After Hours - Diese YouTube-Serie zeigt euch, was in den Clubs von Berlin vor 10 Jahren so abging

Ich kam im Sommer 2007 nach Berlin. Alles war neu und aufregend und anders. Gästelisten waren noch nicht omnipräsent. Wenn man auf eine Party eingeladen wurde, dann ging man da…
After Hours

Diese YouTube-Serie zeigt euch, was in den Clubs von Berlin vor 10 Jahren so abging

Ich kam im Sommer 2007 nach Berlin. Alles war neu und aufregend und anders. Gästelisten waren noch nicht omnipräsent. Wenn man auf eine Party eingeladen wurde, dann ging man da auch hin, anstatt sich mit Bier und Pizza zu Hause zu verkriechen und einen auf krank zu machen. Und in den lauten Straßen der Stadt verwandelten sich die ehemaligen Emos vom Alex plötzlich in lebenszynische Hipster.

Clubs waren nicht nur Clubs, sondern hell erleuchtete Zitadellen, in denen das Lebensgefühl aus New York, London und Amsterdam zelebriert wurde. Die Bar 25. Das Scala. Und sogar das Knaack. Wir waren mental noch nicht so abgefuckt wie heute, sondern neugierig, interessiert und wild auf alles, was im Dunkeln der Nacht glühte und polterte. Ich vermisse diese Zeit. Und all die Menschen, die ich inmitten der Tanzenden traf.

Die vor zehn Jahren entstandene Webserie “After Hours” zählt zwar nicht gerade zu den kunstvollsten Sternstunden der Filmbranche, aber sie gibt euch einen Einblick davon, wie es zu dieser Zeit in Berlin so zuging. Im Berghain. Im Watergate. Und im Club der Visionäre. Beim Anschauen und den dabei entstehenden nostalgischen Gefühlen könnte man sich doch glatt wieder ganz neu in die so alltäglich gewordene Stadt verlieben.

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