#DE62430609671149278400 - Wenn euch das Internet am Herzen liegt, solltet ihr Netzpolitik.org Geld spenden

Das Netz ist längst nicht mehr so frei, unabhängig und liberal wie das vielleicht vor zehn Jahren noch der Fall war. Regierungen drängen darauf, das Internet als kontrolliertes Medium zu…
#DE62430609671149278400

Wenn euch das Internet am Herzen liegt, solltet ihr Netzpolitik.org Geld spenden

Das Netz ist längst nicht mehr so frei, unabhängig und liberal wie das vielleicht vor zehn Jahren noch der Fall war. Regierungen drängen darauf, das Internet als kontrolliertes Medium zu betrachten, Großkonzerne wie Google, Facebook oder Microsoft geben Milliarden dafür aus, damit ganze Staaten nach ihrer Pfeife tanzen, und die NSA, das GCHQ oder der BND spielen oft nach ihren ganz eigenen Regeln und sind in einen Datensammelwahn geraten, der wohl kaum mehr aufzuhalten ist.

Die unabhängige Webseite Netzpolitik.org ist eine Plattform für digitale Freiheitsrechte. Sie thematisieren die wichtigen Fragestellungen rund um Internet, Gesellschaft und Politik und zeigen Wege auf, wie man sich auch selbst mit Hilfe des Netzes für digitale Freiheiten und Offenheit engagieren kann. Mit der Plattform beschreiben sie, wie die Politik das Internet durch Regulierung verändert und wie das Netz Politik, Öffentlichkeiten und alles andere verändert. Sie verstehen sich als journalistisches Angebot, sind jedoch nicht neutral. Ihre Haltung ist, sich für digitale Freiheitsrechte und ihre politische Umsetzung zu engagieren.

Das Problem dabei ist, dass diese Arbeit Geld kostet. Serverkosten, Gehälter für Mitarbeiter oder Miete, Wasser, Strom, Bürobedarf, Reisekosten sind nur das Minimum an Kosten. Wer wirklich etwas leisten möchte, der muss weiter gehen, aber das alles kostet eben Geld. Geld, das Netzpolitik.org dringend nötig hat, aber nicht hat. Und die Spenden, die das Projekt am Leben erhalten sollen, sind immer mehr zurück gegangen, weil viele das freie Internet als selbstverständlich betrachten – das ist es aber nicht.

“Netzpolitik.org ist zu fast 90 Prozent durch die Leserinnen und Leser finanziert,” erzählt uns die Redaktion. “Weil das Themenfeld Netzpolitik gerade explodiert, können wir uns trotzdem nur auf die dringendsten Themen konzentrieren. Jeden Tag entscheiden wir uns deswegen gegen Themen, die eigentlich berichtenswert wären. Das ist besonders schade, wenn es um positive und konstruktive Themen geht, welche in Zeiten des Ausbaus der Überwachungsgesellschaft nötig sind, damit wir nicht alle die Hoffnung verlieren.”

Und weiter: “Der Ausbau der Redaktion ist mit den Spenden aus der Landesverrat-Affäre bezahlt. Diese Gelder werden in den kommenden Monaten verbraucht sein. Das heißt: Sollten sich die Spenden nicht monatlich um 5.000 bis 10.000 Euro erhöhen, werden wir recht bald gezwungen sein, wieder Stellen abzubauen. Und damit unser redaktionelles Angebot drastisch zu verringern.”

Auch wenn ihr womöglich noch nie von Netzpolitik.org gehört habt, euch die Arbeit der Redaktion vollkommen egal ist oder ihr eh nur YouTube-Videos, Snapchat-Stories und Pornos guckt, solltet ihr euch trotzdem vor Augen führen, wie sehr die Seite für eure Rechte und ein freies Internet kämpft. Wollt ihr die Abschaffung der Netzneutralität? Wollt ihr, dass Edward Snowden umsonst seinen Kopf riskiert hat? Wollt ihr, dass Firmen und Regierungen das Internet komplett unter ihre Kontrolle bekommen? Eben.

“Unabhängigkeit hat ihren Preis,” appelliert Netzpolitik.org an seine Leser. “Während viele Medien ihre Inhalte zunehmend hinter Paywalls verstecken, wollen wir bewusst frei und offen bleiben. Wir wollen viele Menschen über die Themen rund um Verbraucher- und Grundrechte in der Netzpolitik aufklären und sensibilisieren. Und sind deswegen mehr als andere Medien auf Leserfinanzierung angewiesen.” Wie ihr Netzpolitik.org Geld spenden oder anderweitig helfen könnt, erfahrt ihr hier.

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