Miss Kobayashi's Dragon Maid - Die Drachenmädchen kommen

Betrunken macht man bekanntlich die dümmsten Dinge. Dem Ex eine WhatsApp-Nachricht mit angehängtem, nacktem Oberkörper schicken. Zum Beispiel. Sich einreden, dass der eine Wodkabull schon noch reingeht und man eine…
Miss Kobayashi's Dragon Maid - Die Drachenmädchen kommen

Miss Kobayashi's Dragon Maid

Die Drachenmädchen
kommen

Betrunken macht man bekanntlich die dümmsten Dinge. Dem Ex eine WhatsApp-Nachricht mit angehängtem, nacktem Oberkörper schicken. Zum Beispiel. Sich einreden, dass der eine Wodkabull schon noch reingeht und man eine Stunde später bestimmt nicht in sein heimisches Kopfkissen kotzen wird. Oder sich mit einem Türsteher prügeln. Alles drei sehr dumme Sachen. Aber man tut, was man eben tun muss.

Kobayashi besäuft sich auch gern. Die japanische Programmiererin ist allein. Und hat Zeit. Zeit genug, um sich mit einer Flasche Sake auf den Weg in die Stadt und wieder aus der Stadt heraus zu machen. Dass sie dabei nicht lange nüchtern bleibt, versteht sich von selbst. Und weil Kobayashi so gut drauf ist, fährt sie in den Wald. Wie man das eben so macht. Als betrunkene Programmiererin.

Zwischen all den dunklen Bäumen und dem nächtlichen Gras trifft sie auf einen Drachen. Tohru. Wie man das eben so macht. Als betrunkene Programmiererin. Und sie lädt ihn zu sich nach Hause ein. Wie man das eben so macht. Als betrunkene Programmiererin. So beginnt die Geschichte von Miss Kobayashi’s Dragon Maid – und sie wird auch nicht weniger bescheuert.

Wer in dieser Animeserie nach Normalität sucht, der wird immer wieder schnell enttäuscht werden. Miss Kobayashi’s Dragon Maid ist eine Klischeebombe sondergleichen. Aber sie macht Spaß. Im Unterschied zu den anderen Klischeeanimes. Hier wird Wahnsinn noch groß geschrieben. Tohru verwandelt sich nämlich beim Eintritt in Kobayashi kleine Wohnung in eine hübsche Maid – und bleibt das auch.

Über die restlichen Charaktere muss man nicht viel sagen. Miss Kobayashi’s Dragon Maid weiß, dass es ein Anime ist. Und weil es weiß, dass es ein Anime ist, stammen auch alle Figuren aus Anime. Wir haben die niedliche Loli. Den durchgeknallten Otaku. Die großbrüstige Sexbombe. Den schüchternen Schüler. Die verfressene Büroangestellte. Den ständig genervten Miesepeter. Und, meinen persönlichen Liebling, die in die niedliche Loli verknallte Kindergartenfreundin, die zunächst ein kleines Arschloch ist, allerdings schon bald bei der kleinsten Berührung ihrer Angebeteten vor Freude platzt.

So folgt man in Miss Kobayashi’s Dragon Maid dem täglichen Leben von Kobayashi und ihrer nicht aus dieser Welt stammenden Haushälterin. Wir gehen mit ihnen Einkaufen. Und wir fahren in ein Badehaus. Und wir besuchen eine Comicmesse. Natürlich gemeinsam mit allerlei anderer kunterbunter Figuren, die nach und nach wie aus dem Nichts auftauchen und für noch mehr Chaos sorgen.

Miss Kobayashi’s Dragon Maid ist vor allem eines: Fun, Fun, Fun. Von der ersten bis zur letzten Sekunde explodiert eine Animebombe nach der anderen. Mal klein, mal groß. Mal leise, mal laut. Mal intim, mal lustig. Als erste Animeerfahrung würde ich Miss Kobayashi’s Dragon Maid nicht unbedingt empfehlen. Dafür sind doch eher die Filme von Studio Ghibli geeignet. Oder Your Name. Oder vielleicht auch Cowboy Bebop. Aber wer genug Anime geschaut hat, um mit dessen Vorurteilen spielerisch umgehen zu können, für den ist Miss Kobayashi’s Dragon Maid ein Feuerwerk der guten Laune. Garantiert.

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Die Illustration stammt von Coolkyousinnjya und Kyoto Animation
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