Zahlen, bitte! - So einfach kannst du mit einem Fake-Profil auf Instagram reich werden

Du rackserst dir einen ab, um auf Instagram endlich die 10.000-Followermarke zu knacken? Fotografierst dein Frühstück, den Eiffelturm und so viel Brust, das du gerade noch nicht blockiert wirst? Um…
Zahlen, bitte!

So einfach kannst du mit einem Fake-Profil auf Instagram reich werden

Du rackserst dir einen ab, um auf Instagram endlich die 10.000-Followermarke zu knacken? Fotografierst dein Frühstück, den Eiffelturm und so viel Brust, das du gerade noch nicht blockiert wirst? Um endlich den Fame abzugreifen, den du gefälligst verdienst, und auch Geld dafür zu bekommen, dass du Weinflaschen, Schminksets und Waschmittel in die iPhone-Kamera hältst?

Den Stress kannst du dir echt sparen, denn es gibt einen viel einfacheren Weg, um auf Instagram reich zu werden: Fake-Profile! Die Leute von Mediakix haben ein zweimonatiges Experiment gestartet, wie viel Geld sie mit gefälschten Instagram-Profilen einnehmen können, in die sie wiederum lediglich 300 Dollar investiert haben. Das Fazit: Eine ganze Menge!

Zuerst haben sie sich ein paar billige Stockfotos von irgendeinem blonden Model gekauft, diese mit beliebigen Reisefotos aus der ganzen Welt vermischt und damit ein paar Instagram-Accounts wie zum Beispiel calibeachgirl310 und wanderingggirl befüllt. Das Ziel: Hübsche Profile mit den Hauptthemen Lifestyle, Beauty und Travel. Und das ist ihnen wahrlich gelungen.

“Anschließend haben wir damit bekommen, 1000 Follower am Tag einzukaufen”, erzählen sie uns. “Wir wollten es nicht übertreiben, weil wir Angst hatten, Instagram würde uns sperren, wenn wir zu viele Follower auf einmal dazu bekommen würden, aber wir konnten dann sogar 15.000 Follower pro Tag hinzufügen und Instagram hat dagegen nichts unternommen.”

1000 Follower kosten irgendwas zwischen 3 und 8 Dollar. Je teurer, desto qualitativ hochwertiger sind sie, haben schöne Profilfotos und nachvollziehbare Namen. Hinzu kommen noch Fake-Interaktionen wie Likes, Reblogs und Kommentare, die natürlich auch spottbillig sind, wenn man sie irgendwo aus China, Russland oder Indien kauft. Aufgefallen ist das erwartungsgemäß niemandem.

Bei rund 30.000 bis 50.000 Followern pro Account, zwischen 500 und 2500 Fake-Likes und 10 bis 50 Fake-Kommentaren, die alle je rund 12 Cent per Bild gekostet haben, haben sie dann damit begonnen, die Accounts bei diversen Werbenetzwerken anzumelden. Und natürlich ist dort niemandem aufgefallen, dass das alles vollkommen beliebig zusammen gewürfelte Instagram-Profile waren.

“Wir haben insgesamt vier Branddeals arrangieren können”, erzählen sie uns. “Ein Bademodenunternehmen und eine Spirituosenmarke wollten auf auf dem Fake-Fashion-Account werben. Und auf dem Fake-Reise-Account wollten eine Alkoholfirma und ein Nahrungsmittelkonzern werben. Für jede Kampagne bekamen wir Geld sowie kostenlose Produkte.”

Für die Stockbilder, die unechten Follower und die gefälschten Interaktionen haben die Leute von Mediakix rund 300 Dollar ausgegeben und durch die vier Branddeals ein Vielfaches davon wieder eingenommen. Ihr könnt auch also ungefähr ausrechnen, was am Ende dabei herauskommt, wenn ihr das Ganze etwas größer, professioneller und ernster aufzieht.

Und was lernen wir daraus? Ihr könnt endlich damit aufhören, euer Frühstück, den Eiffelturm und eure Brüste zu fotografieren und mit schwammigen Filtern ins Internet zu laden – gegen die schiere Flut an Fake-Profilen auf Instagram kommt ihr eh nicht an. Schließlich ist es kein Geheimnis, dass sich mit gefakten Social-Media-Accounts ‘ne Menge Geld verdienen lässt.

Den meisten Agenturen und Werbenetzwerken ist es schließlich vollkommen egal, ob auch nur irgendwas an den Profilen echt ist. Es zählen lediglich schöne Bilder und hohe Zahlen, sonst nichts. Wenn ihr reich und berühmt werden wollt, müsst ihr euch vielleicht ein neues Hobby suchen. Wir haben ja gehört, YouTube soll in diesen Tagen ziemlich groß im Kommen sein…

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