Genderless Fashion:

Genderless Fashion - In Tokio tragen die coolen Jungs jetzt die Klamotten von Mädchen und umgekehrt

Früher war ich immer ein wenig neidisch auf Mädchen, weil sie ganz klar mehr Auswahl in Sachen Klamotten hatten als wir Jungs. Während sie wild durcheinander gewürfelt Röcke, Hosen, Tops…
Genderless Fashion

In Tokio tragen die coolen Jungs jetzt die Klamotten von Mädchen und umgekehrt

Früher war ich immer ein wenig neidisch auf Mädchen, weil sie ganz klar mehr Auswahl in Sachen Klamotten hatten als wir Jungs. Während sie wild durcheinander gewürfelt Röcke, Hosen, Tops und Schmuck tragen konnten, durften Typen nur in Jeans und T-Shirt im Unterricht erscheinen. Alles andere wäre nicht denkbar gewesen, besonders nicht in der prüden Kleinstadt, in der ich aufgewachsen bin.

In Tokio sieht die Sache auch heute noch nicht viel anders aus. Doch im Stadtteil Harajuku, dem modischen Epizentrum Asiens, wenn nicht gar der ganzen Welt, rebellieren immer mehr junge Menschen gegen den modischen Einheitsbrei und scheißen auf Konventionen und Geschlecht. In dieser Welt tragen Jungs die Klamotten von Mädchen und umgekehrt – der androgyne Look und die genderless Fashion gehen hier Hand in Hand.

i-D hat ein paar modische Kämpfer wie Satsuki Nakayama, Yutaro Goto und Ayumu Shimokuni in der japanischen Hauptstadt getroffen. Sie erzählen, wie sie sich von der gesellschaftlichen Norm abgrenzen möchten und warum Mode nichts mit Geschlechtern zu tun haben sollte. Die drei tragen einfach, auf was sie Lust und Laune haben und lassen sich dabei nicht von Labels irritieren. Und immer mehr tun es ihnen gleich.

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