K-On! - Der musikalische Gute-Laune-Anime

Klar, Sex ist ganz gut. Aber habt ihr schon mal alle Folgen von „K-On!“ am Stück geschaut, nur um danach ein so großes Loch in eurem Herzen zu spüren, dass…
K-On! - Der musikalische Gute-Laune-Anime

K-On!

Klar, Sex ist ganz gut. Aber habt ihr schon mal alle Folgen von „K-On!“ am Stück geschaut, nur um danach ein so großes Loch in eurem Herzen zu spüren, dass ihr gleich wieder von vorne begonnen habt, um es auch nur ansatzweise zu stopfen? Eben. „K-On!“ ist Lebensfreude pur, eine Liebeserklärung an den Frohsinn, an die Unbekümmertheit, an die Pläne und Hoffnungen, die wir irgendwann alle einmal hatten.

Als die Tagträumerin Yui an die Oberschule kommt, nimmt sie sich ganz fest vor, endlich mal ihren faulen Arsch hochzukriegen und einem Schulklub beizutreten, um auch ja kein Loser zu werden. Nur welchem? Glücklicherweise sucht die gerade neu gegründete Schulband händeringend nach einer Gitarristin. Das könnte für Yui der Beginn einer wunderbaren Freundschaft und einer tollen Musikerkarriere werden. Blöderweise hat sie aber nicht den blassesten Schimmer vom Gitarrenspielen und null Bühnenerfahrung. Außerdem lässt sie sich sehr leicht ablenken und sobald sie etwas Neues lernt, vergisst sie etwas anderes. Das wird ein harter Brocken für die anderen Bandmitglieder…

In „K-On!“ geht es nicht um eine epische Legende, um weitreichende Heldentaten, um das Retten der Welt. In „K-On!“ geht es um Yui, die so herzlich und faul und verfressen und tollpatschig und naiv und putzig ist, dass es eine wahre Freude ist, ihr bei ihren täglichen kleinen Abenteuern in der Schule zuzuschauen. Und um ihre vier besten Freundinnen Mio, Ritsu, Mugi und Azusa, die von Yui nur liebevoll Azumiau genannt wird, ihr gemeinsames, unbändiges Bestreben, mit Tea Time nach der Schule die beste Rockband der Welt zu werden, und um die süße Papua-Weichschildkröte Tonchan, die im Hintergrund immer fleißig hin und her schwimmt. Und um Yuis kleine Schwester Ui, ohne die wahrscheinlich gar nichts laufen würde, und deren aufopfernde Hingabe zweifelsfrei irgendwann einmal ein Fall für den nächstgelegenen Psychiater wird.

Wenn ihr euch mal wieder allein, depressiv und von der ganzen Welt im Stich gelassen fühlt, dann schaut einfach eine Folge „K-On!“, bevor ihr zum Schnaps, zum Pillendöschen oder gar zum Strick greift. Und dann noch eine Folge. Und dann noch eine Folge. Bis ihr irgendwann wieder von vorne beginnt. Immer wieder. Für immer. „K-On!“ lässt euch begreifen, worum es im Leben wirklich geht. Darum, Ängste zu überwinden, neue Erfahrungen zu sammeln und womöglich sogar Freunde fürs Leben zu finden, die mit euch durch dick und dünn gehen. Und vielleicht entdeckt ihr ja sogar die Liebe zur luftig leichten Popmusik wieder, die ihr irgendwann einmal gegen Hip Hop und Elektro eingetauscht habt.

Wer sich hier nicht ab der ersten Minute an wohl, angekommen und Zuhause fühlt, dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen. „K-On!“ beweist, dass es manchmal eben die kleinen Geschichten sind, die das Herz so richtig erweichen. Und egal, wie sehr eure Seele bereits vom Zynismus und dem generellen Leid der Welt zerfressen ist, nach einer von mir persönlich verschriebenen „K-On!“-Kur fühlt ihr euch automatisch zufriedener, glücklicher und dem gesamten Universum positiver gestimmt. Denn Yuis, im wahrsten Sinne des Wortes, Unbekümmertheit färbt selbst auf den sarkastischsten Miesepeter ab. Garantiert. „K-On!“ ist zuckersüß, melodiös und absolut kultig. Und dazu gibt es noch einen geballten Schlag Sahne obendrauf – das Leben ist schließlich hart genug!

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Illustration von Kakifly, Yukiko Horiguchi, Hitomi Imaizumi, Nozomi Ohishi, Akiyo Takeda und Houbunsha
Der Text erschien in der Kategorie Filme mit den Themen Anime, Japan, K-On!, Mädchen und Manga
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