Netflix für Gamer:

Netflix für Gamer - Google will mit seinem neuen Dienst Stadia die Videospielwelt komplett verändern

Was klingt, wie ein Süßungsmittel oder eine Medikamentenfirma, soll die lange erwartete Revolution in Sachen Gaming werden. Gerade eben hat Google sein neues Projekt Stadia vorgestellt. Mit ihm soll es…
Netflix für Gamer

Google will mit seinem neuen Dienst Stadia die Videospielwelt komplett verändern

Was klingt, wie ein Süßungsmittel oder eine Medikamentenfirma, soll die lange erwartete Revolution in Sachen Gaming werden. Gerade eben hat Google sein neues Projekt Stadia vorgestellt. Mit ihm soll es möglich sein, komplexe und grafisch aufwendige Spiele ganz ohne krasse Hardware oder teure Konsole zu zocken, indem die Titel einfach über das Internet gestreamt werden und beispielsweise direkt auf YouTube gedaddelt werden können. Basis dafür sollen die gigantische Rechenzentren sein, die Google in den vergangenen 20 Jahren auf der ganzen Welt hat errichten lassen.

“Stadia ist eine neue Plattform für Videospiele, mit der ihr jederzeit eure Lieblingsspiele auf allen Endgeräten zocken könnt, egal, ob auf dem Fernseher, Laptop, Desktop-PC, Tablet oder Smartphone”, erklärt Phil Harrison, Vice President und General Manager von Google Stadia uns. “Mit einer Auflösung von bis zu 4K und 60 Bildern pro Sekunde mit HDR und Surround-Sound möchten wir euch alle Games in bester Qualität zur Verfügung stellen. Noch in diesem Jahr werden wir mit Stadia in ausgewählten Ländern starten, darunter die USA, Kanada, Großbritannien und viele weitere europäische Länder.”

Weiter: “Für die Entwicklung von Stadia haben wir uns lange Gedanken gemacht, was Gamer wollen. Deshalb führen wir zwei Welten zusammen: diejenigen, die spielen, und diejenigen, die gerne dabei zusehen. Stadia wird die Barrieren beim Spielen und Entwickeln von Games aufheben – und die der dazugehörigen Communities. Mit Stadia und unserem global verbundenem Netzwerk an Rechenzentren, sind Spieler frei von Einschränkungen herkömmlicher Konsolen und PCs. Die hochmoderne Plattform liefert Gamern jederzeit ausreichend Power für all ihre Spiele.”

Und: “Entwickler haben Zugang zu nahezu unbegrenzten Ressourcen, um die Spiele zu kreieren, von denen sie schon immer geträumt haben. Wir stellen einen leistungsstarken Hardware-Stack aus Servern zur Verfügung, der GPU, CPU, Arbeitsspeicher und Festplattenspeicher kombiniert. Dank unserer leistungsfähigen Infrastruktur hinter Stadia sind der Fantasie und den Wünschen der Spieleentwickler keine Grenzen mehr gesetzt. Unsere Rechenzentren machen Stadia möglich, aber eines zeichnet das System besonders aus: wie es mit anderen Google-Diensten interagiert.”

So soll es einfach aus YouTube heraus möglich sein, Games direkt zu zocken. Wenn ihr beispielsweise Gronkh, PewDiePie oder den Rocketbeans dabei zuseht, wie sie “Sekiro: Shadows Die Twice“, “Devil May Cry 5” oder “Tom Clancy’s The Division 2” streamen, dann könnt ihr einfach auf die neue Schaltfläche “Jetzt spielen” klicken und schon seid ihr selbst der Held der Geschichte. Wann genau Stadia erscheinen wird, ist noch unklar. Dass ihr, falls ihr euch für diese nicht ganz neue, aber schon des Öfteren gescheiterte Technik interessiert, sollte euch aber klar sein, dass ihr dafür eine wirklich fette Internetleitung benötigt – was selbst in deutschen Großstädten oft Mangelware ist. Ist Stadia wirklich die Zukunft des Gamings? Wir werden sehen…

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