Die Berliner Stimme:

Die Berliner Stimme - Wilhelmine macht mutige Lieder für Menschen, die irgendwie anders sind als andere

Neue Künstlerinnen braucht das Land – ganz dringend. Und am besten solche, die die Dinge anders machen, die sich nicht am Status Quo müde reiben, die neuen Erfahrungen mutig gegenüber…
Die Berliner Stimme

Wilhelmine macht mutige Lieder für Menschen, die irgendwie anders sind als andere

Neue Künstlerinnen braucht das Land – ganz dringend. Und am besten solche, die die Dinge anders machen, die sich nicht am Status Quo müde reiben, die neuen Erfahrungen mutig gegenüber stehen. So wie Wilhelmine. Sie mag es, die Welt anzuhalten und in aller Ruhe zu betrachten. Ihr „Heute“, wie sie ihre täglichen Instagram Stories nennt, ist voller Momente, in denen sie hektische Alltagssituationen in Zeitlupe gefilmt hat. Ein Skater, der sich über einen überfüllten Bürgersteig schlängelt. Wartende Passanten an einer Bushaltestelle. Ein Kind, das auf dem Rücksitz eines Fahrrads hingebungsvoll eine Kugel Eis schleckt. Wilhelmine betrachtet diese Momente und überlegt: Wie ticken diese Menschen, was berührt und besorgt sie? Was ist ihre Geschichte?

Ihre eigene Geschichte beginnt im Kreuzberg kurz nach dem Mauerfall. Zwischen den „Drogis am Kotti“ und den Gesängen der Muezzins wächst Wilhelmine in einem besetzten Haus auf und geht in einen deutsch-türkischen Kindergarten. Und wie ihre Stadt passt sie in keine Schublade. „Ich wollte aussehen wie ein Junge. Und ich durfte aussehen wie ein Junge. In dem besetzten Haus durfte ich alles sein. Ich musste nur schon ganz früh mutig sein.“ Wenn Wilhelmine singt, hört man ihr Berliner Mundwerk gleich heraus. Es spricht aus ihren direkten Worten. Man hört es in der Haltung ihrer Stimme. Wilhelmine spricht alles an, was sie denkt. Und ihr „alles“ ist eben nicht nur leicht. Ihre Songs spiegeln ihre Freiheit und ihr Verliebtsein ebenso wie Erfahrungen mit Sucht und Ressentiment.

Irgendwo zwischen zwanzig und dreißig, zwischen Verlorensein und Neusortieren, erzählen ihre Songs vom Nichts-Haben und Sich-Wiederfinden, von Aufschwung und Zuversicht, von der Reise, von Sehnsüchten, vom Anfang, vom Antrieb, vom Lachen, von der Liebe. Und von den kostbaren Momenten, in denen sie die Welt für einen Augenblick anhält. “Warum ist meine Liebe deiner Rede wert, ohne wären wir doch alleine!”, trällert sie da in einem ihrer butterweichen und dennoch rebellierenden Songs und spricht damit so manchem leidenschaftlichen und wütenden Mädchen aus der Seele. Wer mehr von Wilhelmine sehen und hören mag, der kann dies bei ihren Support-Auftritten für Selig sowie auf der eigenen “Komm Wie Du Bist“-Tour machen, die unter anderem in Berlin, Köln und Hamburg stattfinden wird.

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