Regenbogen-Sounds:

Regenbogen-Sounds - Kero Kero Bonito machen kunterbunte Popmusik für kunterbunte Menschen

Manchmal könnte man glauben, dass Popmusik ein Synonym für den Mainstream wäre, für Interpreten, denen Geld alles und Kunst nichts bedeutet, denen die Message nicht mehr wichtig ist, sondern nur…
Regenbogen-Sounds

Kero Kero Bonito machen kunterbunte Popmusik für kunterbunte Menschen

Manchmal könnte man glauben, dass Popmusik ein Synonym für den Mainstream wäre, für Interpreten, denen Geld alles und Kunst nichts bedeutet, denen die Message nicht mehr wichtig ist, sondern nur noch, in wie vielen Playlisten auf Spotify die Lieder auftauchen und geklickt werden. Doch Pop ist so viel mehr. Pop ist bunt. Und süß. Und fröhlich. Es braucht eben nur mal wieder Bands, die uns diese Wahrheit, die wir schon fast vergessen hätten, mit einer gigantischen, aus Regenbögen gefertigten Kelle um die Ohren hauen. Kero Kero Bonito ist eben solch eine Band.

Dass Sarah Bonito, Gus Lobban und Jamie Bulled maßgeblich von japanischen Künstlern wie Kyary Pamyu Pamyu, AKB48 und Perfume inspiriert wurden, steht außer Frage. Die drei Freunde aus London sind eine der wenigen britischen Indie-Bands, die es geschafft haben, auch außerhalb ihrer Insel Fuß zu fassen. Ihre Musik ist so zuckersüß, dass einem vom Anhören die Zähne schmerzen. Aber das ist okay. Es ist ein guter Schmerz. Ihre Songs tragen solch abstruse Namen wie “Fish Bowl”, “Dear Future Self” und “Lets Go To The Forest.” Die Texte sind nett, naiv und ein bisschen egal.

Aber manchmal, da geben die Lieder von Kero Kero Bonito auch Hoffnung. “Auch wenn du fällst, ist das in Ordnung”, trällert Frontmädchen Sarah fröhlich vor sich hin. “Da ist ein Trampolin, das auf dich wartet. Es ist so einfach, du musst einfach nur daran glauben.” Wer Kero Kero Bonito hört, der kann kein schlechter Mensch sein, der liebt die Welt und alles, was darauf kreucht und fleucht, der braucht manchmal einfach nur einen kleinen Stups in die richtige Richtung. Auch wenn diese Richtung laut Kero Kero Bonito wahrscheinlich im fernen, fernen Osten liegt, dort, wo die Welt so bunt und leuchtend ist.

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