Feministischer Hip Hop:

Feministischer Hip Hop - Die US-Rapperin 070 Shake hat gerade ihr neues Album Modus Vivendi rausgehauen

Am einen Tag war 070 Shake noch ganz am Boden und versuchte sich irgendwie über Wasser zu halten, am nächsten lebte sie bereits in einem Penthouse in Miami. Die 19-jährige…
Feministischer Hip Hop

Die US-Rapperin 070 Shake hat gerade ihr neues Album Modus Vivendi rausgehauen

Am einen Tag war 070 Shake noch ganz am Boden und versuchte sich irgendwie über Wasser zu halten, am nächsten lebte sie bereits in einem Penthouse in Miami. Die 19-jährige Sängerin und Rapperin aus North Bergen ind New Jersey hatte nie wirklich daran gedacht, Musik zu machen, aber sie hatte ihre Depression oft gelindert, indem sie Gedichte schrieb. An einem Septembertag im Jahr 2016 erwähnte eine Freundin, dass ihr Bruder ein Aufnahmestudio hat und ob sie nicht ihre Worte mit Musik verbinden wollen würde. Sie betrat zum ersten Mal die Kabine und nahm „Proud“ auf, eine schmerzlich verletzliche Reflexion über die Rebellion und Ablehnung von Teenagern mit einem sanft schwankenden, bittersüßen Beat.

„Damals fühlte ich mich, als hätte ich niemanden stolz gemacht, aber ich habe mich immer als Anführerin gesehen“, erzählt 070 Shake uns. Sie hat das Lied online gestellt und die Influencerin Julieanna “YesJulz” Goddard, die später Shakes Managerin werden würde – hat es gefunden und getwittert: „Wo ist dieser Junge?“ „Ich dachte so: Ich bin ein Mädchen und ich bin hier“, sagt Shake. In der Tat ist sie das – und so schnell wird sie nicht mehr verschwinden. In weniger als zwei Jahren haben sich Millionen von Leuten 070 Shakes Soundcloud-Songs angehört. Sie trat neben Künstlern wie Lil Yachty, Sonny Digital, Pusha T und Desiigner auf der Bühne auf; und heimste sich allerlei Lob für ihre „grobe Art“ ein.

Gerade hat die US-Rapperin ihr neues Album „Modus Vivendi“ rausgehauen, das den Hip Hop auf eine ganz neue, feministische Ebene bringt. Und schon bald kommt die Ausnahmekünstlerin auch nach Deutschland. Am 22. Januar ist sie im Yuca in Köln und am 27. Januar dann im BiNuu in Berlin. „Ich mache einfach das, wonach mir momentan so ist, und dann kommt das Schreiben von ganz allein“, erzählt Shake uns über ihre neue Scheibe. „Es ist wie eine fortwährende Zerstreuung von Wörtern, wenn ich etwas fühle. Ich möchte, dass es die Welt verändert. Die Agenda ist größer als nur Musik.“ Was für ein geiles Mädchen!

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