Black Power - Junge Schwarze in Deutschland feiern endlich ihr neues Selbstverständnis

Die Deutschen sehen sich immer gerne als modernes, weltoffenes und liberales Land, das sich für andere Kulturen, Traditionen und Menschen interessiert. Solange die es sich zwischen Alpen und Ostsee nicht…
Black Power

Junge Schwarze in Deutschland feiern endlich ihr neues Selbstverständnis

Die Deutschen sehen sich immer gerne als modernes, weltoffenes und liberales Land, das sich für andere Kulturen, Traditionen und Menschen interessiert. Solange die es sich zwischen Alpen und Ostsee nicht allzu gemütlich machen. Türken abschieben, Syrer absaufen lassen, Nigerianer erschießen. Das ist zumindest die laute Meinung so mancher hiesiger Facebook-Nutzer.

Das Problem daran: Bereits jungen auch nur irgendwie anders aussehenden Menschen wird gleich bei ihrer Geburt oder ihrer Ankunft in Deutschland ein zwielichtiges Gefühl gegeben. Und zwar von den Überdeutschen, die noch deutscher sind als alle anderen. Herzlich willkommen im schönsten Land der Welt – aber wehe du wagst es, mir auch nur auf zehn Meter zu Nahe zu kommen, du hinterhältiger Flüchtling, Zigeuner oder Mohrenkopf, und schon setzt’s was! Und iss gefälligst mehr Weißwürste!

PULS hat mit den drei jungen Schwarzen Nura, Jermain Raffington und Kokutekeleza Musebeni gesprochen, die zu einer Generation von Deutschen gehören, die wiederum langsam aber sicher ihr neues Selbstverständnis feiern. „Ich bin schwarz – und das ist auch gut so“ ist das Motto. Und wenn dir das nicht passt, dann geht ihnen das gekonnt am Arsch vorbei. Zurecht.

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