Darling in the Franxx - Wenn ihr auf riesige Kampfroboter steht, werdet ihr diesen Anime lieben

Gerade erst hat die neue Anime-Saison in Japan begonnen und weil ich in letzter Zeit ein wenig draußen war, was ostasiatische Animationskunst angeht, habe ich mich dazu entschieden, zumindest einmal…
Darling in the Franxx

Wenn ihr auf riesige Kampfroboter steht, werdet ihr diesen Anime lieben

Gerade erst hat die neue Anime-Saison in Japan begonnen und weil ich in letzter Zeit ein wenig draußen war, was ostasiatische Animationskunst angeht, habe ich mich dazu entschieden, zumindest einmal die ersten Folge jeder neuen Serie anzusehen, um entscheiden zu können, ob die was für mich ist – oder eben nicht.

Und damit AMY&PINK seinen pseudojapanischen Wurzeln treu bleibt, habe ich mich dazu entschlossen, das doch in eine unbetitelte Serie auf dieser Seite zu verwandeln. Marcel stellt neue Animes vor – nerdiger geht es kaum. Aber da ich nach der 53. von irgendwelchen Kritikern hochgelobte Netflix-Serie über das verkorkste Leben amerikanischer Mittelschichtler einfach keine US-Grütze mehr sehen kann und endlich wieder etwas brauche, was meinen Verstand wach kitzelt, ist das unvermeidlich.

Den Anfang macht gleich ein wirklich mieses Review zu “Darling in the Franxx“, der neuen Serie von Trigger, weil ich absolut keine Ahnung habe, um was es überhaupt geht, aber dennoch unbedingt mehr wissen muss. Wenn ich die Serie in gut verständlichen Worten erklären müsste, würde ich sagen, dass “Darling in the Franxx” eine Mischung aus “Neon Genesis Evangelion”, “Gundam” und “Kill la Kill” ist. So irgendwie.

Es gibt in einer dystopischen Welt ein paar auserwählte Kinder, die gemeinsam riesige Kampfroboter namens Franxx steuern, um die traurigen Reste der Menschheit vor den Klaxosauriern zu beschützen. So weit, so öde. In der militärischen Wüstenstadt Plantation trifft dann der junge und schüchterne Hiro auf die aufgeweckte, gestörte und irgendwie auch ziemlich seltsame Zero Two, die dank eines Angriffs technologischer Biester Partner werden.

Das klingt jetzt hart nach einem 08/15-Anime. Und wenn ich mir nicht sicher wäre, dass da noch einiges an Story und Wendungen und Überraschungen kommt, würde ich sagen: Lauft, so schnell ihr könnt! Aber wenn Trigger einen Anime macht, dann ist das, ohne jeden Zweifel, ein Werk, das die Zukunft der Industrie irgendwie beeinflussen wird.

Bereits in der ersten Folge gibt es allerlei mysteriöse Charaktere zu bestaunen, die vor Geheimnissen nur so strotzen, sich aber anfangs zurückhaltend präsentieren. Einen Professor, der seinen Assistentinnen gerne einmal auf den Arsch haut, einen vermummten Führer, der unantastbar und fast schon göttlich ist, eine Crew aus jungen Leuten, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Sowieso machen die jugendlichen Piloten keinen Eindruck, dass sie besonders gefeiert werden würden oder stolz auf ihr Leben wären. Im Gegenteil: Der einzige Grund, warum sie überhaupt noch eine Existenzberechtigung haben, scheint darin zu liegen, die Franxx im Doppelpack zu bedienen und dadurch das Überleben der menschlichen Spezies zu garantieren. Obwohl das bereits Grund genug sein sollte, ihr Dasein zu zelebrieren.

Wenn ihr auf Dystopien, “Neon Genesis Evangelion” und freche Mädchen mit kleinen, roten Hörnern auf dem Kopf steht, dann solltet ihr euch zumindest einmal die erste Folge von “Darling in the Franxx” ansehen und dann entscheiden, ob ihr der Legende um ein paar Waisen in ihren Kampfrobotern eine Chance geben wollt. Mehr gibt es sowieso noch nicht, die neue Folge läuft erst nächsten Samstag in Japan, und dann eben wöchentlich eine neue.

Wo genau ihr “Darling in the Franxx” sehen könnt, weiß ich nicht. Versucht es einmal bei Crunchyroll, Funimation, Netflix oder Amazon. Und wenn ihr es da nicht findet, dann reitet in die unendlichen Weiten des Internets und lasst euch nicht alles immer von irgendwelchen Konzernen vorkauen. Wenn es nach “Darling in the Franxx” geht, gibt es die sowieso nicht mehr lange.

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