Die pinke Popprinzessin:

Die pinke Popprinzessin - Ariana Grande hat gerade gemeinsam mit 2 Chainz einen 7 Rings Remix veröffentlicht

Nicht nur aufgrund ihrer persönlichen Umstände ist Ariana Grande ein liebenswerter Charakter in der ansonsten zutiefst verrotteten Medienlandschaft, auch die Tatsache, dass ihre Werke immer abliefern, immer eine Gratwanderung zwischen…
Die pinke Popprinzessin

Ariana Grande hat gerade gemeinsam mit 2 Chainz einen 7 Rings Remix veröffentlicht

Nicht nur aufgrund ihrer persönlichen Umstände ist Ariana Grande ein liebenswerter Charakter in der ansonsten zutiefst verrotteten Medienlandschaft, auch die Tatsache, dass ihre Werke immer abliefern, immer eine Gratwanderung zwischen Mainstream und Experimentierfreudigkeit sind, immer mehr zu einem globalen Phänomen avancieren, muss auch von ihren größten Kritikern honoriert werden. Als Nachkomme italienischer Einwanderer in Florida hat sie es weit gebracht. Zuerst als nerviges Energiebündel in “Sam & Cat”, gemeinsam mit großartigen Jennette McCurdy, dann als nicht ganz skandallose Popsängerin.

Wer Ariana Grande jetzt immer noch nicht liebt, der macht irgendetwas falsch, schließlich ist sie nicht nur die Popsensation der vergangenen Jahre, sondern zeigt uns auch, dass man Tiefschläge ebenso wegstecken wie zur eigenen Stärkung nutzen kann. Immer wieder aufs Neue. Das Beziehungsende mit “Saturday Night Live”-Star Pete Davidson, der Tod ihres rappenden Exfreundes Mac Miller, der Terroranschlag auf ihr Konzert in Manchester im Jahr 2017. Die schiere Masse dieser Schicksalsschläge hätten jeden einzelnen von uns längst innerlich komplett zerbrochen, aber Ariana Grande macht tapfer weiter – und das muss man anerkennen.

In ihrem neuen Song “7 Rings“, den Ariana gerade in der Remix-Version gemeinsam mit dem Rapper 2 Chainz veröffentlicht hat, geht es Ariana Grande musikalisch eher traditioneller an. “Ich kaufe mir alle meine liebsten Dinge selbst”, trällert sie in dem Bubblegum-Track. “Habe ziemliche Scheiße erlebt, eigentlich sollte ich eine traurige Schlampe sein.” Und weiter: “Wer auch immer gesagt hat, dass Geld keine Probleme läsen kann, der muss nicht genügend Geld gehabt haben, um sie zu lösen.” Geld kann anscheinend doch glücklich machen – zumindest oberflächlich. Solange Ariana glücklich damit ist, ihren Freundinnen teure Dinge zu kaufen, solange sind auch wir glücklich für sie. Wirklich.

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