Surreal und schön:

Surreal und schön - Die Finnin Milena Huhta kreiert mit ihren Illustrationen kunterbunte Wunderwelten

Es gibt moderne Werke, in denen kann man sich komplett verlieren. Bei jedem erneuten Hinsehen entdecken wir Details, die wir so vorher noch nicht wahrgenommen hatten. Besonders bei Illustrationen, die…
Surreal und schön

Die Finnin Milena Huhta kreiert mit ihren Illustrationen kunterbunte Wunderwelten

Es gibt moderne Werke, in denen kann man sich komplett verlieren. Bei jedem erneuten Hinsehen entdecken wir Details, die wir so vorher noch nicht wahrgenommen hatten. Besonders bei Illustrationen, die sich den reellen Fesseln entledigen und so frei dahin schweben, wie es nur irgendwie möglich ist, fallen wir bei jedem Bild in immer andere Wunderwelten, in denen wir unsere Gedanken ungehalten schweifen lassen können. Weil uns nichts und niemand davon abhält, unsere eigene Wahrheit in diese bunten Bilder zu interpretieren.

Die in Finnland lebende Künstlern Milena Huhta schafft mit ihren farbenfrohen Werken genau das. Ihre Illustrationen sind Türen und Tore in alternative Universen, die manchmal so anders und manchmal nur ein wenig an der Realität vorbei schrammen, ohne jedoch darauf zu verzichten, sie durch einen künstlerisch adäquaten Filter zu ziehen. Egal ob Alice im Wunderland, Dracula oder Futurismus, Milena vermischt moderne Popkultur mit Themen, die so alt sind, wie die Menschheit selbst, und schafft damit neue Ansätze, deren Weiterführung uns selbst überlassen ist.

Milenas Werke tragen so kryptische Titel wie “Lost Love”, “Alice in Flux” oder “Mire Grime” – und manchmal findet man zwischen all den lässig dreinblickenden Figuren, den Dämonen, Geistern und Monstern, auch das ein oder andere Selbstportrait der Künstlerin, die sich selbst am liebsten als magisches Wesen der Nacht, des Todes und der dunklen Magie sieht. Wer sich auf die Gedanken von Milena Huhta einlässt, der trifft in den hinterletzten Winkeln ihrer Wunderwelten nicht nur auf seltsame Gestalten und die Herrscherin persönlich, sondern vielleicht sogar auf sich selbst…

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