Sexfilm via WhatsApp - Vier minderjährige Schülerinnen haben in Regensburg einen Hardcore-Porno gedreht

Ich bin mir nicht sicher, ob das heute öfter als früher auftritt, aber zu meiner Schulzeit hat niemand, den ich kenne, einen Sexfilm gedreht. Das können die Schüler einer Regensburger…
Sexfilm via WhatsApp

Vier minderjährige Schülerinnen haben in Regensburg einen Hardcore-Porno gedreht

Ich bin mir nicht sicher, ob das heute öfter als früher auftritt, aber zu meiner Schulzeit hat niemand, den ich kenne, einen Sexfilm gedreht. Das können die Schüler einer Regensburger Bildungseinrichtung nun nicht mehr behaupten. Dort haben vier minderjährige Schülerinnen nämlich einen Hardcore-Porno gemacht und ihn anschließend über WhatsApp, Instagram und Facebook mit den Klassenkameraden geteilt.

Weil keine der Schülerinnen älter als 13 Jahre ist, ermittelt die Kriminalpolizei wegen Verbreitung von Kinderpornografie. “Jeder, der es verbreitet, macht sich strafbar”, sagte ein Polizeisprecher. Die vier Schülerinnen werden nicht belangt, da sie minderjährig und deshalb strafunmündig sind. Wie die Stadt Regensburg mitteilt, kümmern sich Jugendsozialarbeiter, Schulpsychologen und Vertrauenslehrer um die betroffenen Mädchen.

An fünf Schulen habe die Jugendschutzstelle der Stadt ein Schreiben mit dem Hinweis auf die Pornografie geschickt, berichtete die Mittelbayerische. Alle bestätigten, dass auch in ihren Klassenzimmern der Film kursiere. “Wir wollen dieses Ereignis nicht übergehen, wir werden uns dieser Form von Gewalt entgegenstellen”, zitiert das Blatt Stadtsprecherin Juliane von Roenne-Styra. “Diese Tat wird von uns aufs Schärfste verurteilt.”

Dass Jugendliche selbst zu Akteuren in dem ein oder anderen Pornovideo werden, hält Hermann Scheuer-Englisch von der Regensburger Familienberatungsstelle für einen absoluten Einzelfall. Gegenüber der Mittelbayerischen sagt er aber auch: “Letztendlich ist es ein Spiegel unserer Gesellschaft, dass es spannend ist, so etwas zu machen oder zu posten.” Damit könnte der nette Herr sicherlich recht haben.

Wir leben in einer Zeit, in der sich junge Mädchen für ein paar Likes, Views und Kommentare auf Plattformen wie Musical.ly, Snapchat oder Periscope nackig machen. Kein Wunder also, dass sie denken, es sei vollkommen in Ordnung, sich selbst auszuprobieren und an die Grenzen der gesellschaftlichen Normen zu gehen. Das geht allerdings oft nur so lange gut, bis Eltern, Lehrer und andere Klassenkameraden davon erfahren.

Lasst euch eines gesagt sein: Wartet mit dem Fickfilmchen drehen darauf, bis ihr endlich 18 Jahre alt seid. Dann könnt ihr euch nackig kreuz und quer durchs Zimmer vögeln, die Filme anschließend sogar in alle Herren Länder verkaufen und macht das nicht auch noch umsonst. Und an die Bernds von Krautchan, die jetzt bereits alle Hebel in Bewegung setzen, um ihre buchstäblichen Wichsgriffel an das Video der vier Regensburger Schülerinnen zu bekommen: Holt euch lieber auf Asa Akira, Sasha Grey oder Stoya einen runter und erspart euch damit eine Menge Ärger.

Und nun noch eine Nachricht, oder besser ein gut gemeinter Rat, an die vier etwas zu neugierigen Schülerinnen, die wohl gerade vor Scham im Boden versinken: Macht euch nichts draus. Als ich in eurem Alter war, gingen auch einige Nacktfotos, die ich für meinen damaligen Exfreund im Badezimmer geschossen habe, durch die ganze Schule. Ich wurde Schlampe genannt, bespuckt und bekam sogar die ein oder andere Ohrfeige. Und wisst ihr was: Heute interessiert das kein Schwein mehr. Die meisten Klassenkameraden von damals sind jetzt fett, tot oder unglücklig, während ich mein Leben in vollen Zügen genieße und heute über die ganze Geschichte lache. Und das werdet ihr auch bald tun. Versprochen!

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