Im Netz der Kinderfänger:

Im Netz der Kinderfänger - YouTube verliert wichtige Werbekunden, weil die Seite anscheinend voller Pädophile ist

Es gibt eine traurige, aber sehr reale Wahrheit im Internet: Webseiten, die viele Kinder anziehen, wie TikTok, Snapchat, oder auch Facebook, ziehen im Gegenzug auch automatisch viele Pädophile an. Nun…
Im Netz der Kinderfänger

YouTube verliert wichtige Werbekunden, weil die Seite anscheinend voller Pädophile ist

Es gibt eine traurige, aber sehr reale Wahrheit im Internet: Webseiten, die viele Kinder anziehen, wie TikTok, Snapchat, oder auch Facebook, ziehen im Gegenzug auch automatisch viele Pädophile an. Nun muss sich auch YouTube mit den sexuell verwirrten Männern herum schlagen, schließlich haben gerade große Firmen wie Nestlé, Disney und auch der “Fortnite“-Entwickler Epic damit begonnen, ihre Werbekampagnen auf YouTube zu stoppen, weil sich in den Kommentaren auf der Seite ein wahres Netzwerk an Pädophilen breitgemacht hat, das versucht, Kinder unter Videos von jungen Vloggern und Zeichentrickserien anzuschreiben und anschließend zu sexuellen Handlungen übers Internet oder auch im wahren Leben zu bringen.

Aufgedeckt hatte diesen sogenannten “Softcore-Pädophilen-Ring” der YouTuber Matt Watson, der in einem 20-minütigen und nun bereits fast zwei Millionen mal aufgerufen Clip auf seinem Kanal “MattsWhatItIs” wütend darüber berichtete, dass jeder in nur fünf Klicks dank einer Art “Wurmloch” auf den Ring und seine Anhänger stoßen könne und YouTube daraus auch noch Profit schlage. Gewisse Suchbegriffe würden demnach zu Filmchen von jungen Mädchen, die zum Beispiel Turnübungen vor der Webcam absolvieren oder leicht bekleidet zu Popsongs tanzen, führen. Klicke man als Zuschauer auf eines dieser Videos, schlage YouTube daraufhin ausschließlich solchen Inhalt vor, heißt es.

In den dazugehörigen Kommentaren posten Nutzer zum Beispiel Zeitstempel mit exakten Angaben, an welcher Stelle der Vlogs sich die Kinder in einer entblößenden Körperhaltung befinden oder eine für die Männer erotische Bewegung machen, die intime Körperteile zum Vorschein bringt. Die Pädophilen würden diese Videos dann herunter laden, die für sie passendsten Szenen zusammen schneiden und auf mehr oder weniger geheimen Webseiten im Darknet zum Download anbieten, ohne, dass die Kinder oder deren Eltern etwas davon mitbekommen.

Dem SPIEGEL schreibt YouTube zu den Vorwürfen: “Jeder Inhalt – einschließlich Kommentare -, der Minderjährige gefährdet, ist abscheulich. Wir haben klare Richtlinien, die dies auf YouTube verbieten.” Das Unternehmen habe Konten und Kanäle sofort nach dem Bekanntwerden geschlossen, “illegale Aktivitäten den zuständigen Behörden gemeldet und die Kommentarfunktion bei Abermillionen solcher Videos deaktiviert, in denen Minderjährige zu sehen sind.” Dem wolle man auch in Zukunft nachkommen, “um derlei Missbrauch schneller erkennen zu können.”

Bereits im Jahr 2017 gab es bereits eine Debatte über Videos von spärlich bekleideten Kindern, die dadurch Pädophile anzogen und YouTube als Werbeumfeld dienten. Daraufhin stoppten auch damals mehrere Firmen, darunter Adidas, Amazon und die Deutsche Bank, ihre Werbung auf der Plattform. Anscheinend hat Alphabet, denen YouTube gehört, dieses Problem seit damals nicht in den Griff bekommen. Sollte YouTube weiterhin ein beliebter Tummelplatz für Pädophile bleiben, könnte das YouTube nicht nur finanziell, sondern auch im Ansehen enorm schaden und womöglich sogar ruinieren.

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