Predator, Crank, Stirb langsam - Hier sind 10 tolle Actionfilme für einen richtig harten Männerabend

Inmitten dieser verrückten Welt, in der man doch gar nicht mehr weiß wer jetzt eigentlich gut oder böse ist, muss man einfach hin und wieder in simplere Welten fliehen. Dort,…
Predator, Crank, Stirb langsam

Hier sind 10 tolle Actionfilme für einen richtig harten Männerabend

Inmitten dieser verrückten Welt, in der man doch gar nicht mehr weiß wer jetzt eigentlich gut oder böse ist, muss man einfach hin und wieder in simplere Welten fliehen. Dort, wo Konflikte ausschließlich mit Waffen und Muskeln entschieden werden; wo ein Mord nur der Aufhänger für den nächsten coolen Oneliner ist; wo Männerfreundschaften vor Homoerotik nur so strotzen, aber es trotzdem niemals jemand aussprechen würde; wo das Schicksal der Menschheit einen Helden verlangt und ihn selbstverständlich auch bekommt. So richtig harte Actionfilme für richtig harte Männer eben. Oh, und natürlich kommt Arnold Schwarzenegger mehr als nur einmal vor – hat das etwa irgendjemand bezweifelt?!

Predator

Predator
Eine US-Spezialeinheit soll im Dschungel Mittelamerikas einen mit dem Helikopter abgestürzten Minister aus den Fängen von Rebellen befreien. Wie blöd, dass – man kennt das – plötzlich auch noch ein Alien mit Vagina-Fresse auftaucht, um Menschen aus Spaß zu jagen und ihnen die Haut abzuziehen. Action-Gott sei Dank ist die Truppe um Major „Dutch“ Schaefer (Schwarzenegger) gut genug ausgerüstet, um Rebellen, deren Holzhütten und nebenbei halt auch unsichtbare Aliens wegzuballern.

Regisseur John McTiernan hat mit „Predator“ seinen ersten Action-Klassiker inszeniert, wenig später sollte dann „Stirb Langsam“ folgen (natürlich auch in der Liste). Blutige, schnörkellose und mit trockenem Humor gewürzte Action, die jeden harten Mann zufriedenstellt! Und folgender Dialog fasst den Film auch eigentlich ganz gut zusammen: 
„You’re bleeding, man. You’re hit.“ – „I ain’t got time to bleed.“

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John Rambo

John Rambo
Wieder ein Dschungel, wieder ein Held mit mehr Muskeln als Verstand, diesmal allerdings ohne Alien. Die grausamen burmesischen Soldaten, die Rambo ALLE töten muss, um heldenhaften amerikanischen Missionaren bei ihrer humanitären Hilfe den Weg zu ebnen, reichen aber auch schon aus. Stallone, der den geilen Gewaltporno selbst inszeniert hat, macht das schon ganz clever: Er zeigt uns zunächst zu welchen schrecklichen Untaten die burmesischen Soldaten gegenüber ihrem eigenen Volk fähig sind, um diese dann im Rest des Films gnadenlos niederzumähen. Hey, die haben schließlich angefangen! Und in der simplen, männlichen Welt von John Rambo erzeugt Gewalt Gegengewalt, so einfach ist das und komplizierter wollen wir harten Männer das an einem harten Männerabend auch gar nicht! Warum in dieser Liste „John Rambo“ und keiner der alten Filme auftaucht? Ist doch klar: Mit ca. 2,59 Toden pro Filmminute ist dieser vierte Teil der absolut brutalste! RATATATATATATATA!!!

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Aliens – Die Rückkehr

Aliens – Die Rückkehr
Ridley Scott erschuf mit „Alien“ großartigen Survival Horror. Beim zweiten Teil machte James Cameron nicht den Fehler dasselbe noch mal abzuliefern, sondern stülpte dem Film direkt ein anderes Genre über: aus Horror wurde Action, aus einem Xenomorph wurde eine ganze Horde, ohne dem von HR Giger erschaffenen Wesen etwas von seiner unheimlichen Mystik zu rauben (diesen Arschtritt verpasste Ridley Scott seiner eigenen Kreatur in „Alien: Covenant“).

Allein der finale Kampf zwischen Ripley (Sigourney Weaver) im Laderoboter und der Alien-Königin ist ein einziges „Fuck You“ in Richtung all dieser Schwarzeneggers, Van Dammes und Stallones. Hier kommt Ripley, ihr Ficker, die einzig wahre Actionheldin der 80er! Das wird auch an einem harten Männerabend niemand abstreiten (ansonsten wird der Konflikt halt mit Fäusten gelöst, easy).

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Stirb langsam

Stirb langsam
Harte Männer haben riesige Muskeln aus Stahl! Harte Männer dürfen niemals bluten, niemals Schmerz empfinden und vor allem niemals weinen!! 
Das war zumindest die Aussage des Actionkinos der 80er, bis gegen Ende des Jahrzehnts plötzlich ein Held um die Ecke (oder besser gesagt durch den Aufzugschacht) kam, der schmerzverzerrt durch zerbrochenes Glas robbte, sich sein schickes Unterhemd dreckig machte und am Ende trotzdem die Bösen (Deutschen) besiegte: Auftritt John McClane! Er machte uns wieder Hoffnung und gab uns die Gewissheit, dass wir ruhig mal ein Tränchen verdrücken dürfen, wenn wir uns an einem Blatt Papier schneiden und verdammt noch mal auch jammern sollten, wenn wir einen Schnupfen haben! Danke John McClane, dass du uns dieses Stückchen Freiheit erkämpft hast!

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crank

Crank
Was Bruce Willis im 20. Jahrhundert war, ist Jason Statham in diesem. Finstere Miene, wahrscheinlich bedingt durch den Ärger über den frühen Haarausfall, ordentlich aber nicht übertrieben trainierter Körper und ein durchaus vorhandenes Schauspieltalent. Nur das mit der weichen, verletzlichen Seite hat Statham noch nicht so ganz raus. Was auch vollkommen okay ist, wenn man so eine irre Performance wie in „Crank“ abliefert. Sein Chev Chelios steht nicht eine Sekunde still, da es für ihn den Tod bedeuten würde. Nur ein hoher Adrenalinspiegel sorgt dafür, dass ein ihm verabreichter giftiger Drogencocktail nicht in Richtung Herz wandert – im Berghain würde man alles für dieses Gemisch geben! 
„Crank“ ist dreckig, brutal und legt ein so hohes Tempo vor, dass einem fast selbst das Herz explodiert. Der perfekte Film also, wenn man nachts inmitten des harten Männerabends fast einzunicken droht!

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Terminator 2 – Tag der Abrechnung

Terminator 2 – Tag der Abrechnung
Wie, was? Das Sequel taucht in der Liste auf, nicht aber der kultige, visionäre, wegweisende erste Teil? DER Kickstart für Arnold Schwarzeneggers Karriere? Genauso ist es. Natürlich ist „Terminator“ ein absoluter Action-Klassiker! Aber das Stop-Motion-Finale kann sich doch nun wirklich keiner mehr ansehen. In der 1991 erschienenen Fortsetzung hat Regisseur James Cameron noch so einiges an Effekten hinzugezaubert – die Verwandlungen des aus flüssigen Metall bestehenden T-1000 waren damals revolutionär, und die vielen Actionsequenzen (zum Beispiel die Verfolgungsjagd mit einem Heli) sind noch heute der Wahnsinn! Hinzu kommt die rührende Beziehung zwischen dem jungen John Connor (Edward Furlong, lebt der noch?) und dem T-800 (Schwarzenegger). Wer hätte gedacht, dass man mal wegen einer Maschine feuchte Augen bekommen würde (abgesehen vom Softeis-Automaten)?

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Starship Troopers

Starship Troopers
Starship Troopers“ ist eine clevere Kriegssatire des Niederländers Paul Verhoeven, die bei ihrem Erscheinen im Jahre 1997 von den Kritikern zerrissen wurde. Sie hatten es einfach nicht verstanden! Die Kritik an den naiven Patriotismus der US-Amerikaner, an deren westernähnliche „erst schießen, dann reden“-Mentalität (in Zeiten Trumps wieder aktueller denn je) und im Allgemeinen kann man den Film als eine Satire auf den Faschismus sehen.

Muss man aber auch nicht! Man kann sich auch einfach darüber freuen, wie sich die außerirdischen Bugs und die Menschen gegenseitig abballern, wie Körperteile durch die Gegend fliegen und das verdammte Blut nur so spritzt, hahahaha!!! Äh ja, der perfekte Film für einen harten Männerabend also.

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Lethal Weapon – Zwei stahlharte Profis

Lethal Weapon – Zwei stahlharte Profis
Joel Silver ist wohl DER Action-Produzent schlechthin. Er hat u.a. die „Matrix“-Trilogie, „Das Phantom-Kommando“, „Predator“ (aha!), „Stirb langsam” (soso!) und alle vier Teile der „Lethal Weapon“-Reihe produziert. Der erste Teil von 1987 basiert auf dem Drehbuch vom damals gerade mal Mitte 20-jährigen Shane Black, der wiederum in „Predator“ eine kleine Nebenrolle hatte. Okay, genug abgenerdet. Aber vielleicht eine nette Anekdote an deinem harten Männerabend. Wie dem auch sei, der durchgeknallte Mr. Joshua (Gary Busey) ist der perfekte Gegenspieler für das großartige Duo Riggs (Mel Gibson) und Murtaugh (Danny Glover), deren Chemie eigentlich nur fast 30 Jahre später von Ryan Gosling und Russell Crowe in „The Nice Guys“ getoppt werden konnte. Ähem, übrigens geschrieben und inszeniert von Shane Black. OKAY, ICH HÖRE JA SCHON AUF!

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The Expendables 2

The Expendables 2
Jet Li. Jason Statham. Dolph Lundgren. Sylvester Stallone. Bruce Willis. Chuck Norris. Arnold Schwarzenegger. Jean-Claude Van Damme. Alle gemeinsam in einem Film. Dem ist nichts hinzuzufügen.

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The Raid

The Raid
Eine zwanzigköpfige Polizeieinheit soll ein Hochhaus stürmen und es von den dort lebenden Kriminellen, angeführt von Untergrundboss Tama, befreien. Leider legen nicht alle augenblicklich ihre Waffen nieder, wie man sich das vielleicht gewünscht hätte, sondern gehen in den Angriffsmodus über. Hier sind die Mieten nämlich noch schön niedrig! Gentrifizierung, nicht mit uns! Tja, jetzt müssen sich die Polizisten durch das gesamte Hochhaus kämpfen, um da irgendwie heil herauszukommen.

In „The Raid“ wird vor allem mit dem eigenen Körper gekämpft und nicht mit Waffen. Ja, als ungeduldiger Actionfan sagt man bei Martial-Arts-Filmen gern mal „Okay, genug gekloppt, jetzt schießt euch doch endlich mal in die Fresse!“, aber in diesem Fall sollte man selbige besser mal halten. Dank der perfekt durchchoreografierten Fights und der durchweg spannenden Inszenierung platzt jedem Fan des Actionkinos hier definitiv die Hose! Das große Finale eines harten Männerabends. Und wenn ihr danach noch atmen könnt, legt direkt „The Raid 2“ hinterher…

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