Gentrifizierung im Nobelviertel:

Gentrifizierung im Nobelviertel - Immer mehr reiche Milliardäre verdrängen arme Millionäre aus ihren Häusern in Berlin

Dass verzweifelte Mieter in vermeintlichen Arbeitervierteln aus ihren Wohnungen geworfen werden, damit die Häuser renoviert, verglast und für den vierfachen Wert wiedervermietet werden können, ist keine Neuheit, das gehört in…
Gentrifizierung im Nobelviertel

Immer mehr reiche Milliardäre verdrängen arme Millionäre aus ihren Häusern in Berlin

Dass verzweifelte Mieter in vermeintlichen Arbeitervierteln aus ihren Wohnungen geworfen werden, damit die Häuser renoviert, verglast und für den vierfachen Wert wiedervermietet werden können, ist keine Neuheit, das gehört in Großstädten wie Berlin, Hamburg und München fast schon zum täglichen, traurigen Anblick. Den Betroffenen bleibt nichts mehr anderes übrig, als in die sogenannten Speckgürtel der Metropolen zu ziehen, in die Vorstädte, weit entfernt vom Jubel und Treiben der Sektschlürfer, iPhone-Nutzer und Biomütter. Doch auch außerhalb der Großstädte wird der Platz immer knapper.

Eine neue, investigative und gleichzeitig erschütternde Reportage des “Late Night Berlin“-Journalistenteams, rund um den stolzen Bartträger und noch stolzeren Palina-Rojinski-Gutfinder Klaas Heufer-Umlauf, hat nun aufgedeckt, dass auch im Nobelviertel Grunewald der Wohnraum in Gefahr ist. Warum das denn bitte, fragt ihr euch? Na, weil immer mehr reiche, großkotzige Milliardäre den armen, kleinen Millionären die Häuser vor der Nase wegschnappen! Gentrifizierung im Reichenviertel sozusagen. Was dort passiert, ist das pure Drama unschuldiger Menschen, die nur ein Problem haben: Dass sie nicht reich genug sind.

“Während die superreichen Milliardäre in ihren riesigen Villen am See residieren, leben die einfachen Millionäre zusammengepfercht (wie Tiere) auf 500m2 Wohnfläche in alten Gründerzeit-Villen”, so der schockierende Bericht. “Höchste Zeit für die LNB-TV-Reportage, diese menschenunwürdigen Verhältnisse aufzudecken.” Wenn ihr also demnächst aus euren Wohnungen in Kreuzberg, Friedrichshain oder Prenzlauer Berg geworfen werdet, weil der Besitzer lieber Sektschlürfer, iPhone-Nutzer und Biomütter anstatt verlauste und ständig besoffene Studenten in seinem Haus haben möchte, dann heult nicht rum, schließlich geht es anderen Menschen noch viel schlechter, besonders den armen Millionären im Grunewald

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