Vermissen:

Vermissen - Juju und Henning May von AnnenMayKantereit liefern das Liebeslied des Jahres ab

Die Straße war schon immer der Spielplatz des Berliner Hip-Hop-Duos SXTN. Mit ihren meist derben Songs lieferten Juju und Nura stets ein mehr oder weniger authentisches Spiegelbild ihres aufregenden Hauptstadtdaseins…
Vermissen

Juju und Henning May von AnnenMayKantereit liefern das Liebeslied des Jahres ab

Die Straße war schon immer der Spielplatz des Berliner Hip-Hop-Duos SXTN. Mit ihren meist derben Songs lieferten Juju und Nura stets ein mehr oder weniger authentisches Spiegelbild ihres aufregenden Hauptstadtdaseins zwischen ausgelassenen Partys und Dönerbuden ab. In ihren Songs befassen sich die beiden mit ihrem Leben – mal wild, mal nachdenklich – aber immer ehrlich. SXTN waren für einige Jahre das Sprachrohr einer Generation, die sich keine Gedanken über das Morgen macht und den Moment im Hier und Jetzt in vollen Zügen auskostet.

Nach etlichen Konzerten, Festivals und Kollaborationen haben sich die Wege von Juju und Nura nun erst einmal getrennt, um eigenen Projekten nachzugehen. Juju macht hierbei mit ihrem am 31. Mai erscheinenden Soloalbum “Bling Bling” den Anfang. “Man wird nicht sagen: Das ist Frauenrap auf Deutsch, man wird sagen: Dieses Album hat zerstört!”, verrät die Neuköllner Göre Juju uns. Sie muss es wissen, mit ihrer großer Klappe und asozialen Texten hat sie schließlich einer ganzen Generation von jungen Mädchen gezeigt, dass man keine Angst vor einer männlichen dominierten Domäne wie dem Hip Hop haben muss und darf.

Auf Instagram ist Judith Wessendorf, wie Juju bürgerlich heißt, mit mittlerweile einer halben Million Followern ein Star und in ihrer Bude hängen Goldene Schallplatten für “Von Party zu Party”, “Bongzimmer” und “Fotzen im Club” von SXTN und – seit Juju solo durchstartet – auch für den Nummer-1-Hit “Melodien” mit Capital Bra. Jetzt hat Juju sich mit Henning May von AnnenMayKantereit und seiner krassen Stimme zusammen getan und liefert mit ihm ohne jeden Zweifel das Liebeslied des Jahres ab. “Vermissen” heißt es – und ich muss jetzt schon heulen!

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