O Human Being:

O Human Being - Dieser verstörende Kurzfilm zeigt euch eine Welt, in der Menschen Weihnachtsbäume sind

Schon als Kind habe ich mich immer gefragt, ob es denn wirklich nötig ist, wegen ein paar Feiertagen im Jahr massenhaft Bäume umzubringen, nur um sie zwei Wochen später auf…
O Human Being

Dieser verstörende Kurzfilm zeigt euch eine Welt, in der Menschen Weihnachtsbäume sind

Schon als Kind habe ich mich immer gefragt, ob es denn wirklich nötig ist, wegen ein paar Feiertagen im Jahr massenhaft Bäume umzubringen, nur um sie zwei Wochen später auf den nächsten Müllhaufen zu werfen. Das wiederholt man dann jeden Dezember aufs Neue. Ja, ich weiß, die werden oft extra dafür gezüchtet, bla bla, aber warum sich nicht einmal eine schöne, kleine Nordmann-Tanne im Topf besorgen und die dann zum Familienbaum machen, den man jedes Jahr aufs Neue nutzen kann? Und während des Jahres wohnt er eben in einem… Baumhotel. Irgendwo.

Wie es für einen Baum sein muss, abgeschlagen in irgendeinem Topf vor sich hinzugammeln, während man langsam vor sich hinrottet, während einen die Katze anscheißt, zeigt der Kurzfilm “O Human Being” vom britischen Studio Anomaly London. Hier hat der Mensch Peter einen mehr als miesen Tag, weil er von der mehr oder weniger putzigen Weihnachtsbaumfamilie auserwählt wurde, die Feiertage mit ihnen zu verbringen. Sie schlagen ihm die Beine ab, schmücken ihn mit roten Weihnachtskugeln und stopfen ihm einen goldenen Stern auf den Kopf.

O Human Being” zeigt eine verstörende Parallelwelt, in der Menschen Weihnachtsbäume und Weihnachtsbäume eben Menschen sind. Mit allem, was dazu gehört. Harz wird zu Blut, Stämme zu Beinen, die stumme Panik eines Baums zur tödlichen Angst eines Wesens, mit der wir uns besser identifizieren können als mit Bäumen. Und zwar mit dem Menschen. Mit Peter. Aber jetzt ist es sowieso zu spät. Euer Weihnachtsbaum steht bereits geschmückt in der Ecke und stirbt langsam vor sich hin. Alles, was ihr jetzt noch tun könnt, ist ihm langsam seine Nadeln zu streichen und ihm leise ins Ohr zu flüstern: “Keine Angst, bald ist alles vorbei…”

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1 Kommentar

  • Stephan_CsFt

    Bullshit.
    die Analogie funktioniert nicht. Bäume sind keine Personen. Haben daher nicht moralischen Status eines Menschen. Deswegen sind Handlungen an Bäumen nicht gleichzusetzen mit Handlungen an Menschen.
    der Vergleich funktioniert bei Tieren, sofern hier der Personenbegriff im Sinne eines moralischen Objekts (nicht Subjekt!) ausgelegt wird. Dann wäre es zulässig, Menschen im Schlachthaus zu zeigen, wie sie von Kühen abgestochen werden.