Wenn das der Führer wüsste! - Am Samstag gehen in Fulda Nazis für das Wohl von Flüchtlingen auf die Straße

Klar, man könnte Naziaufmärsche generell verbieten und sie so daran hindern, ihre aggressiven und ätzenden Parolen herum zu grölen, aber sehr viel klüger ist es doch, sich den dumpfen Hass…
Wenn das der Führer wüsste!

Am Samstag gehen in Fulda Nazis für das Wohl von Flüchtlingen auf die Straße

Klar, man könnte Naziaufmärsche generell verbieten und sie so daran hindern, ihre aggressiven und ätzenden Parolen herum zu grölen, aber sehr viel klüger ist es doch, sich den dumpfen Hass zunutze zu machen und damit auch noch eine positive Message herauszuholen. So geschieht das zum Beispiel bei den ausgefuchsten Aktionen von Rechts gegen Rechts, Hass hilft und Hetzen für Flüchtlinge. Dort marschieren alte und junge Neonazis nämlich nicht gegen, sondern für Flüchtlinge!

Am Samstag gehen in Fulda Neonazis für das Wohl von geflohenen Menschen auf die Straße. Wie das funktioniert? Der Hass wird dank „Neonazi-Patenschaften“ in Spenden für die Flüchtlingshilfe umgewandelt. Ihr spendet einfach 10 Euro und die werden dann pro erschienenem Neonazi bei der Demonstration an das Welcome in Wohnzimmer in Fulda ausbezahlt.

“Unter dem Deckmantel der freien Meinungsäußerung können Rassisten und Rassistinnen ihr faschistisches Gedankengut viel zu oft ungestört verbreiten”, erzählen uns die Organisatoren der gerade ins Leben gerufenen Aktion Hetzen für Flüchtlinge. “Eben jene Meinungsäußerung, die sie ihren Gegnern und damit auch der Zivilgesellschaft gerne absprechen möchten. Ihre Aktionen reichen von Infoständen, von denen Bürger und Bürgerinnen meist im Vorfeld nichts erfahren, um Gegenaktionen zu planen, über teils anonyme, illegale und volksverhetzende Flyeraktionen, bis hin zu größeren Demonstrationen und Kundgebungen.”

Und weiter: “Ihr hasserfülltes Engegement wird nun für etwas positives genutzt. Ihr Einsatz soll nun den Menschen zugutekommen, die darunter direkt leiden. Insbesondere sind hiermit Geflüchtete gemeint, da von rechten Parteien versucht wird den Druck zur Abschiebung, Grenzschließung und dem Aussetzen von Familiennachzügen auf die Bundesregierung zu erhöhen.”

Und so funktioniert’s: “Aus diesem Grund drehen wir den Spieß nun in den Landkreisen Fulda und Hersfeld-Rotenburg um: jede rassistische Aktion schüttet automatisch Geld an die Betroffenen und ihre Unterstützer aus. Ganz egal ob Nazi-Schmiererei, Rassismus-Demo, oder Flugblattaktion!” Weitere Informationen und wie ihr helfen könnt, findet ihr hier. Wenn das der Führer wüsste!

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