Microdosing - Diese Menschen brauchen täglich ein bisschen LSD, um überhaupt zu funktionieren

Klar, ihr haut euch ab und zu ‘ne ganze Tüte MDMA rein, wenn ihr von euren Freunden mal wieder auf eine dröge Technoparty in Kreuzberg mitgezogen wurdet und ihr einfach…
Microdosing

Diese Menschen brauchen täglich ein bisschen LSD, um überhaupt zu funktionieren

Klar, ihr haut euch ab und zu ‘ne ganze Tüte MDMA rein, wenn ihr von euren Freunden mal wieder auf eine dröge Technoparty in Kreuzberg mitgezogen wurdet und ihr einfach nur ‘ne gute Zeit haben wollt. Aber es gibt Menschen, die sind so auf dem Zeug hängen geblieben, dass sie jeden Tag ein bisschen LSD zum Frühstück nehmen, damit sie überhaupt funktionieren.

“Microdosing” nennt sich diese Art der geregelten Bewusstseinserweiterung. Wie Alkoholiker, die jeden Tag zwei, drei kleine Fläschchen Wodka brauchen, damit sie den ganzen Scheiß überhaupt noch durchhalten, nehmen andere Menschen LSD, Pilze und andere Drogen in Mikromengen, um zumindest ein bisschen high zu sein und weiterzumachen.

Die BBC hat eine kleine Doku online gestellt, die sich mit dem Thema “Microdosing” und ihren Folgen beschäftigt. Wer ist schuld daran? Die Dealer? Die Gesellschaft? Das Gesetz? Oder nur die Menschen selbst? Die Antworten sind wohl so vielseitig wie die Pillen und Blättchen selbst. Und, wer weiß, vielleicht seid ihr ja bereits auf dem besten Weg ein Teil dieses Trends zu werden…

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4 Kommentare

  • David Renkl

    Finde ich sehr undifferenziert dargestellt. Klar sind solche Leute denkbar, aber schon der Vergleich mit MDMA und Alkohol hinkt extrem, vor allem wegen des extrem viel niedrigeren Suchtpotenzials von LSD, sowie den meines Wissens nicht vorhandenen Entzugserscheinungen. Bedeutet, man hat keinen Rebound, dass man sich hinterher schlechter fühlt als vorher (und geneigt ist weiterzukonsumieren). Ganz anders als bei MDMA und Alkohol! Abgesehen davon wird Microdosing bei LSD typischerweise eben nicht jeden Tag betrieben, da es dann praktisch keine Wirkung mehr hätte.

  • Moritz

    Selten so einen schlecht recherchierten, geradezu desinformierenden, reißerischen Beitrag außerhalb der Axel Springer Medien gesehen.
    1. Microdosing wird nicht täglich betrieben.
    2. Der Vergleich mit Alkoholikern hingt, weil es hier weder um ein klarkommen noch um eine Suchtbefriedigung, sondern allenfalls um eine Leistungssteigerung geht.
    3. Microdosing steht in keinem Zusammenhang mit Technopartys. Auch nicht mit MDMA.
    4. Niemand, wirklich NIE-MAND, braucht täglich LSD um funktionieren zu können. Ganz im Gegensatz zur Volksdroge Kaffee.