Drücken & Ziehen - Das hier sind die mit Abstand 8 besten Bücher über Drogen, die ihr unbedingt lesen müsst

Wir von AMY&PINK wissen, dass Sex und Drogen eure absoluten Lieblingsthemen sind. Ihr braucht es überhaupt nicht abzustreiten. Wir haben Zahlen, die das belegen. Weil ihr aber nicht ständig in…
Drücken & Ziehen

Das hier sind die mit Abstand 8 besten Bücher über Drogen, die ihr unbedingt lesen müsst

Wir von AMY&PINK wissen, dass Sex und Drogen eure absoluten Lieblingsthemen sind. Ihr braucht es überhaupt nicht abzustreiten. Wir haben Zahlen, die das belegen. Weil ihr aber nicht ständig in diesem Internet rumhängen sollt (von dem man schließlich auch abhängig werden kann), haben wir euch heute ein paar Bücher rausgesucht, die ihr statt unserem „immer schlechter werdenden Magazin, dem man anmerkt, dass da nur Amateure arbeiten“ lesen könnt. Selbstverständlich handeln diese von Drogen. Wie gesagt: Wir wissen, dass das euer Lieblingsthema ist. Neben Sex, versteht sich. Also schnappt euch eines dieser acht tollen Bücher über Drogen und dann raus mit euch in die Sonne. Eure Mütter haben uns gesagt, dass ihr zu wenig an der frischen Luft seid.

Shore, Stein, Papier

$ick: Shore, Stein, Papier

Darum geht es: »Shore« ist der Straßenname für Heroin, »Stein« ist Koks und »Papier« ist Geld. Über zwanzig Jahre sind das die Eckpfeiler in $icks Leben. Nachdem er mit 15 zum ersten Mal Shore raucht, rutscht er immer tiefer ab in eine Spirale aus Drogensucht, Beschaffungskriminalität und Haftstrafen. Nach der Geburt seiner Tochter und verschiedenen Entzugsprogrammen ist $ick heute clean. In der erfolgreichen YouTube-Serie Shore, Stein, Papier redete er sich alles von der Seele, für seine ehrliche und authentische Erzählweise wurde er beim Grimme Online Award 2015 mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. In diesem Buch erzählt er seine Geschichte – unverblümt und ohne erhobenen Zeigefinger.

Sollte man lesen weil: Shore ist einer der sympathischsten Menschen auf diesem Planeten. Und Schreibtalent hat er auch. Wer die Youtube-Serie genau wie ich gefeiert hat, wird das Buch lieben.

Zwölf

Nick McDonell: Zwölf

Darum geht es: White Mike ist clean. Er raucht nicht, er trinkt nicht, er kifft nicht. Aber er ist ein erfolgreicher Drogendealer. White Mike war gut in der Schule, auch wenn die Schulzeit seit sechs Monaten vorbei ist. Und obwohl sich manche Leute fragen, was er eigentlich die ganze Zeit treibt, kümmert es keinen, dass sich White Mike ein Jahr Auszeit nimmt, bevor er dann aufs College geht. Vielleicht aber auch nicht. White Mikes Kunden sind Highschool-Schüler, die in den Schulferien gegen die Langeweile kämpfen und dabei viel Geld ausgeben. Während ihre erfolgreichen Eltern im Urlaub oder auf Geschäftsreisen sind, feiern sie in deren New Yorker Villen und Luxusapartments Sex- und Drogenpartys. Es ist kurz nach Weihnachten, und Silvester soll die größte Party aller Zeiten stattfinden … 

Sollte man lesen weil: Nick McDonell war 17 als er das Buch schrieb. SIEBZEHN. In dem Alter hattet ihr vermutlich noch Probleme, einen halbwegs ordentlichen Schulaufsatz zu schreiben, und dieser Typ legt einfach mal ein literarisches Debüt hin, das Seinesgleichen sucht.

Axolotl Roadkill

Helene Hegemann: Axolotl Roadkill

Darum geht es: Die sechzehnjährige Mifti lebt seit dem Tod ihrer Mutter in Berlin und im heranwachsenden Ausnahmezustand. Als ‘pseudo-belastungsgestörtes’ Problemkind tanzt, vögelt und kokst sie sich durch die Hauptstadtszene. Das Besondere an Mifti ist ihre Hypersensibilität und ihr offener, fragender Blick auf eine Elterngeneration, die weder auf sich noch ihre Kinder aufpassen kann. Hin- und hergerissen zwischen Genie und Wahn entlarvt Mifti Sprache, Lebensentwürfe und Konventionen der Erwachsenen als das ‘allgemeine Dahinschimmeln’ ihres wohlstandsverwahrlosten Umfelds.

Sollte man lesen weil: Es ist das wohl meistdiskutierte Buch des Jahrzehnts. Das sollte als Begründung reichen.

Airen: Strobo

Darum geht es: Im Berghain beginnen die Nächte im Morgengrauen. Hämmernde Beats, zuckende Lichtblitze, Sex, Drogen, Techno. Mittendrin Airen. Strobo ist das Protokoll eines exzessiven Trips ans Ende der Nacht. Und das Zeugnis einer verzweifelten Suche nach Sinn und Liebe. Im Zuge der hitzig geführten Debatte um Helene Hegemanns Roman Axolotl Roadkill wurden auch Strobo und sein Autor Airen berühmt. 

Sollte man lesen weil: Einfach nur, um am Ende sagen zu können, dass man „das Original von Axolotl Roadkill“ gelesen hat.

Endlich Kokain

Joachim Lottmann: Endlich Kokain

Darum geht es: Ein rührend normaler, leider zu dicker Gutmensch, der nie wild, aufregend und hemmungslos gelebt hat, erhält die furchtbare Diagnose: noch maximal drei Jahre Lebenserwartung bei weiter zunehmendem Bluthochdruck und Bewegungslosigkeit. Der frühpensionierte TV-Redakteur fasst einen verzweifelten Entschluss, als er erfährt, dass nur harte Drogen gegen seine monströse Fettsucht helfen: Er beginnt eine »Kokain-Diät«. Der geborene Spießer protokolliert penibel Dosis und Wirkung, doch bald schon wird er immer rauschhafter, wilder, offener – und dünner! Sein Charakter löst sich auf. Er lügt, fälscht, betrügt, hat plötzlich Sex im Übermaß und steigt mit jedem verlorenen Pfund auf zur schrulligen Kultfigur der Wiener und schließlich auch der Berliner Kunstboheme. Nur ein Zufall kann ihn vor seinem naiven Optimismus und dem sicheren Drogenende retten.

Sollte man lesen weil: Joachim Lottmann ist so etwas wie der deutsche John Niven. Eigentlich solltet ihr alle Bücher von ihm lesen. Und die von John Niven auch.

Panikherz

Benjamin von Stuckrad-Barre: Panikherz

Darum geht es: Benjamin von Stuckrad-Barre erzählt eine Geschichte, wie man sie sich nicht ausdenken kann: Er wollte den Rockstar-Taumel und das Rockstar-Leben, bekam beides und folgerichtig auch den Rockstar-Absturz. Früher Ruhm, Realitätsverlust, Drogenabhängigkeit. Udo Lindenbergs rebellische Märchenlieder prägten und verführten ihn, doch Udo selbst wird Freund und später Retter. Und dann eine Selbstfindung am dafür unwahrscheinlichsten Ort – im mythenumrankten Hotel »Chateau Marmont« in Hollywood. Was als Rückzug und Klausur geplant war, erweist sich als Rückkehr ins Schreiben und in ein Leben als Roman. Drumherum tobt der Rausch, der Erzähler bleibt diesmal nüchtern. Schreibend erinnert er sich an seine Träume und Helden – und trifft viele von ihnen wieder, am Ende auch sich selbst.

Sollte man lesen weil: Benjamin von Stuckrad-Barre hat dieses Buch geschrieben. Punkt.

Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

Christiane F: Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

Darum geht es: Im Alter von zwölf Jahren kommt Christiane F. in einem Jugendheim zum Haschisch, kurz darauf in einer Diskothek zum Heroin. Sie wird süchtig, geht vormittags zur Schule und nachmittags mit ihren ebenfalls heroinabhängigen Freunden auf den Kinderstrich am Bahnhof Zoo. Die Berlinerin Christiane F. erzählt mit minuziösem Erinnerungsvermögen und rückhaltloser Offenheit ihre traurige Geschichte. Ein Buch, das in den 70er Jahren Deutschland erschütterte – und bis heute nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat.

Sollte man lesen weil: Auch im Jahr 2018 ist „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ noch genauso schockierend wie vor fast 50 Jahren. Kein Werk gibt einen besseren Einblick in die Heroin- und Stricherszene von Berlin. Ihr steht doch auf Drogen und Sex, oder nicht?

Eric Stehfest: 9 Tage wach

Eric Stehfest: 9 Tage wach

Darum geht es: Eric Stehfest gehört zu den Shootingstars des deutschen Fernsehens, er ist Hauptdarsteller in »Gute Zeiten, Schlechte Zeiten« und brillierte in der Tanzshow »Let’s dance«. Was nur wenige wissen: In seiner Jugend war er jahrelang von der Partydroge Crystal Meth abhängig. Erst über eine einjährige Entziehungskur – Auslöser war ein neun Tage langer Rausch, den er fast nicht überlebte – schaffte er den Absprung. Heute ist er clean und hat sich zur Aufgabe gemacht, über die Gefahren dieser Modedroge aufzuklären. In »9 Tage wach« berichtet Eric Stehfest schonungslos über seine Zeit in der Drogenszene, den schmerzhaften Entzug und ein jahrelanges Doppelleben.

Sollte man lesen weil: Crystal Meth wird als Droge auch in Deutschland immer beliebter. Bevor ihr aber überlegt, damit anzufangen, weil sich 9 Tage wach sein eigentlich ganz gut anhört, solltet ihr dieses Buch lesen.

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