Das große Clubsterben - Das Rosi’s in der Revaler Straße in Berlin muss bis zum Ende des Jahres schließen

Das Rosi’s in der Revaler Straße in Berlin war einige Sommer lang wie ein zweites Zuhause für mich. Viel habe ich dort zwar nicht mitbekommen, weil ich entweder ziemlich high…
Das groSSe Clubsterben

Das Rosi’s in der Revaler StraSSe in Berlin muss bis zum Ende des Jahres schlieSSen

Das Rosi’s in der Revaler Straße in Berlin war einige Sommer lang wie ein zweites Zuhause für mich. Viel habe ich dort zwar nicht mitbekommen, weil ich entweder ziemlich high oder ziemlich betrunken oder beides war, aber die familiäre Atmosphäre, der illustre Biergarten und die bunten Lichter zogen meine Freunde und mich immer wieder zu sich. Nun muss das Rosi’s nach 14 Jahren schließen.

“Nach dem Bassy und der Kulturstätte Jonny Knüppel trifft es den nächsten Club”, schreibt Maria Kotsev im Tagesspiegel. “Das Rosi’s muss zum Ende des Jahres schließen. Nur wenige hundert Meter vom RAW-Gelände in Friedrichshain entfernt, ist es der Treffpunkt für Fans des Drum’n’Bass. Auch wer gerne zu Techno, Indie Pop und Rock tanzen geht, kommt in dem zweistöckigen Club regelmäßig auf seine Kosten. Und den in der Berliner Clubszene quasi obligatorischen Außenbereich mit Holzbänken und Lichterketten muss man in der Revaler Straße auch nicht missen.”

Und weiter: “Doch mit Technobeats und Partymeute ist ab Ende Dezember 2018 Schluss, das bestätigte einer der drei Gesellschafter des Clubs dem Tagesspiegel. Dann heißt es auf dem Gelände nach 15 Jahren tote Hose und Totenstille – bis dort Umbauarbeiten beginnen. Die Feierlocation soll Bürogebäuden mit Gewerbeflächen im Erdgeschoss und zugehöriger Tiefgarage weichen. Das Gelände in der Revaler Straße 29 wurde an eine Erbengemeinschaft verkauft, wie der Gesellschafter des Rosi’s mitteilte. Wann die Bauarbeiten losgehen, steht noch nicht fest.”

Damit nehmen wir also von einem weiteren Club Abschied und müssen uns einmal mehr mit der Wahrheit abfinden, dass alle guten Dinge irgendwann zu Ende gehen. Erinnern wir uns also einfach noch mal an die guten, alten Zeiten und nehmen noch die Partys mit, die dort bis zum Jahresende stattfinden. Und danach heißt es einmal mehr: Wenn sich eine Clubtür schließt, öffnet sich irgendwo eine neue. Oder so.

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