Fuffies im Club - Studenten in München haben jede Menge wilde Partys mit Falschgeld gefeiert

Ihr geht seit Monaten nicht mehr raus, esst nur Tütensuppen und erhellt eure Wohnung mit billigen Kerzen von IKEA, weil ihr chronisch pleite seid? Dann macht ihr irgendetwas falsch. Denn…
Fuffies im Club

Studenten in München haben jede Menge wilde Partys mit Falschgeld gefeiert

Ihr geht seit Monaten nicht mehr raus, esst nur Tütensuppen und erhellt eure Wohnung mit billigen Kerzen von IKEA, weil ihr chronisch pleite seid? Dann macht ihr irgendetwas falsch. Denn auch ohne irgendwelche finanziellen Mittel lassen sich ausufernde Partys feiern. In München haben Studenten über mehrere Wochen lang mit Falschgeld in den Clubs bezahlt.

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, haben zwei Jugendliche im Darknet falsche 50-Euro-Scheine bestellt und diese 2016 in Münchner Diskotheken und Restaurants verjubelt. “Sie zahlten in der virtuellen Währung Bitcoins, umgerechnet etwa 23 Euro”, schreibt Susi Wimmer. “Der erste Schein kam wenig später per Post an. Die nächste Bestellung fiel größer aus.”

Weil die beiden mit dem Falschgeld eine Taxifahrt bezahlen konnten, ohne erwischt zu werden, kamen sie auf den Geschmack. Die zweite Bestellung bei einer Fälscherwerkstatt in Landshut waren dann 20 falsche Fünfziger, die für Partys draufgingen. “Etwa zwei Monate lang, im Frühjahr 2016, brachten die Münchner das Falschgeld in diversen Clubs in Umlauf”, schreibt Susi. “In der Diskothek Neuraum, im Bullit-Club, im Circle 5, im Hashtag, ja sogar in der Promi-Disko P 1 gingen ihre falschen Fünfziger durch.”

Das echte Wechselgeld teilten die beiden sich. Erst eine aufmerksame Bedienung im Willenlos schöpfte letztendlich Verdacht und erstattete Anzeige. Die Studenten behaupteten beim daraus resultierenden Verhör noch, den falschen Schein selbst herausbekommen zu haben, doch zeitgleich hob das Landeskriminalamt die Fälscherwerkstatt in Landshut aus und fand dort eine kleinlich geführte Kundenliste. Damit war die kurze Gangsterkarriere der beiden Münchner Studenten auch schon wieder vorbei.

Ein Münchner Gericht verurteilte die beiden Studenten nun zu einer Woche Dauerarrest und gemeinnützigen Sozialstunden, ein Komplize der beiden muss eine Geldstrafe zahlen. Die Angeklagten schrieben die geschädigten Clubs zur Wiedergutmachung an, aber sie erhielten oft keine Antwort, weil einige der Clubs schon gar nicht mehr existieren. Lediglich eine Diskothek konnte entschädigt werden. Und was lernen wir jetzt daraus? Vielleicht sollten wir doch bei Tütensuppe und Kerzenschein bleiben…

Puma

Abonniert unseren Newsletter!

Drückt hier, um weitere großartige Neuigkeiten über News zu lesen und drückt hier, um eigene Artikel und Fotos einzureichen. Oder folgt uns auf Facebook, Twitter, Instagram, Tumblr und Pinterest, um auf dem Laufenden zu bleiben.

s.Oliver

Was ist deine Meinung?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Füge deinem Kommentar ein Bild hinzu:

5 Kommentare

ONLY