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Antiporno - Sono Sion und Ami Tomite kämpfen gegen die Objektifizierung der Frauen in Japan

Obwohl Japan als fortschrittliches, und modernes und zukunftsorientiertes Land gilt, herrscht in dem kleinen Inselstaat im fernen, fernen Osten noch immer ein kaum zu bekämpfender Sexismus. Frauen haben es schwer,…
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Sono Sion und Ami Tomite kämpfen gegen die Objektifizierung der Frauen in Japan

Obwohl Japan als fortschrittliches, und modernes und zukunftsorientiertes Land gilt, herrscht in dem kleinen Inselstaat im fernen, fernen Osten noch immer ein kaum zu bekämpfender Sexismus. Frauen haben es schwer, in dieser von Männern dominierten Gesellschaft ernst genommen zu werden. Sie gelten oft als schwach, zweitrangig und nicht für Führungspositionen jeglicher Art geeignet.

Junge Mädchen werden in süße Lieder trällernde Idol-Bands gesteckt und landen kurz darauf in wöchentlich erscheinenden Bikiniheftchen oder, wenn sie Glück haben, in eigenen Fotobüchern. Für sie gilt: Entweder das oder gar keine Karriere. Da fällt die Entscheidung meist leicht. Das Leben in Japan ist schließlich teuer und besser den eigenen Körper zu verkaufen als mit einer gescheiterten Zukunft bei den Eltern aufzutauchen.

Das ehemalige AKB48-Mitglied Ami Tomite hat sich nach einer offenherzigen Odyssee aus diesem kulturell seltsam anmutenden Kreislauf befreien können und im Regisseur Sono Sion einen würdigen Partner im Kampf gegen die Objektifizierung der Frauen in Japan gefunden. Der Plan: Einfach einen Antiporno drehen. Der Sendung Arte Tracks gab die 25-Jährige dazu ein ziemlich interessantes Interview.

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