RimWorld:

RimWorld - Willkommen bei den depressiven Kannibalen, nackten Omas und kastrierten Cyborgs

Eigentlich gefällt mir an “RimWorld” gar nichts. Rein gar nichts. Die Grafik ist hässlich, die Musik dudelig, die Story ausgelutscht. Und dennoch gibt es kein Game, das ich länger gespielt…
RimWorld

Willkommen bei den depressiven Kannibalen, nackten Omas und kastrierten Cyborgs

Eigentlich gefällt mir an “RimWorld” gar nichts. Rein gar nichts. Die Grafik ist hässlich, die Musik dudelig, die Story ausgelutscht. Und dennoch gibt es kein Game, das ich länger gespielt habe als eben dieses “RimWorld“. Immer wieder kehre ich zu der süchtig machenden Science-Fiction-Simulation, in der es darum geht, eine Kolonie auf einem fremden Planeten zu etablieren, zurück. Stunden über Stunden gucke ich den psychisch labilen Überlebenden eines Absturzes dabei zu, wie sie versuchen, in diesem lebensgefährlichen Habitat zu überleben, nur um nach etlichen Stunden von einem durchgedrehten Pyromanen mit Liebeskummer im Schlaf angezündet zu werden.

In “RimWorld” gibt es keine Grenzen. Dank unzähliger Modifikationen sind der Fantasie des Weltenschöpfers vor dem Bildschirm keine Grenzen gesetzt. Du möchtest die Organe gefangener Räuber herausschneiden und sie bei zufällig vorüber ziehenden Händlern gegen atomare Waffen tauschen? Kein Problem! Du willst eine dunkle Armee kannibalischer Animemädchen auf deine Kolonisten loslassen, die lediglich vor süßen Katzen zurückschrecken? Kein Problem! Dir steht der Sinn danach, eine goldene Burg zu errichten, die von blutrünstigen Nudisten bevölkert wird, deren schrecklicher Ruf ihrem noch viel schrecklicheren Anblick voraus geht? Kein Problem!

Wer sich mit der hässlichen Grafik, der dudeligen Musik und der ausgelutschten Story arrangieren kann und “RimWorld” als das betrachtet, was es ist, und zwar ein fantasievoller Sandkasten der Superlative, der wird zu keinem normalen Videospiel mehr zurück kehren können. “RimWorld” ist eines dieser Phänomene, das man kaum logisch erklären kann. Erst wenn man zwölf Stunden am Stück vor dem Bildschirm sitzt, der Morgen langsam dämmert und man die Nacht damit verbracht hat, einer nackten Oma dabei zuzusehen, wie sie schreienden Cyborgs die Penisse abgeschnitten hat, um damit ihre Drogensucht zu bezahlen, dann weiß man, dass man ein Problem hat. Und zwar ein ziemlich großes…

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