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Das Popkultur Magazin

Die Monster Mädchen: Biester mit großen Brüsten

Nehmen wir es gleich vorweg: Die Monster Mädchen ist nicht gerade der tiefgründigste, intelligenteste oder auch nur annähernd schönste Anime unter der Sonne. Ganz im Gegenteil. Die vollkommen idiotische Geschichte passt auf einen vollgewichsten Keks, die Dialoge bestehen meist aus Schimpfen, Schreie...
Die Monster Mädchen: Biester mit großen Brüsten

Die Monster Mädchen

Biester mit
großen Brüsten

Marcel Winatschek

Nehmen wir es gleich vorweg: Die Monster Mädchen ist nicht gerade der tiefgründigste, intelligenteste oder auch nur annähernd schönste Anime unter der Sonne. Ganz im Gegenteil. Die vollkommen idiotische Geschichte passt auf einen vollgewichsten Keks, die Dialoge bestehen meist aus Schimpfen, Schreien und Stöhnen und die Illustrationen sehen aus, als kämen sie direkt aus einem dieser siebtklassigen Hentaidatingsimulationen von irgendwelchen russischen Hinterwäldlerentwicklern, die man regelmäßig für knapp zwei Euro im Zehnerpack auf Steam hinterhergeworfen bekommt.

EMPFEHLUNG

Worum geht’s? Jahrelang hatte der japanische Staat ein Geheimnis bewahrt: Fabelwesen wie Zentauren, Meerjungfrauen, Harpyien und Lamias sind real. Drei Jahre vor Beginn der Geschichte von Die Monster Mädchen enthüllte die Regierung die Existenz dieser Kreaturen und verabschiedete eine Art Kulturaustauschprogramm.

Seitdem sind diese Kreaturen zu einem Teil der menschlichen Gesellschaft geworden und leben mit gewöhnlichen Familien wie Austauschschüler und Au-pair-Programmteilnehmern zusammen, jedoch mit anderen Pflichten und Einschränkungen. So ist es Menschen zum Beispiel nicht erlaubt, sich mit den seltsamen Wesen zu paaren. Warum auch immer.

Hier kommt Kimihito Kurusu, ein typischer 08/15-Japanofuckboy, ins Spiel. Als Kuroko Smith, eine Koordinatorin des japanischen Kulturaustauschprogramms und weibliche Kopie eines gewissen Agenten aus dem Film Matrix, die sehr verängstigte und verlegene Lamia Mia versehentlich an seine Tür liefert, traut er sich nicht, sie wegzuschicken, und lässt sie bei sich einziehen. Natürlich. Im weiteren Verlauf der Geschichte trifft Kimihito auf andere weibliche Monster, die jeweils einer anderen Spezies angehören, und gewährt ihnen Unterschlupf.

EMPFEHLUNG

Einige kommen mehr oder weniger zufällig an, andere werden Kimihito von Kuroko aufgezwungen oder drängen sich ihm auf, und es dauert nicht lange, bis er sich in einer chaotischen Umgebung wiederfindet, in der er darum kämpft, in Harmonie mit seinen neuen Mitbewohnerinnen zu leben, während er sich sowohl mit ihren ständigen Wünschen, Ängsten und Dramen, die sich wieder daraus ergeben, dass er ihnen hilft, in der menschlichen Welt zurechtzukommen, auseinandersetzen muss.

Die Situation nimmt eine neue Wendung, nachdem Kimihito mittgeteilt wird, dass aufgrund einer zu erwartenden Gesetzesänderungen, das sich mit zwischenmenschlichen Beziehungen befasst, von ihm als Versuchsobjekt erwartet wird, eines der Mädchen zu heiraten, wodurch die Konkurrenz um seine Aufmerksamkeit zunimmt. Im Laufe der Zeit fühlen sich jedoch auch andere liminale Wesen zu ihm hingezogen und beginnen, um seine Aufmerksamkeit zu buhlen, sehr zu Kimihitos Verlegenheit und zum Ärger seiner Mitbewohnerinnen.

Die Monster Mädchen ist einer dieser typischen, schon tausend Mal erzählten Haremanimes, in der der ständig aus der Nase blutende Protagonist von um die zehn notgeilen Weiblichkeiten, sagen wir mal, umworben wird. Nur dass es sich eben diesmal um Monster mit mehr oder weniger großen Brüsten handelt, die unbedingt jetzt und hier bestiegen werden wollen.

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Wir haben Mia, die Schlange mit den großen Brüsten, Papi, die Harpyie mit den kleinen Brüsten, Zentrea, die Zentaurin mit den gigantischen Brüsten, Sue, das Schleimwesen mit den flexiblen Brüsten, Melu, die Meerjungfrau mit den großen Brüsten, Rachnera, die Spinne mit den gewaltigen Brüsten, Lala, den Dullahan mit den großen Brüsten, Zombina, den Zombie mit den dicken Brüsten, Tionisha, den Oger mit den riesigen Brüsten, Manako, den Zyklopen mit den kleinen Brüsten, Doppel, die Formwandlerin mit den normal großen Brüsten, Polt, den Kobold mit den großen Brüsten, Ki, die Dryade mit den enormen Brüsten, Lilith, den Teufel mit den kleinen Brüsten, Cattle, die Minotaurin mit den riesigen Brüsten, Luz, die Füchsin mit den kleinen Brüsten, Merino, das Schaf mit den großen Brüsten, und natürlich die Agentin Kuroko, die ebenfalls mit einem ausladenden Vorbau gesegnet wurde. Von wem auch immer.

In Die Monster Mädchen fliegen dem Zuschauer die ständig entblößten sekundären Geschlechtsteile von allen Seiten um die Ohren – und meist direkt in Kimihitos Gesicht, der daraufhin heult, jammert oder blutet. Für gewöhnlich alles drei zusammen. Viel mehr erzählerische Tiefe hat Die Monster Mädchen kaum zu bieten. Aber das macht nichts. Die Monster Mädchen überzeugt weder durch seine aufwühlende Geschichte noch durch seine intelligenten Wendungen oder gar den zeichnerischen Stil.

Schaut euch einfach die ersten fünf Minuten von Die Monster Mädchen an, dann wisst ihr ganz genau, was euch über die nächsten Folgen erwartet. Die Serie soll einfach eines: Spaß machen. Wer schon immer einmal sehen wollte, wie ein wütendes Pferd mit großen, nassen Möpsen einen Taschendieb auf einem Motorrad zur Strecke bringt, der ist bei Die Monster Mädchen genau richtig. Klüger wird’s nicht. Aber auch nicht viel dümmer. Und das ist in unserer heutigen, sonst so unvorhersehbaren Welt doch auch schon etwas wert.

EMPFEHLUNG

Für die einen ist Die Monster Mädchen eine zeitgenössische Kritik über den weiter anhaltenden Rassismus und Sexismus in der japanischen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts, für die anderen eine kunterbunte Wichsvorlage für Perverse, die immer schon einmal wissen wollten, wie sich wohl Geschlechtsverkehr mit einer feuchten, großbrüstigen Schlange anfühlt. Oder wie der bekannte deutsche Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel bereits immer zu sagen pflegte: Why not both?

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Die Illustration stammt von Okayado, Lerche, Kazé und Crunchyroll
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