Die neue R&B-Prinzessin - Wenn ihr ABRA nicht so hart feiert wie wir, dann macht ihr irgendwas falsch

Ich sitze gerade in der Offenbacher OFOF Cafebar, und es läuft ABRA. Eine der coolsten Künstlerinnen zurzeit. Wer sie noch nich kennt: was sich nach einem Pokémon anhört, ist in…
Die neue R&B-Prinzessin

Wenn ihr ABRA nicht so hart feiert wie wir, dann macht ihr irgendwas falsch

Ich sitze gerade in der Offenbacher OFOF Cafebar, und es läuft ABRA. Eine der coolsten Künstlerinnen zurzeit. Wer sie noch nich kennt: was sich nach einem Pokémon anhört, ist in Wahrheit der Name der britisch-amerikanischen Künstlerin, die neben Sevdaliza und Tommy Genesis der neuen RnB-Welle von junge, rebellischen Mädchen angehört.

ABRA – die weibliche Form des Namen Abrahams- hat als Tochter des Pastors das Singen in der Kirche gelernt. Geboren in New York, wuchs sie in London, später bei Atlanta auf. Mittlerweile ist sie dort unter Vertrag bei Awful Records, dem Rap Kollektiv. Auch wenn sie mit technischen Elektrobeats aufgewachsen zu sein scheint, ihre Gefühle werden dabei nicht totgeschlagen, erschienen sind bisher die zwei EPs “BLQ Velvet” und “Princess”, außerdem das Album “Roses”.

In ihrem gleichnamigen Song “Roses” singt sie über jemanden, der sie nicht so sehr liebt wie sie selbst es tut. In ihren Songs ist sie eines der Mädchen, die sich verlieben, um traurig und enttäuscht zu enden. Und genau das ist die Musik, nach der wir uns sehnen, gerade weil und wenn wir traurig und enttäuscht sind. Ist es nicht auch sonst die Musik, die uns dabei hilft, über Dinge hinwegzukommen? Zumindest ist sie ein großer Begleiter. Und selbst Typen lieben ihre Musik.

In der Hamburger Thier Bar wurde ihr Album letztes Jahr bereits gespielt, der Offenbacher DJ Michèl Dion Baltin postete ihr Video. Der DJ, der unter dem Namen BIFFY im Frankfurter Nachtleben auflegt, meint: “ABRA finde ich nicht nur spannend, weil sie in ihren Tracks Elemente von Dark Wave, 80s Pop und 90s R’n’B vereint und somit was Neues schafft. Zugleich ist sie für mich, ähnlich wie Aaliyah in den Neunzigern, eine Stilikone und auch visuell immer einen Schritt voraus. Ihre Musikvideos, Outfits und das Artwork ihrer Releases sind ästhetisch kaum zu übertreffen und vermitteln in Kombination mit ihrer Musik einen einzigartigen Vibe.”

Live war sie bereits letztes Jahr auf dem Splash Festival zu hören. Doch ihre Live-Performances auf Youtube lassen zu wünschen übrig. Dafür aber nicht ihre Videos. Neben dem für “Roses” gibt es auch eines zu “Cry Baby”, das visuell ziemlich stark daherkommt. “U Go I go”, “Fruit” und “Needsumbody” sind ebenfalls starke Stücke. Und letzteres erinnert an Rihannas “You needed me”. Aber während etliche Leute für Rihannas Song am Werk waren, ist es ABRA, die ihre Musik nicht nur selbst schreibt, sondern auch aufnimmt und produziert.

Superdry

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