Musik zum Träumen:

Musik zum Träumen - My Analog Journal bringt euch den Klang von japanischem City Pop direkt ins Haus

Ich bewundere ja immer Menschen, die die Muse, das Geld und die Geduld haben, eine Plattensammlung anzulegen. Inklusive teurem Deck und Zubehör, mit denen sich dann anschließend die Vinyllieblinge immer…
Musik zum Träumen

My Analog Journal bringt euch den Klang von japanischem City Pop direkt ins Haus

Ich bewundere ja immer Menschen, die die Muse, das Geld und die Geduld haben, eine Plattensammlung anzulegen. Inklusive teurem Deck und Zubehör, mit denen sich dann anschließend die Vinyllieblinge immer und immer wieder abfeuern lassen. Denn, sind wir mal ehrlich, Musik ist heutzutage dank Spotify, Apple Music & Co. zu einer nicht aufzuhaltenden Stressveranstaltung geworden, bei der jeden Tag tausende neue Künstler, Bands und Interpreten in unendlichen Playlisten um eure alleinige Aufmerksamkeit buhlen und dabei doch immer nur das Gleiche von sich geben.

Bei Platten ist das anders. Man sucht sich seine Schätze heraus, sein Lieblingsgenre, seine Helden. Und dann gibt man sich Mühe, die bestmögliche Schallplatte zu finden, die es von diesem Album gibt. Anstatt einfach einen lizenzierten Song in irgendeine Playlist zu ziehen, stöbert man in Plattenläden, auf Flohmärkten oder auf irgendwelchen Importseiten, um endlich das zu finden, was man immer haben wollte. Dann packt man sie aus, die eine Platte, schwebt mit ihr langsam über dem Deck dahin und spielt sie dann ab. Nur du und die Musik. Und sonst nichts.

Der in London und Istanbul beheimatete Künstler und Musikliebhaber Zag Erlat ist wie ich ein großer Fan von japanischer Musik aus den Siebzigern und Achtzigern. City Pop nennt man das. Nur, dass er eben nicht, wie ich, seine Schätze in iTunes sammelt, sondern auf oft wirklich schwer aufzutreibenden Schallplatten. Er hat sie alle. Taeko Onuki, Marlene, Ruriko Ohgami. Davor kann man eigentlich nur Respekt haben, denn ich in genügend City-Pop-Foren unterwegs, um zu wissen, dass einige Scheiben quasi für immer verschollen sind. Freut euch also, dass Zag sie hat und euch auf seinem YouTube-Kanal vorspielt. Wenn euch das gefällt, könnt ihr ihn übrigens auf seiner Patreon-Seite finanziell unterstützen.

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