Die kurdische Kim Kardashian:

Die kurdische Kim Kardashian - Helly Luv beweist mit ihren Songs, dass der Feminismus längst die Welt erobert hat

Ihr braucht ein Vorbild? Ihr kriegt ein Vorbild! Helan Abdullah, die die Welt seit einigen Jahren eher unter ihrem Künstlernamen Helly Luv kennt, wuchs in Finnland auf und zog nach…
Die kurdische Kim Kardashian

Helly Luv beweist mit ihren Songs, dass der Feminismus längst die Welt erobert hat

Ihr braucht ein Vorbild? Ihr kriegt ein Vorbild! Helan Abdullah, die die Welt seit einigen Jahren eher unter ihrem Künstlernamen Helly Luv kennt, wuchs in Finnland auf und zog nach dem Schulabschluss nach Kalifornien, um ihren Traum als Sängerin zu verfolgen. Ihre Eltern waren zuvor, nach dem Zweiten Golfkrieg, in die Türkei geflohen. Schon früh entdeckte Luv ihre Liebe zur Musik und zum Theater und gewann verschiedene Preise für ihre Tanzkünste. Aufgrund zahlreicher hochgeladener Videos auf MySpace wurde sie von dem Musikproduzenten Carlos McKinney entdeckt und anschließend zum Star gemacht.

Helly Luvs beiden Musikvideos „Risk It All“ und „Revolution“ bekamen weltweit Aufmerksamkeit. Das eine wurde in der Hauptstadt der Autonomen Region Kurdistan Erbil gedreht, hauptsächlich in der Umgebung der Zitadelle. Besonders mit Helly Luvs freizügigen Kleidungsstil und ihren exzentrischen Markenzeichen kam so manche islamistische Gruppierung gar nicht klar und beschuldigten sie sogar eine Anhängerin der Illuminaten zu sein. Das zweite Musikvideo wiederum wurde nur einige Kilometer von einem Stützpunkt des sogenannten Islamischen Staates gedreht – mit einer Story, die es in sich hat.

Nun hat die 31-Jährige, zu deren internationalen Fans unter anderem auch Kim Kardashian zählt, eine neue Single am Start: „Boy Bye“ ist das selbstbewusst inszenierte Statement einer erfolgreichen Sängerin, Schauspielerin, Geschäftsfrau und mit 1,5 Millionen Instagram-Followern ziemlich erfolgreichen Influencerin, die sich von nichts und niemanden etwas sagen lassen muss – schon gar nicht von irgendwelchen dahergelaufenen Männern. „Got a crown on my head, make Boys bow down” , lässt sie Welt wissen und präsentiert stolz ihren Reichtum, den sie, wenn man dem Video glauben darf, bei Bedarf auch mit Waffengewalt verteidigen würde. Und auch diesmal hagelte es Kritik und Morddrohungen aus ihrer alten Heimat…

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