und Das wandelnde Schloss begeistert. Auf dem Toronto International Filmfestival feierte einer seiner persönlichen Herzensprojekte Premiere: Wie der Wind sich hebt.

Darin beschreibt Hayao Miyazaki das Leben von Jiro Horikoshi im Japan des frühen 20. Jahrhunderts. Das Land, vom Ersten Weltkrieg und dem Großen Kanto-Erdbeben getroffen, der junge Mann begeistert von der Luftfahrt. Auf seinem Weg nach Tokio trifft er auf Naoko, eine ungewisse Zukunft tut sich vor den beiden auf, mit den Schrecken des nächsten drohenden Krieges, in dem auch Jiro eine tragende Rolle spielen wird, am weiten Horizont.

In seinem Heimatland ist Hayao Miyazaki durch den Film in die Kritik geraten. Nationalisten werfen ihm vor, Wie der Wind sich hebt, der auf einer wahren Begebenheit beruht, würde verräterische Absichten verfolgen, seine Perspektive von Krieg und Geschichte verfälschen, das Publikum für pazifistische Zwecke missbrauchen. Hayao, dessen Vater selbst dabei geholfen hat, Flugzeuge für den Zweiten Weltkrieg zu bauen, erzählte währenddessen in einem Interview, dass Wie der Wind sich hebt der erste seiner Filme gewesen sei, der selbst ihn zu Tränen rührte.

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Der Text wurde von Marcel Winatschek geschrieben. Die Bilder stammen von Studio Ghibli und Leonine. Der Artikel erschien in der Kategorie Filme mit den Themen Anime, Asien, Blu-rays, Cartoons, Chihiros Reise ins Zauberland, Comics, Crunchyroll, Das wandelnde Schloss, Disney, Fernsehen, Flugzeuge, Frank-Otto Schenk, Frauen, Hayao Miyazaki, Hideaki Anno, Hidetoshi Nishijima, Japan, Jiro Horikoshi, Joe Hisaishi, Juana von Jascheroff, Jun Kunimura, Jungs, Kanto, Kaya Möller, Keiko Takeshita, Krieg, Lutz Schnell, Mädchen, Manga, Männer, Mansai Nomura, Marcus Off, Marion Musiol, Masahiko Nishimura, Miori Takimoto, Mirai Jita, Morio Kazama, Naoko Satomi, Netflix, Prinzessin Mononoke, Reinhard Kuhnert, Sarah Alles, Seiyu, Shinobu Otake, Soundtracks, Stephen Alpert, Studio Ghibli, Till Endemann, Tim Knauer, Tokio, Uwe Büschken, Wie der Wind sich hebt, YouTube, Zeichentrick und Zweiter Weltkrieg. Wenn er euch gefällt, könnt ihr ihn auf Facebook, Twitter, WhatsApp, Pinterest und Tumblr oder per Email teilen. Ihr habt etwas zu sagen? Schickt uns einen Leserbrief!
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