Kunst in der Hauptstadt:

Kunst in der Hauptstadt - Das etwas elitäre Pop-Kultur Festival findet im August mal wieder in Berlin statt

Wenn ihr auf etwas alternativere Musik, Kunst und Einlagen steht, dann dürftet ihr euch darüber freuen, dass das Pop-Kultur Festival nun bereits zum vierten Mal in Berlin stattfindet. Mit jeder…
Kunst in der Hauptstadt

Das etwas elitäre Pop-Kultur Festival findet im August mal wieder in Berlin statt

Wenn ihr auf etwas alternativere Musik, Kunst und Einlagen steht, dann dürftet ihr euch darüber freuen, dass das Pop-Kultur Festival nun bereits zum vierten Mal in Berlin stattfindet. Mit jeder Menge unterschiedlicher Stile, klassischer Machart und manchmal vielleicht etwas anspruchsvolleren Künstlern zählt die Veranstaltung ganz klar zu den etwas elitäreren Events dieses Jahres.

“Wir möchten inklu-, nicht exklusiv sein”, sagt Co-Kurator Martin Hossbach. Und Pop-Kultur-Leiterin Katja Lucker meint: “Mit der Vielstimmigkeit unseres Programms wollen wir die offen gedachte und hohe Qualität zeitgenössischer Popkultur feiern”. Von düsterem Folk bis funkelndem Pop bilde das Programm all die Stile ab, die für das Programm-Team den Status Pop des Jahres 2018 beschreibe, ergänzt Co-Kurator Christian Morin.

Die sich gerade im Entstehungsprozess befindende Pop-Kultur Commissioned Work von Henrik Schwarz und dem holländischen Alma Quartet Plunderphonia wird das kunstvolle Festival am 15. August 2018 eröffnen: das Ergebnis einer intensiven Beschäftigung mit einigen der mitreißendsten Streichquartette der letzten Jahrhunderte, die Schwarz sampelt und in neue Notenform extrahiert.

In der Auftragsarbeit von Kat Frankie wird es hingegen um laute, rebellische und nicht gerade zimperliche Protestmusik gehen – und die Band Hope beschäftigt sich gerade mit dem Thema Dunkelheit als Ort der Entstehung, des Keimens und Wachsens, der Verbundenheit und Begegnung. Rapperin Haiyti aus Hamburg bringt dagegen in ihrer Bühnenshow urbane Gangsta-Attitüde mit wundersamen Cloud Rap zusammen.

Der US-Amerikaner John Maus präsentiert düstere Themen in grellen Synthie-Kaskaden und Noga Erez erzählt in ihren Texten über sexualisierte Gewalt, die politische Situation ihres Heimatlandes Israel und die ungehörten Stimmen einer Generation, die nicht mehr tatenlos zusehen möchte. Neue Räume und Möglichkeiten werden erschlossen: so zählt erstmals auch das Theater RambaZamba zu den Pop-Kultur-Venues. Und wer auf ziemlich experimentelle Musik steht, der dürfte sich über das Erscheinen von Pan Daijing freuen – die kommt nämlich auch.

Wenn ihr also Lust auf neue Eindrücke habt und normalere Festivals wie Rock am Ring, Melt oder Splash nicht gerade auf eurer kulturell alternativen Liste stehen, sondern sich eher am anderen Ende eures mentalen Spektrums befinden, dann könnt ihr euch hier Tickets für das Pop-Kultur Festival, das vom 15. bis 17. August in der Kulturbrauerei stattfinden wird, für knapp 70 Euro pro Eintrittskarte kaufen. Viel Spaß!

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