Für eine besinnliche Zeit:

Für eine besinnliche Zeit - Dieses Coca-Cola-Werbeplakat gegen die AfD ist zwar ein Fake, aber trotzdem ganz geil

Natürlich sollten sich gerade große Konzerne öffentlich gegen radikale Strömungen positionieren. Schließlich arbeiten bei ihnen kunterbunte Menschen aus aller Welt, mit jeder Hautfarbe, mit jedem Geschlecht und mit jeder sexuellen…
Für eine besinnliche Zeit

Dieses Coca-Cola-Werbeplakat gegen die AfD ist zwar ein Fake, aber trotzdem ganz geil

Natürlich sollten sich gerade große Konzerne öffentlich gegen radikale Strömungen positionieren. Schließlich arbeiten bei ihnen kunterbunte Menschen aus aller Welt, mit jeder Hautfarbe, mit jedem Geschlecht und mit jeder sexuellen Präferenz. Keine Frage. Doch gerade internationale Firmen tun sich manchmal schwer, bei politischen Problemen in einem bestimmten Land Stellung zu beziehen, wenn diese gesellschaftlich nicht sowieso schon besiegt worden sind. Das Auftreten neuer rechter Strömungen wird sorgsam beobachtet, aber immer noch zu häufig akzeptiert.

Wenn Konzerne sich nicht selbst gegen AfD, Pegida-Spinner und wer oder was auch immer die Identitäre Bewegung sein soll positionieren, dann muss man eben manchmal nachhelfen. So wie bei diesem Werbeplakat von Coca-Cola in Berlin, auf dem in weihnachtlicher Stimmung geschrieben steht: “Für eine besinnliche Zeit – Sag’ Nein zur AfD!” Man könnte es nicht schöner ausdrücken. Da stört es fast auch gar nicht, dass dieses Plakat ein Fake ist, der gerade auf Twitter die Runde macht. Es wäre zwar schöner gewesen, wenn Coca-Cola selbst auf die Idee gekommen wäre – aber man kann ja nicht alles haben.

Das Plakat ist Teil des sogenannten AfDentskalender. Das wiederum ist einer Initiative von Aktivisten, die den Wunsch verspürten, die Weihnachtszeit dazu zu nutzen, um etwas gegen die als demokratische Politiker verkleideten Hetzer zu tun. 24 Türchen stehen für 24 Aktionen, die im Monat Dezember Aufmerksamkeit erzeugen sollen: Gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz. Coca-Cola selbst findet das Plakat übrigens ziemlich dufte. Patrick Kammerer, der Director Public Affairs & Communications bei Coca-Cola, schrieb dazu auf Twitter: “Nicht jedes Fake muss falsch sein.” Auch nicht schlecht!

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