Herzliche Hexen - Wenn ihr auf Sailor Moon und Harry Potter steht, liebt ihr auch Little Witch Academia

Eigentlich wünschen wir uns alle nur das Gefühl im Leben, das wir haben, wenn wir die ersten drei, vier “Harry Potter”-Filme am Stück schauen. Es ist warm, und abenteuerlich und…
Herzliche Hexen

Wenn ihr auf Sailor Moon und Harry Potter steht, liebt ihr auch Little Witch Academia

Eigentlich wünschen wir uns alle nur das Gefühl im Leben, das wir haben, wenn wir die ersten drei, vier “Harry Potter”-Filme am Stück schauen. Es ist warm, und abenteuerlich und voller Freundschaft. Und wenn es eine perfekte Emotion gibt, dann ist es genau diese Mischung. Leider verblassen selbst die schönsten Gefühle irgendwann im Leben. Aber ich habe einen Weg gefunden, sie über einen Umweg zu revitalisieren.

Wir nehmen uns einfach nur die schönsten, liebevollsten und kuscheligsten Komponenten aus dem heute nicht mehr ganz so strahlenden “Harry Potter”-Epos, mischen sie mit einer anderen Welt, die wir lieben, zum Beispiel “Sailor Moon”, und schon haben wir etwas Neues, das vollgestopft mit den alten, tollen. ja, fats schon legendären Emotionen ist. Wie das funktionieren soll? Ganz einfach: Mit “Little Witch Academia”!

Wenn ich jemandem “Little Witch Academia” in einem Satz erklären müsste, dann würde ich sagen: Stell’ dir einfach vor, man würde Bunny Tsukino nach Hogwarts stecken. Fertig. Mehr muss man eigentlich nicht über die Anime-Serie, die aus einem erfolgreichen Kurzfilm heraus entstand, wissen. Sailor Moon meets Harry Potter als Serie. So vielleicht noch. Jetzt muss aber alles klar sein, jeder Zweifel beseitigt, jede Frage beantwortet.

Little Witch Academia

Im Mittelpunkt von “Little Witch Academia” steht die 16-jährige Atsuko “Akko” Kagari, die auf eine anerkannte Zauberschule namens Luna Nova Magical Academy geschickt wird und dort alles über Magie lernen soll. Das Problem daran: Während ihre Klassenkameradinnen allesamt begnadete Hexen sind, hat Akko keine Ahnung von dem ganzen Hokuspokus. Im Gegenteil: Sie kann ja nicht mal auf einem Besen reiten.

Gemeinsam mit ihren beiden neuen besten Freundinnen Lotte Jansson und Sucy Manbavaran, der ziemlich hochnäsigen Diana Cavendish und der geheimnisvollen Lehrerin Ursula versucht Akko trotzdem das Beste daraus zu machen und merkt schon bald, dass hinter der Fassade der Luna Nova Magical Academy nicht nur jede Menge uralter Mysterien versteckt sind, sondern dass sie selbst zu Größerem bestimmt ist.

“Little Witch Academia” lebt von den kleinen Abenteuern, die Akko rund um die Akademie erlebt und von den unzähligen, kunterbunten Figuren, die überall in der liebevoll gestalteten Welt verteilt sind. Constanze Amalie von Braunschbank Albrechtsberger, die grimmige Deutsche, die lieber an ihren Robotern bastelt. Jasminka Antonenko, der russische Vielfraß. Oder Amanda O’Neill, die vorlaute Amerikanerin, die gerne Ärger macht.

Little Witch Academia

Akko selbst ist quasi eine brünette Version von Bunny Tsukino. Sie ist frech, ungeduldig und stopft Kuchen in sich hinein, wenn sie gestresst ist. Ihr Temperament bringt sie nicht nur ständig in Schwierigkeiten, sondern hilft ihr auch dabei, scheinbar aussichtslose Situationen zum Guten zu wenden und das ein oder andere kleine und große Geheimnis zu lüften, das sonst im Verborgenen geblieben wäre.

Die lediglich von Mädchen besuchte Luna Nova Magical Academy wiederum ist im Grunde nichts anderes als ein mit allerlei neuen Legenden vollgestopftes Hogwarts. Hier gibt es Zaubertrankunterricht mit skurrilen Professorinnen, abgeriegelte Gänge, in denen sich Tod und Verderben verstecken, und dunkle Machenschaften, die an die Oberfläche dringen möchten. Also alles, was eine monumentale Geschichte braucht.

Die Folgen sind schön durcheinander gewürfelt. Mal geht es um Akkos zukunftsweisende Vergangenheit, mal um einen schief gelaufenen Magiewettbewerb. Mal geht es um die Suche nach einem mürrischen Yeti, mal um die Wiederauferstehung eines durchgeknallten Skeletts. Mal geht es um eine tödliche Mooskrankheit, mal um einen Schulden eintreibenden Drachen. Langeweile kommt bei “Little Witch Academia” nie auf.

Und obwohl die kleinen Abenteuer die unterhaltsamsten sind, wirft ein großes Geheimnis seinen Schatten auf jede einzelne Folge. “Little Witch Academia” macht vieles richtig und wir können uns alle eine Scheibe von Akkos unbändiger Naivität und Lebensfreude abschneiden. Ohne sie wäre das alles nur halb so lustig. Wenn ihr auf Sailor Moon und Harry Potter steht, liebt ihr auch “Little Witch Academia”.

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