Nützlicher Betonblock - Guido Zimmermann verwandelt hässliche Plattenbauten in kunstvolle Kuckucksuhren

Es gibt in dieser seltsam verwirrenden Welt eine Regel, die so wahr ist, dass es manchmal auch etwas weh tut: Alles, was einmal in ist, wird irgendwann out. Und alles,…
Nützlicher Betonblock

Guido Zimmermann verwandelt hässliche Plattenbauten in kunstvolle Kuckucksuhren

Es gibt in dieser seltsam verwirrenden Welt eine Regel, die so wahr ist, dass es manchmal auch etwas weh tut: Alles, was einmal in ist, wird irgendwann out. Und alles, was out ist, wird irgendwann wieder in. Wie Plattenspieler. Oder Schulterpolster. Oder Vollbärte. Trends sind niemals ganz neu, sie kommen und gehen. In Wellen. Immer und immer wieder. Und jede Generation denkt, sie hätte sie groß gemacht.

Kuckucksuhren zählen zu der Art Produkte, die zwar einmal in waren und out wurden, aber auch heute immer noch nicht ihren Weg in die Trends zurück gefunden haben. Kuckucksuhren gelten wohl als die älteste, verstaubteste und vielleicht sogar widerlichste Art und Weise, die aktuelle Uhrzeit in der Gegend zu verkünden. Was heute stumm das iPhone-Display anzeigt, rief damals ein stilisierter Vogel im Raum umher.

Der Künstler Guido Zimmermann hat die Kuckucksuhr nun nicht nur in den Alltag der Menschen zurückgebracht, nein, er hat sie auch noch an die überaus stillose Zeit von heute angepasst. Denn seine Kuckucksuhren sehen nicht mehr aus wie gemütliche Holzhäuser aus dem Schwarzwald, sondern wie heruntergekommene Hartz-IV-Bauten aus Marzahn. Vielleicht hängt so eine Uhr ja schon bald in eurer Wohnung…

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