Bist du alleine - Yung Hurn fordert in seinem Song, dass ihr ihm das Herz brecht, weil er Schmerzen will

Es ist leicht, diese neue Generation an deutschsprachigen Hip Hoppern zu hassen, die sich vermeintlich keine Mühe mehr geben, keinen Stress machen, ihren Mund nur so weit öffnen, wie sie…
Bist du alleine

Yung Hurn fordert in seinem Song, dass ihr ihm das Herz brecht, weil er Schmerzen will

Es ist leicht, diese neue Generation an deutschsprachigen Hip Hoppern zu hassen, die sich vermeintlich keine Mühe mehr geben, keinen Stress machen, ihren Mund nur so weit öffnen, wie sie es brauchen, dass man das Gesäusel einigermaßen versteht. Ist das Musik? Ist das Rebellion? Ist das lediglich eine Kopie amerikanischer Nuschelrapper? Das ist vollkommen egal, denn es scheint zu funktionieren.

Yung Hurn heißt der neueste Hypestar, der seinen Fame, wie so viele andere heutzutage auch, durch YouTube hat. Österreicher ist er, Cloud Rapper soll er sein. Von Fans als lässig, von Kritikern als faul bezeichnet, murmelt er in Songs wie “Hellwach”, “Ok Cool” und “GGGut” so leise vor sich hin, als wäre er einer dieser seltsamen Menschen, die an der Supermarktkasse neben dir stehen und mit sich selbst sprechen.

In seinem neuen Song “Bist du alleine” bleibt Yung Hurn dem Erfolgsrezept treu. Minimalistischer Beat und nur keine Aufregung, gechillter ist lediglich der Tod selbst. “Baby, sag mir, was du heut’ machst, hast du Zeit, ja?” fragt er darin. “Bist du allein in dei’m Zimmer drin, ja? Brich mein Herz, weil ich Schmerzen will, deine Liebe tut so weh. Sie woll’n mich am Boden seh’n, sie werden mich nie versteh’n. Ich will Diamanten auf mei’m Ring. Diese Zahl auf mei’m Hals, sie glänzt, sie glänzt, sie glänzt. Oh, Baby, ich brauch’, ich brauch’, nur deine warme Haut.” Wie romantisch.

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