Digitale Party:

Digitale Party - Marshmello hat ein Konzert in Fortnite gegeben und so sah das bunte Spektakel aus

Erinnert ihr euch noch an “Second Life“, dem Computerspiel, in dem plötzlich auch echte Banken ihre Filialen eröffneten, Promis zu Autogrammstunden einluden und Bands digitale Konzerte gaben? Weil sich Geschichte…
Digitale Party

Marshmello hat ein Konzert in Fortnite gegeben und so sah das bunte Spektakel aus

Erinnert ihr euch noch an “Second Life“, dem Computerspiel, in dem plötzlich auch echte Banken ihre Filialen eröffneten, Promis zu Autogrammstunden einluden und Bands digitale Konzerte gaben? Weil sich Geschichte immer und immer wieder wiederholt, gibt es das Gleiche jetzt in “Fortnite”, dem kunterbunten Shooter-Phänomen für Leute zwischen 11 und 11 1/2. Diesmal hat der DJ Marshmello, der bereits mit Künstlern wie Selena Gomez, Anne-Marie und Khalid zusammen gearbeitet hat, einen Gig gegeben und zwar im sogenannten Pleasant Park in “Fortnite“.

Marshmello selbst ist einer dieser unzähligen SoundCloud-Künstler, die dadurch Ruhm erlangten, dass sie ihre im Schlafzimmer zusammen geklöppelten Songs ins Internet luden. Am 3. März 2015 debütierte Marshmello mit seinem Lied “WaVeZ”, seitdem katapultierte sich der vermummte und eigentlich in den Bereichen Future Bass und Trap tätige Künstler in ungeahnte Höhen. Mit dem Motto “Music for the Soul” gründete Marshmello im im selben Jahr das Plattenlabel “Joytime Collective”, um seine Lieder zu vermarkten. Das Auftreten mit Kostüm und Maske sorgte auch abseits der Bühne für viel Aufmerksamkeit. Im Laufe der Jahre 2017 und 2018 wurde er insbesondere in sozialen Netzwerken wie YouTube und Instagram immer aktiver. Am Ende 2017 startete er auf YouTube das satirische Format “Cooking with Marshmello“, in dem er kostümiert Kochtutorials teilt.

Kein Wunder also, dass Marshmello prädestiniert für eine jüngere Zielgruppe ist, so gut, wie er sich mit den sozialen Medien auskennt. Rund zehn Minuten lang lief sein Konzert im Pleasant Park in “Fortnite“, zu dem die Spieler eingeladen waren und währenddessen munter drauf los hüpften, tanzten und sich drehten. Und wie damals, bei “Second Life”, stellen wir uns auch dieses Mal wieder die Frage, ob das die Zukunft der abendlichen Unterhaltung ist. Vielleicht müssen wir uns schon bald nicht mehr für Konzerte aus dem heimischen Wohnzimmer quälen. Vielleicht müssen wir einfach nur unsere Konsolen einschalten, uns einloggen und dann digital drauf los hüpfen…

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